Wenn Messi im Schatten steht

Ansichtssache

Neben Roger Federer, Usain Bolt und Michael Phelps gehen in London auch eine Reihe hierzulande wesentlich unbekanntere Superstars an den Start - eine allgemeinbildende Ansichtssache.

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foto: reuters/enrique marcarian

Luciana Aymar (ARG/Hockey)

Dieser Frau musste sogar Argentiniens Fußball-Star Lionel Messi den Vortritt lassen. Auch die zweite Auszeichnung in Folge zum besten Fußballer der Welt reichte dem Super-Kicker aus Barcelona nicht, um 2010 in seiner Heimat Sportler des Jahres zu werden. Abgehängt wurde Messi von Luciana Aymar, einer überragenden Hockeyspielerin. Die 34-Jährige ist im Land der "Gauchos" ein Superstar und fast so beliebt wie Diego Maradona oder Gabriela Sabatini. "Die Magische" führte ihre Nationalmannschaft, Las Leonas (Die Löwinnen), für die sie schon mit 16 zum ersten Mal auflief, 2002 und 2010 zu zwei WM-Titeln. Sie selbst wurde insgesmt sieben Mal zur Welthockeyspielerin gewählt. Nur einen Traum hat sich das Modell mit dem Krummstock bislang nicht erfüllen können: Olympisches Gold fehlt noch in ihrem Schmückkästchen, da liegen bislang nur eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. "Ich will die Goldmedaille, das ist die einzige, die mir noch fehlt", sagt Aymar.

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