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Kein Kaninchenstall mehr, dafür ein neuer Anstrich: Baustelle im Augarten.
Wien - Die Augarten-Aktivisten haben das Feld geräumt - zumindest partiell: Das Gehege, in dem die Gegner des neuen Konzertsaals ein Rudel Kaninchen gehalten hatten, ist weg. Das Veterinäramt war vor einigen Wochen wegen nicht artgerechter Tierhaltung eingeschritten, nach den hoppelnden Mitbesetzern ist jetzt auch ihr Stall an der Augarten-Mauer verschwunden.
Das bedeute aber nicht, dass der Protest gegen die Bebauung des Augartenspitzes beendet sei, sagt Monika Rösler vom Verein Freunde des Augartens. "Unser Zelt bleibt weiterhin dort - als Zeichen des Widerstandes." Das Bauprojekt, das eine Handvoll Anrainer seit mittlerweile fünf Jahren bekämpft, ist derweil fast fertig: Der neue Konzertsaal der Sängerknaben soll im Dezember eröffnen und nicht nur für Veranstaltungen der singenden Buben in Matrosenmontur genutzt werden.
Den Errichtern schwebt ein Haus für Musik und Theater vor. Das ließ die Sängerknaben-Direktion jetzt auch auf den bislang buntbemalten Bauzaun schreiben. (stem, DER STANDARD, 23.7.2012)
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Die Grünen fordern, dass Wien künftig keine Grundstücke mehr verkauft, sondern nur noch Baurechtsverträge abschließt. Der Vorschlag kommt beim Koalitionspartner nicht gut an. Die SP sieht das größte gemeinsame Projekt in Gefahr.
ich hab eine wohnung in der unmittelbaren nachbarschaft und kann versichern, dass kein mieter dieses hauses noch der benachbarten für diese halle ist/war. auch wenns für sie nicht vorstellbar ist, aber der protest geht weit über diesen "Kasperlverein" hinaus.
verloren hat hier der rechtsstaat, der wieder einmal vor freunderlwirtschaft, zuschanzerei und rechtsbiegerei eingeknickt ist. in diesem sinne: ich bin zwar noch nie in diesem camp gewesen oder kenne dort jemanden, aber: nur weiter so. die tun wenigstens irgendwas.
der Kampf wird weitergehen.
Das Haus für Musik und Theater (Kristallpallast) wird Mahnmal für gescheiterten Denkmalschutz.
www.baustopp.at
schrecklicher verein; bin froh wenn der haufen endlich weg ist...
wirklich schade dass ein haufen durchgeknallter idioten die sich am liebsten in der barockzeit sehen wollen ein derart wichtiges thema wie den protest gegen diesen "konzertkristall" (auch pühringerbunker genannt) so sehr vereinnahmt haben dass jeglicher ernstzunehmender protest dagegen im keim erstickt wurde
ein derartiges gebäude kann man nicht durch einen "belustigungsverein" (eher verein für menschen die sich gerne in barocken kleidern geben die aus einer darbo werbung stammen könnte) verhindern (oder zumindest ein mindestmaß an architektonischer qualität sicherstellen) sondern nur durch pochen auf gesetze; bebauungsbestimmungen und viel politische arbeit
politische Arbeit. pochen auf Gesetze.
Einschalten des Denkmalschutzes usw.
Hier nachzulesen: http://baustopp.at/
das war ja von allem Anfang an klar, dass die lieben Buberln nur das "Deckmäntelchen" für den Pühringerbau darstellen sollten...
wer ist schon gegen die Sängerknaben??
diepresse.com/home/panorama/wien/1259810/Proteste_Der-Aufstand-der-Wiener-Buerger
Im Prater: die neue WU
Im Otto-Wagner-Spital: ein Vamed Center und Gesiba Wohnungen
Im Augarten: ein privates Sängerknabenkonzerthaus
Wien hat kein Interesse an Denkmalschutz, sonst hätte man die Sophiensääle auch wieder aufgebaut!!!
Wäre der Stephansdom in den Händen der Stadt, hätte man wohl auch dort schon große Bausünden verrichtet.
