Im Namen der Schaulust: Tierquälerei und Verletzte bei Stierkämpfen

Ansichtssache | 23. Juli 2012, 13:48

In Veracruz an der Ostküste Mexikos und in Bolivar, einem Verwaltungsgebiet im Norden Kolumbiens, wurden am Wochenende im Namen der Tradition wieder zahlreiche Stiere zu Tode gequält. In Mexiko fanden Stierkämpfe im Rahmen des alljährlichen Festival namens Xiquenada statt. Dabei wurden wieder zahlreiche Männer verletzt. Die Katastrophe für die Teilnehmer blieb dieses Jahr aus: 2010 wurden sogar drei Menschen von den panischen Tieren zu Tode getrampelt. (red, derStandard.at, 23.7.2012)

foto: reuters/oscar martinez
foto: reuters/joaquin sarmiento
foto: reuters/joaquin sarmiento
foto: reuters/joaquin sarmiento
foto: reuters/yahir ceballos
foto: reuters/joaquin sarmiento
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das ..

.. vorletzte Foto ist super. Gib's ihm!

yeah ...

.. spiesst sie auf mit euren Hörnern die Idioten!

Stierkampf modern?

Wieso orientieren sich viele Völker an der blutigen Abschlachterei?

In der Camargue (Südfrankreich) ist der "Stierkampf" sehr unblutig und überhaupt keine Tierquälerei!

( http://www.suedfrankreich-netz.de/168/Sport... uaise.html )

weil ..

.. der Mensch vielfach blöd ist.

Alles hat ein Ende nur die ....hat 2.

Die erste Stierkampfarena wurde 1749 gebaut.
Also ~ 4 Generationen später geht es dem Ende zu ??

1749 - heute, 4 Generationen?

Ui, was das immer für eine Mordsgaudi ist, Tiere zu Tode zu quälen....

Da wird mir regelrecht schlecht dabei!

Nach den Fotos

sieht es aber eher aus, als würden Menschen von Tieren gequält werden!

Mitleid mit den - freiwillig! daran teilnehmenden - Tierquälern?

Mitleid nicht, (sskm!)

aber die Bilder sprechen anders.

letztes foto:

hoffentlich hat es den trottel so erwischt, dass er nimmer munter wird!
aber vermutlich nicht - sonst stünde ja im artikel was von todesfall.
abscheulich, abscheulich, abscheulich ...

wann hören diese perversitäten endlich auf !!

jeden dieser tierquäler soll ein stier aufspiessen damit diese abartigen volksbelustigungen ein ende haben.

Widerlich und grausam. Jeder der diese Abschlachterei befürwortet hat vom Leben nichts verstanden.

einfach unnedig solch tier- & menschenquälerei

humans at their best... einfach nur zum kotzen.

Ich habe erst gestern zwei Motten erschlagen.
(Geschmackloses posting, ich weiß schon...)

Ja, für zB Wiener_innen ist es sehr praktisch, sich über weit weg stattfindende Stierkämpfe empören zu können. Das lenkt gut ab von den vor der Haustür stattfindenden Pferdl-Ringelspielen im Prater oder dem Fiaker-Unwesen, worüber sich im Sinne der Tradition und Touristen-Befriedigung praktisch niemand aufregt.

1. ist die Aussage falsch und
2. ist nicht alles was hinkt ein Vergleich

"praktisch niemand aufregt"

pauline, haben Sie diesbezüglich auch konkrete Beispiele, um Ihre Argumentation zu belegen oder vermuten Sie lediglich? Mir scheint, "praktisch niemand", spiegelt nicht die Realität…

Ja, da haben Sie recht. Es ist nur mein Eindruck, dass die von mir genannten Beispiele in den Medien zu wenig Raum bekommen bzw viel zu schnell wieder in der Versenkung verschwinden, um zu einer nachhaltigen Bewusstseinsbildung in der "breiten Bevölkerung" führen zu können. Es war nicht meine Absicht, die Menschen, die sich seit Jahren dafür engagieren, zu beleidigen; ich wünschte, sie bekämen mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Und schon gar nicht war es meine Absicht, eine Tierquälerei gegen die andere aufzuwiegen.
Selten ist es mir so gut gelungen, mein Anliegen so unpassend darzustellen.

das klingt schon ganz anders ;-)

Wäre ich ein Stier,

ich würde tausend mal lieber in einer Arena sterben, umjubelt von Tausenden,

als in irgendeiner Fleischhauerei in Hintertupfing genauso grausam hingerichtet zu werden,

versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit

und deswegen weniger geheucheltes schlechtes Tierquälereigewissen provozierend.

Dann lassen Sie sich bitte in einer Arena massakrieren.

Denn sonst werden Sie mit ziemlicher Sicherheit elendiglich an einem Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebsleiden, etc. zugrundegehen.

...

Für persönliche Angriffe braucht man offenbar keine Begründungen.

Deshalb hat man die auch schneller bei der Hand als Argumente.

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