Der heldenhafte Aufstand gegen die Parkpickerl-Tyrannei

22. Juli 2012, 21:51

ÖVP und FPÖ halten die Bürger für Trottel, die man am besten mit Trottelpolitik fängt

Wer Parkpickerl einführt, ohne vorher darüber eine Volksabstimmung abzuhalten, ist ein Tyrann, undemokratisch, auto-kratisch (haha, Witz!) delirieren ÖVP und FPÖ in Wien. Wenn's nach Rot und Grün gegangen wäre, wäre auch erst nach dem Super-GAU über die Atomkraft abgestimmt worden, fügen da einige verhaltensoriginelle Parteiaktivisten auch noch hinzu. Für die ist ein Parkpickerl also irgendwie das selbe wie ein Super-GAU. Tut das eigentlich weh, wenn man derart huschi-huschi ist?

Also, langsam, damit man es auch in diesen Kreisen versteht: Ich bin Autofahrer. Dass ich dafür, dass ich mein Auto abstellen kann, jedes Jahr 90.- Euro bezahle, finde ich ganz okay. Ich hab ja auch etwas davon: Ich kann als Anrainer davon ausgehen, dass ich spätestens nach ein paar Minuten einen Parkplatz finde. Und ich bürde der Allgemeinheit ja auch Kosten auf - ich stelle öffentlichen Raum mit einer Blechkiste voll. Warum soll das gratis sein? Wie kommt man da darauf, sich einzubilden, dass einem ein Free Ride zusteht?

Oder geht's da um Freiheit, um Freiheit vom Staat? Ahso. Hmm. Aber dann müsste die ÖVP doch fordern, dass jeder seinen eigenen Parkplatz baut und nur auf selbstgebauten Parkplätzen parkt.

Meine Prognose: Das würde verdammt unpraktisch. Und außerdem ein bisschen teurer als 90.- Euro.

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Typische Wienpolitikermaßnahme

Jeder Autobesitzer ist ein Arbeitsplatz- Steuer- und Geldbringer für den Staat. Dafür wird er jetzt von der Stadt Wien noch zusätzlich verhöhnt, geärgert und massiv zur Kasse gebeten.
Es ist typisch, dass den Wienpolitikern zur Parkraumbewirtschaftung nichts anderes einfällt als die Autobesitzer dazu zu zwingen zusätzlich horrende Gebühren zu berappen und ihr Auto praktisch nicht mehr nutzen zu können.

Liebe Pendler

Am Stadtrand oder ganz in der Pampa die Superhütten aufstellen, weil grün muss ja schon sein und die kinderchens müssen es ja auch sicher haben und was sonst alles für Luxusprobleme - find ich ja auch schon super. Deshalb wir das ganze ja über die Pendlerpauschale auch von uns Städtern gefördert.

Dann noch das Geld für den eigenen Parkplatz zu geizig sein ist wohl eigentlich ziemlich jenseitig. und das auch noch mit einer Selbstverständlichkeit. Unglaublich

schauen sie sich mal in Wien um

..... sie wollen Ihren 'Kinderchens' so Bezirke wie 15,16,17 zumuten, eine Wohnung mit wenig m2 und viel Miete ? Und kaum ein deutsch sprechender in der Schule ? Na dann machen Sie und lassen Sie anderen die Freiheit woanders hinzuziehen. Man hat ja auch 40 Jahre lang die Freiheit des Zuzugs gefördert, der diesen Zustand der Bezirke verursacht hat

Wieso gibt es für Schwarzparker den Diskont-Straftarif von lediglich 36 Euro, während Schwarzfahrer die in öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Fahrschein erwischt werden fast das Dreifache blechen müssen - 100 Euro ??
Diese Ungleichbehandlung setzt das Hätscheln der Autolobby sogar bei Ressortzuständigkeit der Grünen fort und ist völlig ungerecht und unverständlich.

blöder Vergleich

weil andere Kontrolldichte ?

Jedes 4. Auto im Favoriten hat ein ausländisches Kennzeichen

Die Klotzen dan halt ab 22 Uhr den Bezirk voll und die Parchpickerlbesitzer dürfen nach 22 Uhr nicht nach Hause kommen

in welchem...

vierten bezirk leben sie? sicher nicht im wiener. in dem bin nämlich ich und da draussen ist die rate an fremd-autos definitiv niedriger.

SIE haben vermutlich kein ausländisches Kennzeichen, Ihr Auto auch nicht, sondern sind Eingeborener.
Weiters vermutlich blau, womit ich nicht Ihren Getränkekonsum meine, sondern Ihre Rechtschreibkenntnisse und Ihren Informationsstand. Erstens wird im 10. Bezirk gar kein Parkpickerl eingeführt, weil sich die rote Bezirksratsmehrheit vor Ihresgleichen ins Hemdchen gemacht hat. Zweitens sind nicht alle Autos mit ausländischen Kennzeichen Nichtösterreicher, sondern besonders Schlaue, die nur zwecks NOVA- und Parkstrafenersparnis ihr Auto im Ausland angemeldet haben, wie finanzpolizeiliche Kontrollen inzwischen belegen. Drittens gibt es Wiener Firmen, die ihren Fuhrpark aus denselben Gründen zum Beispiel in Ungarn oder in der Slowakei
anmelden..

