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In Veracruz an der Ostküste Mexikos und in Bolivar, einem Verwaltungsgebiet im Norden Kolumbiens, wurden am Wochenende im Namen der Tradition wieder zahlreiche Stiere zu Tode gequält. In Mexiko fanden Stierkämpfe im Rahmen des alljährlichen Festival namens Xiquenada statt. Dabei wurden wieder zahlreiche Männer verletzt. Die Katastrophe für die Teilnehmer blieb dieses Jahr aus: 2010 wurden sogar drei Menschen von den panischen Tieren zu Tode getrampelt. (red, derStandard.at, 23.7.2012)
Der Stier war aufgrund seiner Gefährlichkeit zu einer Legende geworden - Er hatte zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt
Bulle hatte bereits dem Vater des Mannes die Rippen gebrochen
Im Rahmen von Ausflugspaketen werden die Kämpfe als "typical spanish" angeboten
Wieso orientieren sich viele Völker an der blutigen Abschlachterei?
In der Camargue (Südfrankreich) ist der "Stierkampf" sehr unblutig und überhaupt keine Tierquälerei!
( http://www.suedfrankreich-netz.de/168/Sport... uaise.html )
OLEEE OLEEE
http://www.youtube.com/watch?v=NNKgmNI5T7M
Ja, für zB Wiener_innen ist es sehr praktisch, sich über weit weg stattfindende Stierkämpfe empören zu können. Das lenkt gut ab von den vor der Haustür stattfindenden Pferdl-Ringelspielen im Prater oder dem Fiaker-Unwesen, worüber sich im Sinne der Tradition und Touristen-Befriedigung praktisch niemand aufregt.
Ja, da haben Sie recht. Es ist nur mein Eindruck, dass die von mir genannten Beispiele in den Medien zu wenig Raum bekommen bzw viel zu schnell wieder in der Versenkung verschwinden, um zu einer nachhaltigen Bewusstseinsbildung in der "breiten Bevölkerung" führen zu können. Es war nicht meine Absicht, die Menschen, die sich seit Jahren dafür engagieren, zu beleidigen; ich wünschte, sie bekämen mehr öffentliche Aufmerksamkeit. Und schon gar nicht war es meine Absicht, eine Tierquälerei gegen die andere aufzuwiegen.
Selten ist es mir so gut gelungen, mein Anliegen so unpassend darzustellen.
ich würde tausend mal lieber in einer Arena sterben, umjubelt von Tausenden,
als in irgendeiner Fleischhauerei in Hintertupfing genauso grausam hingerichtet zu werden,
versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit
und deswegen weniger geheucheltes schlechtes Tierquälereigewissen provozierend.
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