Pommes, Burger und Benzin

23. Juli 2012, 11:34
  •  Umstrittene Aktion von McDonald's: Essen und Benzin tanken.
    foto: pixelo.de/thommy weiss

    Umstrittene Aktion von McDonald's: Essen und Benzin tanken.

Benzingutschein zum McMenü: Niederösterreichs Energielandesrat kritisiert McDonald's-Aktion als "irreführend" und "verantwortungslos"

Die Erdäpfel aus Österreich, das Fleisch von glücklichen Rindern und Hühnern, frittiert in bestem Öl von wogenden Sonnenblumen- und Rapsfeldern: McDonald's wirbt gern mit Natur und Nachhaltigkeit. Die aktuelle Promo-Aktion des Fastfoodriesen passt da nicht ganz ins Bild.

"Umweltpolitischer Nonsens"

Das ärgert Stephan Pernkopf (VP), Energielandesrat in Niederösterreich. Die "irreführende Benzin-Burger-Kampagne" sei "umweltpolitischer Nonsens und verantwortungslos den Menschen gegenüber", befindet er. Noch dazu " lebt sie vom Kleingedruckten", sagt Pernkopf in Anspielung auf die Konditionen der Aktion: Für das kleine Menü gibt's keinen Gutschein, und wer einen hat, kann diesen erst ab einer Kraftstoffmenge von 30 Litern einlösen. Pro Tankvorgang nur ein Gutschein, versteht sich. 

Alternative: Rad oder Öffis

Pernkopf appelliert an McDonald's, sich andere Kooperationen einfallen zu lassen, etwa mit dem niederösterreichischen Nextbike-Radverleih. "Zu jedem Menü soll es eine Stunde Gratis-Leihrad geben." Bei McDonald's heißt es, das Feedback auf die Aktion sei teils positiv, teils aber auch sehr kritisch ausgefallen. Konkret sei zwar noch nichts in Planung, aber für die nächsten Aktion denke man an Gutscheine für öffentliche Verkehrsmittel an. (hei, DER STANDARD, 23.7.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 49
1 2

Nur ein dicker Kunde ist ein guter Kunde! Und der fährt nunmal mit dem Auto.. verstehe ich vollkommen!

Ich finde dass die Aktion die McDonalds-Kunden sehr anspricht, denn außerhalb von Wien sind McDonalds-Filialen meist in den Einkaufszentren an der Peripherie von Kleinstädten situiert und somit nur mit dem Auto erreichbar, da die Öffis dort nicht hinfahren und es mit dem Fahrrad und zu Fuß viel zu weit und umständlich wäre.

Wow! ÖVPler bekommen irgendwas mit, was in der Jetztzeit geschieht? Beeindruckend!

Alternative: Rad oder Öffis

da reden die marketing profis...jajaj...

und die über 60-jährigen bekommen eine gehhilfe....das zieht sicher....

… man könnte die Gehhilfe – vorsorglich – bereits auch für die unter 60-jährigen Fastfood-Konsumenten andenken…

Proletenköder!

Was soll all das Gejammer?

1. McDonald's ist ein gewinnorientiertes Unternehmen, kein Umweltministerium - jenes tut nichts, bei uns ist Benzin viel billiger als bei unseren Nachbarn. SSKM.

2. Wer das Kleingedruckte nicht lesen oder nicht kapieren kann ist selbst schuld.

3. Wer sich darüber aufregt etwas geschenkt zu bekommen das an bestimmte Bedingungen geknüpft ist ebenfalls.

Ami-Kampagne eben, dort hat das sicher gezogen

Warum sollte McDonalds nicht das bewerben, was wirklich zieht?

Gutscheine für Fahrräder und Öffis- so ein Blödsinn. Mit dem Tankgutschein trifft McDo voll ins Schwarze, da können die Politiker noch was lernen!

Werbewirkung erreicht

McDonald's wird sich bedanken, immerhin bekommen sie kostenlose Werbung in div. Medien, und die Bedingungen des Angebots werden zudem kommuniziert.

beim Fahrrad wäre wohl die Assoziation dass man es nach einem McDonalds-Besuch braucht zu groß...

die unterschwellige Argumentation die Anfahrtskosten zu McDonalds durch den Gutschein zurückzubekommen sind auf dem Land aber wohl durchschlagend - Öffis werden da sicher nicht konkurrenzieren können!?!

sich als ökonomischer Artikel einer Nation zu fühlen ist ja noch immer "part-of-the-game"... :(

mir wäre es lieber, wenn sie das menü gleich um 1,60 € (das dürfte laut kleingedrucktem der maximalwert des gutscheins sein) billiger machen würden

bitte liebe politik vor dem hintergrund solch blödsinniger aktionen auf kosten der allgemeinheit den benzinpreis sofort auf 3.-/liter erhöhen!

denn nicht geht´s der wirtschaft, sondern geht´s der umwelt gut, geht´s uns allen gut!

verdammt ist mir langweilig,

weil ich mir sowas durchlese...

finde die aktion klasse

Mag burger, mag autofahren :-) wie alle anderen Poster auch

ich hasse autofahren. und bin ein poster.

ich hab sie widerlegt!

Sie schließen von sich auf andere? Ja, damit ist die Welt recht einfach erklärt, nicht?

Land der Raunzer ...

zwingt euch jemand zu Mc Donalds zu fahren, dort ein Menü zu kaufen und, Gott bewahre, sogar noch zu essen und danach bei OMV zu tanken ? nein, na dann ...

Gutscheinaktion: ab dem dritten BigMac ist das Übelkeitsgefühl gratis inbegriffen.*

* Die Aktion gilt nur für mind. 3 BigMacs die an einem Tag, innerhalb einer Stunde verzehrt werden müssen. Nur für mind. 3 BigMacs pro Stunde und Person. Zum Übelkeits-Gutschein gibt es einen BigMac gratis, der vor dem Lokalmanager sofort zu verzehren ist.

Und worin besteht da jetzt der unterschied

zur Merkur/BP Aktion die es schon seit einem halben jahr gibt?

Darin, dass diese Aktion hier bekannter ist; sie wurde offenbar stark genug beworben, das sogar ÖVP-Politiker darauf aufmerksam wurden!

Als Niederösterreicher sollte er ganz ruhig sein,...

...da die Landesglatze ja dafür bekannt ist, Autobahnen und Schnellstraßen zu bevorzugen und Nebenbahnen einzustellen. Insofern passt der Gutschein gerade in NÖ hervorragend.

Gutschein gilt nur bei ÖMV!

Und da die ÖMV Tanken in meiner Umgebung zumindest immer teurer als Jet und MOL sind macht es auch keinen Sinn dort einen Gutschein einzulösen.

ich könnte aus dem gedächtnis ausserdem keinen einzigen standort aufrufen - so viele gibt's auch garnicht. wenn man wegen dem gutschein also einen umweg fährt, ist der vorteil schon wieder dahin.

bloß merken's die proleten nicht.

Ganz verstehe ich die Aufregung nicht

Zum ersten unterhält der Konzern viele Mc Drive, also aus deren Sicht ein anreiz für ihre Kundschaft auch mit dem Auto zu kommen. Und zum zweiten, wenn es ein Gutschein von der Lagerhaus-Tanke gewesen währe, hätte der Herr Landesrat wahrscheinlich zu der Aktion gratuliert.

Posting 1 bis 25 von 49
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.