Sind sie dafür das es weiter keine Studiengebühren gibt und dafür die Qualität der Universitäten weiter sinkt oder sind sie für Studiengebühren und eine deutliche Verbesserung der Universitäten

Wollen sie jetzt die Parkgebühr

den Universitäten zukommen lassen oder wollen sie die Universitäten zu Parkplätze umfunktionieren? Oder denken sie vielleicht, daß die Studenten ihr Hirn in der Uni einparken und deshalb dafür zahlen sollen.

Was sonst hat der Parkplatz mit der Uni zu tun?

d.h.

die professores leisten nur dann gute arbeit, wenn die studiosi ihren bettel entrichten?

Sehr guter Kommentar!!!

"Ich kann als Anrainer davon ausgehen, dass ich spätestens nach ein paar Minuten einen Parkplatz finde."

Eben nicht. Ich kann als Anrainer zahlen, 1h im Bezirk herumkurven und es dann (noch) außerhalb des Gürtels abstellen.

So schauts aus, wenn Sie von der Parkplatzsituation in Wien eine Ahnung hätten, Herr Misik.
Billige linke Polemik.

Aha - und ohne Parkpickerl finden Sie früher einen Parkplatz !? :)

nein, ...

... aber ich bezahle nicht für eine Parkmöglichkeit, die ich nicht habe.

Unsinn, ich wohne am Neubau ...

...seit der Einführung des Parkpickerls bin ich nie weiter wie 200 m von meinem Haus gestanden.Gebraucht habe ich dafür maximal 15 Minuten zur Suche.
Ist das Piraten-Polemik? Eher Polemik vom rechten Rand.

Werter Peter Hammer,

unter wien.gv.at heisst es, dass die Bezirke 2-9 pro 100 Einwohner über 24 Stellplätze im Straßenraum verfügen und dass gleichzeitig 36,5 Einwohner dieses Bereiches pro 100 Einwohner motorisiert sind. Wenn man bei diesem Überbelag (50%) und ohne Einbeziehung von Fremdparkern immer gleich einen Parkplatz findet, ist das Glück und nicht die Regel. Aber man fragt sich schon, was passiert, wenn alle 36,5 Einwohner das Parkpickerl kaufen und sich dann um 24 Parkplätze prügeln.

15 Minuten,welch Energieverbrauch

In der zeit bin ich schon längst in Himberg!

...weshalb infolge der Steuerzuständigkeit gemäß Hauptwohnsitz NÖ den größten Teil der von Ihnen entrichteten Steuern erhält, während Sie Infrastruktur und Parkfläche in Wien nutzen. Deshalb ist die Einführung des Parkpickerls bzw. die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung in Wien unverzichtbar.
Sie sind der fahrende und parkende Beweis dafür.

fahrens mit dem fahrrad!

Fahrradfahren ist super.

Ganz ihrer Meinung. Was aber machen sie, wenn sie mehrere Geschäfte anfahren. Schleppen sie das Gekaufte dann überall mit? Wie kommen sie nach Hause, wenn ihnen der Sattel fehlt.

Nochmals, wenn es geht dann alles mit dem Fahrrad. Aber das hat mit dem Parken eines Autos nichts zu tun.

Wenn ich mehrere Geschäfte "anfahre" geh ich lieber zu Fuß, dann hab ich auch mehr möglichkeit etwas zu transporieren. (im vergleich zum Rad)
Oder man teilt den einkauf auf meherer male auf.
Und das man für nen einkauf unbedingt ein Auto braucht ist wohl eher die ausnahme als die Regel.
Wenn jeder sein Auto nur dann benutzen würde wenns nötig wäre, hätten wir das Thema mit den Parkpickerzonen ws garnicht.

Genau das ist die falsche Suggestion.

Es geht ja nicht um das Fahren sondern nur um das Parken, T'schuldigung, Abzocke, denn auch die Elektroautos sind betroffen und will man verbannen.

Nichts gegen Radfahren, Gehen oder Sporteln. Nichts gegen Verkehrsreduzierung. Aber gegen Abzocke und Schaffung einer Zweiklassengesellschaft. Aber es ist ja schon oft gepostet worden und manche wollen halt die Thematik nicht erkennen. Es lassen sich die Leute mit Parteienwill ausspielen. Hier geht es nicht um eine Partei sondern um uns. So wie auch bei den Gebühren für Hundehaltung, Mistgebühren .... Da will ich jetzt aber nicht noch eine Debatte anstoßen. Auch wenn es jetzt etliche einsame Damen einsamer sind.

Gut gewählter Nick, bravo Herr Wichtigmacher.

Doppelt hält besser,

oder haben sie vergessen, daß sie schon darauf hingewiesen haben.

Mein Doppel:

Hat ein bißchen lang gedauert,

bis sie den Namen analysiert haben.
Ihre Antwort zeigt aber auch ihr beschränktes Verständnis. Denn sie können den Namen an den User binden oder an die Angelegenheit. Wird aber jetzt nicht geistig zu hoch für ihr Verständnis sein. Denke ich.

Sie glauben, also denken sie nicht, oder wie?

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