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Istanbul - Die türkische Armee hat einem Medienbericht zufolge mehrere Boden-Luft-Raketen an der Grenze zu Syrien installiert. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag berichtete, traf ein Zugkonvoi mit den Raketen sowie Truppentransportern in Mardin im Südosten des Landes ein. Die Ausrüstung solle auf die Einheiten verteilt werden, die entlang der Grenze stationiert seien, hieß es unter Berufung auf eine örtliche Militärquelle.
In den vergangenen Tagen hatten syrische Rebellen drei von sieben Posten an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei erobert. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit Beginn der Unruhen gegen Syriens Staatschef Bashar al-Assad und dessen blutigem Vorgehen gegen die Opposition gespannt. Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan forderte Assad wiederholt zum Rücktritt auf. Nach dem Absturz eines türkischen Kampfjets, für den Ankara Syrien verantwortlich macht, verschlechterten sich die Beziehungen weiter.
Zusammenstöße in Flüchtlingslager
In zwei Lagern für syrische Flüchtlinge in der Türkei sind Flüchtlinge und Polizisten am Sonntag zusammengestoßen. Nach türkischen Angaben setzten die Beamten Tränengas gegen steinewerfende Syrer in der südtürkischen Provinz Kilis ein. Nach Angaben der Bewohner einer Containerstadt, in der derzeit 15.000 Flüchtlinge Unterschlupf gefunden haben, wurden bei den Zusammenstößen zwei Menschen getötet. Die türkische Seite bestätigte dies jedoch nicht.
Auslöser der Gewalt war nach Angaben von Flüchtlingen mangelnde Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Geld. "Jeder wird hier verhungern", beklagte der Syrer Sabri Hallac. Zudem würden die Flüchtlinge von den türkischen Sicherheitskräften genauso schlecht behandelt wie in Syrien. Die meisten Flüchtlinge versammelten sich nach den Zusammenstößen vor den Lagern. Einige machten sich auf den Rückweg in ihre Heimat.
Die Containerstadt liegt in der Nähe des türkischen Grenzposten Öncüpinar und des syrischen Grenzposten Bab al-Salam. Letzteren hatten die syrischen Rebellen am Sonntag unter ihre Kontrolle gebracht. Insgesamt bietet die Türkei derzeit mehr als 40.000 Syrern Zuflucht. Sie sind in zehn Flüchtlingslagern entlang der Grenze untergebracht.
Auch in anderen Nachbarländern suchen tausende Syrer derzeit Schutz vor den Kämpfen in ihrer Heimat. Mehr als 50.000 sollen bereits nach Jordanien geflohen sein. Einer jordanischen Nichtregierungsorganisation zufolge kamen am Sonntag 2.000 weitere Flüchtlinge hinzu. (APA, 22.7.2012)
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Die Ausreise per Auto von Damaskus nach Beirut war problemlos.
Am Grenzübergang gab es zwar viel Ausreiseverkehr, aber keinesfalls die "Flüchtlingsströme", die die Westmedien berichten.
Auf der libanesischen Seite warteten westliche Fernsehteams, um "Flüchtlinge" zu interviewen - und halfen mit etwas Bakschisch nach, wenn jemand sagte, er wolle nur übers Wochenende mal Verwandte im Nachbarland besuchen...
Wenn Flüchtlinge Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung fordern ist das meiner Meinung nach absolut legitim. Sich aber aufzuregen, weil man kein Geld bekommt, ist eine Frechheit gegenüber dem Aufnahmeland. Flüchtling zu sein ist ohne Zweifel eine schreckliche Erfahrung, aber in dieser Situation sollte man nicht erwarten im Schlaraffenland zu landen.
ganz normal?
ja, in einer verrohten welt, die schon nicht mehr weiß, wo zuerst krieg führen und wen zuerst mit waffen versorgen.
ich kann dazu nur sagen, dass syrien lange zeit der welt führende aufnahmestaat für flüchtlinge war.
und hätte die türkei einen funken an menschenverständnis, dann würde sie die flüchtlingslager nicht sich selbst überlassen. und auch die eu könnte tatkräftig helfen - aus eigennutz. sonst ist der mund auch immer groß!!!!
aber man wird den eindruck nicht los, dass eigentlich keiner mehr so richtig weiß, wo eigentlich der kopf steht.
Sie sind Naiv..
Sie glauben tatsächtlich, dass ein Land im Flüchtlinglager mit Essen, Wasser und Geld um sich wirft. Natürlich werden sie geizen!
Außerdem hat das NICHTS mit Menschenverständis zu tun.
Zumindestens werden die Flüchtlinge wie der letzte Dreck behandelt.. so wie es in der "ach so schönen" EU ist. Hier quillt es ja schon an Menschenverständis
Da sieht man, wie sehr es den Türken und der NATO um Humanitäres geht.
Diese Aussage straft die APA genau hier lügen:
"Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit Beginn der Unruhen gegen Syriens Staatschef Bashar al-Assad und dessen blutigem Vorgehen gegen die Opposition gespannt."
Die Beziehungen sind gespannt seitdem die Türkei die Rebellen-Armee aktiv unterstützt und Rückzugsgebiete gewährt, sowie in Istanbul deren Hauptsitz stellt.
Rebellen wie die türkische Regierung haben nur ein Ziel: Sunniten in Syrien an die Macht zu bomben.
Die USA sehen das nur als Meilenstein um den Iran zu isolieren.
http://juergenmeyer.blogger.de/stories/2097071/
>Ein internationales Reporterteam hat an einen Grenzübergang von Syrien in den Irak Flüchtlinge interviewt und war erstaunt, dass die Menschen nicht vor Assad flüchteten, sondern vor den Terroristen.
Sie wurden von bewaffneten FSA-Rebellen gezwungen ihre Häuser in der Nähe von Damaskus zu verlassen."Die freie syrische Armee ruiniert unser Leben", sagt ein irakischer Mann der gerade mit seiner syrischen Frau und seiner Tochter angekommen war.
"Sie sind keine Armee, sie sind nur Banden" sagt die syrische Frau verbittert .<
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