Leitbörsen in Fernost einheitlich in Verlustzone

23. Juli 2012, 12:19
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Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag einheitlich Verluste hinnehmen müssen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbilligte sich um 161,55 Zähler oder 1,86 Prozent auf 8.508,32 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 587,33 Zähler (minus 2,99 Prozent) auf 19.053,47 Einheiten. Der Shanghai Composite gab ebenso um 27,24 Punkte oder 1,26 Prozent auf 2.141,40 Punkte nach.

Verloren haben auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.982,49 Zählern und einem Abschlag von 33,04 Punkten oder 1,10 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney sank um 71,4 Zähler oder 1,69 Prozent auf 4.159,20 Einheiten.

In Japan konnten positive lokale Konjunkturnachrichten die verstärkten Sorgen im Euroraum nicht vergessen machen: Die japanische Regierung erklärte in ihrem Wirtschaftsbericht für Juli, die Erholung der Volkswirtschaft des Landes werde vor allem vom Konsum der Verbraucher und Maßnahmen zum Wiederaufbau nach der Fukushima-Katastrophe getragen. Allerdings hätten sich die Wirtschaftsdaten aus den USA und China verschlechtert. Diese Entwicklung komme zur Belastung aus der Euro-Schuldenkrise noch hinzu.

Im Nikkei-225 zeigten sich zahlreiche exportorientierte Technologiewerte tiefrot: Am unteren Ende landeten Sumco mit minus 7,44 Prozent auf 547,00 Yen. Doch auch Pioneer (minus 7,23 Prozent auf 218,00 Yen), Ricoh (minus 7,03 Prozent auf 529,00 Yen), Sharp (minus 5,16 Prozent auf 294,00 Yen) und Konica Minolta (minus 4,78 Prozent auf 538,00 Yen) gaben deutlich nach.

Im Hang Seng Index in Hongkong waren China Overseas Land & Investment die einzigen Gewinner, sie legten geringfügige 0,23 Prozent auf 17,14 Hongkong Dollar zu. Verloren hatten hingegen zahlreiche Finanzwerte, darunter HSBC Holdings (minus 5,68 Prozent), China Life Insurance (minus 4,76 Prozent) und Ping An Insurance (minus 4,49 Prozent). Unterboten wurden sie nur vom Chemiewert China Merchants Holdings, der 5,93 Prozent auf 23,80 Hongkong Dollar verlor. (APA, 24.7.2012)

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