Wiener Gürtel nach Wasserrohrbruch wieder frei befahrbar

24. Juli 2012, 07:40
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Arbeiten sind abgeschlossen

Wien - Die Sanierungsarbeiten am Wiener Gürtel nach dem Wasserrohrbruch vom Montag sind abgeschlossen. Alle vier Spuren des äußeren Lerchfelder Gürtels sind wieder frei befahrbar, teilte der ÖAMTC Dienstagfrüh mit. Wegen des Rohrbruchs war der Gürtel zwischen Koppstraße und Gablenzgasse am Montag ab 4.30 Uhr komplett gesperrt worden. Im Frühverkehr kam es daraufhin zu massiven Staus.

Vor der endgültigen Freigabe erfolgte am Montagabend noch eine Sperre, um die Fahrbahn wieder zu asphaltieren. Der Verkehr wurde währenddessen lokal umgeleitet.

Politisches Hick-Hack

Kritik gab es für das städtische Krisenmanagement von der Opposition. "Bisher behaupteten die politisch Verantwortlichen in Wien, dass die Rohrleitungen nur infolge von schwerem Frost platzen würden." ", so ÖVP-Umweltsprecherin Karin Holdhaus in einer Aussendung mit dem Titel "O Wasserrohr, O Wasserrohr: Nicht nur im Winter, wenn es schneit". Nach dem aktuellen Rohrbruch müsse sich das Umweltressort eine andere Erklärung für die gehäuften Wasserrohrpannen ausdenken.

Erich Valentin von der Wiener SPÖ fand es in einer Stellungnahme "erstaunlich und erschreckend zugleich, wie wenig sich die Opposition mit der Thematik der Wasserversorgung auseinandersetzt. Erst einmal mit Falschaussagen um sich werfen, bevor man sich informiert - typisch ÖVP", so Valentin, der Vorsitzende des Umweltausschusses im Wiener Gemeinderat. (APA/red, 23.7.2012)

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    Wie stark die Straße unterspült ist, ist noch nicht klar.

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