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Szene aus "Hugo Cabret"
Nicht jeder Kinogänger ist von Enthusiasmus erfüllt, wenn er sich Genrefilme fast nur noch zu einem 3D-Aufschlag ansehen kann, um dann stundenlang durch eine Brille mal mehr, mal deutlich weniger überzeugende räumliche Effekte zu betrachten. Bruce Bridgeman allerdings ist ein Fan des 3D-Trends, und das aus ganz besonderen Gründen: Der 67-jährige Neurologe aus Kalifornien hat eine leichte Sehbehinderung, durch sein Schielen war ihm stereoskopisches Sehen Zeit seines Lebens weitestgehend verwehrt.
... bis er heuer eine Vorstellung von Martin Scorseses 3D-Abenteuer "Hugo Cabret" besuchte. Und nicht nur der Film selbst erschloss ihm plötzlich die dritte Dimension - seine neue Sicht hielt anschließend auch außerhalb des Kinos an. Ein ungewöhnlicher Fall, wenn auch kein völlig einzigartiger. In einem sehr interessanten Feature widmet sich die BBC ausgehend von Bridgemans Fall dem für die meisten von uns ganz normalen Phänomen des stereoskopischen Sehens ... und wie das Gehirn diese Fähigkeit selbst nach Jahrzehnten der zweidimensionalen Wahrnehmung noch erlernen kann.
--> BBC: "How a movie changed one man's vision forever"
(red, derStandard.at, 22. 7. 2012)
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Ich habe gestern final Destinationen 5 in 3D gesehen und das kam einfach besser als in 2D. Alleine die Szene wo sie von der Brücke stürzt und mit dem kreuz nach unten auf dem Mast eines vorbeifahrenden segelboots aufgespießt wird könnte man in 2D nie so geil bringen.
reagieren auf 3D-Filme so, dass ich das Gefühl habe, sie rotieren unabhängig voneinander in den Augenhöhlen. Ich tu mir schwer mit Fokussieren und bekomme Augen- und Kopfschmerzen, wenn sich die Perspektiven schnell ändern, schnell heran- oder weggezoomt wird.
mir ging's ähnlich, normalerweise ist mein rechtes Auge zu schwach um irgendwie an einer 3D Wahrnehmung beitragen zu können.
Das erste derartige Erlebnis hatte ich bei Avatar. War faszinierend. Vom Film weiß ich nimmer viel, aber an einzelne freischwebende Objekte kann ich mich gut erinnern.
Leider ist die Welt nach dem Kino wieder 2D.
Jup, klar. Wenn man weiß, was Tiefenwahrnehmung eigentlich ist, kein Geheimnis - Abstandsmessung per Vergleich zweier Bilder mit fast gleichem Mittelpunkt (mit automatischer Korrektur des Unterschieds durch Augenabstand).
Gemessen wird Entfernung auch durch:
- Geschwindigkeit bei bekanntem Gewicht/Beschleunigung (Erfahrungswert)
- wie sehr man die Linse krümmen musste zum Scharfstellen
- Schatten (so kann man es auch austricksen->Hollow mask)
einmal einen Beitrag darüber gesehen zu haben. (Leider keine Quelle)
Demnach vergleicht dein Gehirn die Gegenstände die du siehst miteinander. Da du von den meisten weist wie groß sie in etwa sind, kann das Gehirn sie vergleichen. der Gegenstand der zu seinem Original am kleinsten "dargestellt" wird. ist auch am weitesten weck. Das hirn lässt sich so aber auch recht leicht überlisten. Weiters spielt dir Perspektive eine wichtige Rolle, speziell in unsrer von rechten winkeln und Geraden dominierten Umgebung.
Es gibt noch andere Möglichkeiten für Tiefenwahrnehmung: z.B. Fokussierung der Linse (im Nahbereich), Änderung der Perspektiven (bei Bewegung), und schließlich einfach Erfahrungswissen, werden bei der räumlichen Modellierung im Hirn mit einbezogen.
jedesmal wenn ein menschliches gesicht zu sehen war war dies als fläche in 2D gehalten (zwar als gesamtes weiter vorn oder nicht) und die ohren waren auf einer eben mit der nasenspitze.
das hat mich extrem gestört....
das wurde in späteren filmen schon bedeutend besser umgesetzt.
da hast du aber auch schon die einzigen zwei produkte dies derzeit auf dem markt gibt und gut umgesetzt sind aufgelistet.
weh tut es, wenn ich für sinnlose, im compositing im nachhinein erstelle miese effekte die ich weder sehen will noch mir irgendwas fürs erlebnis bringen mehr geld zahlen muss und keine alternative habe. bzw die alternative hab ich ja: gratis saugen.
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