Man wird der Schloss Schönbrunnerpark verbaut? Da gibts ja auch schöne Randplätze für Luxus-Immobilien.
Geradezu lächerlich nimmt sich die Presseaussendung der Rathauskorrespondenz vom 22.6.2012 aus:
Mailath: Wien kümmert sich um seine historischen Bauten.
für 44 Objekte werden knapp 8 Millionen beschlossen!!
(für das Hanappistadion allein hat Frau Brauner hingegen 26 Mio locker gemacht!!)
ich finde die sängerknaben einfach unsympathisch und das gebäude ebenso.
hier wurde eine freie fläche der öffentlichkeit unzugänglich gemacht. die pseudoelite hat es sich erlaubt das zu machen.
viel spaß beim unter euch bleiben, ihr gehirnamputierten mittelstandsproleten.
bin auch anrainer und mich stört das bauwerk in keinster weise. der bereich wo es gebaut wird war ohnehin nie öffentlich zugängig!
und für alle schlaumis, da wird keine grünfläche verbaut!
aber die "besetzer" besetzen und verschmutzen grünflächen! so schaut´s aus.
ist eigentlich unglaublich, dasz ein haufen gammler eine gruenflaeche seit jahren verschmutzen kann. egal wie man zu dem bau des konzertsaals steht. die zeltstadt die die gammler dort hingestellt haben ist wirklich ekelhaft (ein blick in das zelt zeigt einen verwahrlosungsgrad der tief blicken laesst). Die armen Hasen wurden von dieser Gruppe ebenfalls vollkommen verwahrlost gehalten - Um artgerechter Ernaehrung kuemmerte sich auch niemand.
dann würden Sie nicht die Zwecklügen kolportieren, dort, wo gebaut wird wären keine Grünflächen gewesen und der Bereich wäre nicht öffentlich zugänglich gewesen. Ich war mehrmals dort und habe mich selbst davon überzeugt, dass es, wenn auch verwilderte, Grünflächen waren und dass ich zu ihnen ungehindert Zutroitt hatte. Lügen haben kurze Beine, oder: vielleicht gibt es auch sehschwache oder gehschwache Anrainer, die nie dort waren.
@zukunftsoptimist
fein dass sie schon ein paar mal dort waren...
das macht sie zum kenner der gegebenheiten!
der augartenspitz ist- und war niemals teil de öffentlich zugänglichen augartens!
p.s. ich wohne seit meiner geburt ca 2 gehminuten vom augarten entfernt, also nix mit lügen und so...
aber eigentlich muss ich mich auch nicht rechtfertigen!
und wenn Sie im Pförtnerhaus gewohnt haben sollten, so habe ich nicht geträumt, als ich den Augartenspitz - d.h. genau: das Areal, auf dem nun gebaut wird - betreten hatte, ohne dass ich ein Betreten verboten-Schild entdeckt hätte oder gar am Betreten gehindert worden wäre. Ich weiß nicht, was für Sie öffentlich zugänglich ist. Wenn Sie das eingegitterte Areal der Sängerknaben meinten, hätten Sie Recht - nur von dem ist keine Rede, dort wird auch nicht gebaut. Wer unwissend andere verhöhnt, sollte darauf achten, dass sich sein Hohn nicht gegen ihn selbst richtet. Und wer mit Anschuldigungen wie "lügen" umherschmeißt, sollte vor seiner eigenen Türe kehren.
1. wenn Sie "mehrmals" dort waren..wouw..dann sind Sie ja sicherlich kein Anrainer...sondern "eine(r) der(s) ums Prinzip geht", gell!?
2. Sie sagen selber (ein paar kleine) verwilderte Grünflächen....wo ist das Problem!? Ich bin wöchentlich mehrmals (nicht bloß ein "paar Mal dort";-) und die doofe Baustelle nimmt mir nichts - rein gar nichts- an meinem "Augartengenuss"..
..vielmehr stören mich aber die Slums ("Zeltstadt") beim Augarten....das ist ungepflegt und schaut echt grindig aus....(und letzten Endes wird es die Gemeinde - auf Kosten aller - mal wegräumen müsse..:-((
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