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vergrößern 1280x4513DS und 3DS XL im Vergleich
vergrößern 602x4013DS XL wird mit einem doppelt so großen Speicherstick (4 GB) und einem stärkeren Akku als der 3DS ausgeliefert.

Circle Pad Pro wird es bald auch für den 3DS XL geben.
vergrößern 1280x756Die Displays des 3DS XL sind fast doppelt so groß wie die Screens des 3DS.
Gut eineinhalb Jahre hat sich Nintendo mit der ersten Revision seines Gaming-Handhelds 3DS Zeit gelassen. Im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, ob der japanische Traditionskonzern mit dem neuen Modell die Chance nutzen würde, die eine oder andere fehlende Funktion des Originals nachzurüsten. Besonders der Mangel eines zweiten Analog-Pads für Shooter und Action-Adventure und die provisorisch wirkende Lösung für dieses Problem in Form des Adapters Circle Pad Pro geriet bei Spielern unter Kritik.
Tatsächlich verpassten die Ingenieure dem neuen "3DS XL" keine neuen Tricks, lediglich der Formfaktor, der Hauptbildschirm und der Akku wurden vergrößert. Man bekommt, was auf der Verpackung steht.
Mehr Platz für Hände und Spiele
Der Größenunterschied fiel dafür umso deutlicher aus. Mit 156 mm x 93 mm x 22 mm ist der 3DS XL gut zwei Zentimeter länger und tiefer als der 3DS. Die zusätzlichen 100 Gramm Gewicht auf 336 Gramm fallen nur bei längeren Sessionen auf, dicker ist das größere Modell nicht. Aus der Hosentaschenkonfektion ist der Handheld dennoch herausgewachsen. In der Anwendung fällt auf, dass der 3DS XL deutlich angenehmer in der Hand liegt (vor allem bei ausgewachsenen Spielern) und die Steuerung des Pads und die Bedienung der Aktionstasten entspannter möglich ist.
Der zusätzliche Platz wurde sowohl für einen größeren 3D-Bildschirm als auch ein größeres Touch-Display genutzt. Der Haupt-Screen ist mit 4,88 Zoll satte 90 Prozent weiter als das Display des Originalmodells. Die gewachsene Anzeigefläche gibt Spielen mehr Raum sich zu präsentieren und wirkt sich positiv auf das 3D-Erlebnis aus. Die räumliche Darstellung profitiert, wie bei Fernsehern und Kinoleinwänden, klar von der längeren Bilddiagonale.
Pixelig und alte Sorgen
Weil die Auflösung mit 800 x 240 Pixel (400 x 240 für jedes Auge) unverändert ist, lassen sich auf dem XL-Display allerdings auch einfacher einzelne Bildpunkte wahrnehmen, wodurch Grafiken weniger scharf wirken. Bei 3D-Games kommt hinzu, dass sich nun Treppeneffekte noch deutlicher bemerkbar machen.
Während die 3D-Darstellung von den großzügigeren Dimensionen profitiert, hat Nintendo den Betrachtungswinkel für die Tiefenwahrnehmung nicht erweitert. Nach wie vor verschwimmt das Bild bei leichter Bewegung der Konsole. Ebenso wurde dem unteren Touchscreen kein Upgrade verpasst. Wie gehabt kommt ein günstigeres resistives Pad zum Einsatz, anstelle eines reaktionsschnelleren, kapazitiven Touchscreens wie er von Smartphones und Tablets bekannt ist.
Mehr Akkuleistung, kein Ladekabel
Mit einem leistungsfähigeren Akku unter der Haube verspricht Nintendo eine Spielzeit von 3,5 bis 6,5 Stunden bei aktiviertem 3D. Im Test holte der 3DS XL gut eine Stunde mehr heraus, als der 3DS. In jedem Fall eine Verbesserung, wenngleich man noch weit weg ist von den ausdauernden 2D-Handhelds der früheren Generationen.
Kurioser Weise wird der 3DS XL in Europa und Japan ohne Netzteil und Ladekabel ausgeliefert. Der Hersteller scheint davon auszugehen, dass sich so und so nur bestehende DS- oder 3DS-Spieler das neue Modell beschaffen. Die Netzteile der alten Geräte sind kompatibel. Dennoch ist es befremdlich, dass Nintendo interessierten Neukunden einen Knüppel zwischen die Beine wirft. Auch ist es 2012 mehr als ungewöhnlich, dass einem Handheld kein universelles USB-Kabel zum Aufladen beiliegt.
Mehr Speicher und Upgrade-Ärgernisse
Positiv fällt auf, dass Nintendo mit dem 3DS XL nun standardmäßig eine doppelt so große, 4 GB fassende Speicherkarte ausliefert. So hat man von Haus aus mehr Platz für Fotos, Videos und Download-Games.
Wer von einem 3DS auf einen 3DS XL wechseln möchte, kann Speicherstände und weitere Inhalte von einer Speicherkarte auf die andere Übertragen. Enervierender Weise jedoch, können Download-Games nicht übertragen werden, weshalb man die Spiele nochmals herunterladen muss.
Preis und Verfügbarkeit
Nintendo gibt für den österreichischen Markt selbst keine Preisempfehlung ab. Im Handel wird der 3DS XL ab 28. Juli für 199 Euro zu haben sein. Der 3DS ist aktuell für Preise zwischen 150 und 170 Euro erhältlich.
Fazit
Der 3DS XL liegt besser in der Hand, das 3D-Erlebnis ist inklusive alter Usability-Schwächen ein wenig eindrucksvoller und die Spiele kommen trotz pixeliger Darstellung schöner zur Geltung.
Dennoch ist nicht zu übersehen, dass Nintendo zahlreiche Chancen für ein vollständigeres Upgrade ausgelassen hat. Der Wechsel von einem 3DS auf einen 3DS XL ist so für 200 Euro gar etwas viel Luxus. Neukunden, die vor der Wahl stehen, welches Modell sie nehmen sollen, ist der Griff zum 3DS XL zu empfehlen. Dass man ein Ladekabel extra erwerben muss, ist schlicht und ergreifend unverschämt. Glücklicherweise findet sich online sowie im Geschäft reichlich Zubehör von Drittherstellern. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 22.7.2012)
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Nur gut das Sony mit seiner PS Vita vor allem für´s Auge etwas schöneres geschaffen hat.
Nintendo hätte wirklich eine größere Auflösung mitbringen müssen.
Und das ist auch gut so, denn hätte dieses Modell z.B. ein 2. Analogpad und höher auflösende Screens bekommen, wären ich und Millionen anderer Nintendo 3DS-Besitzer ziemlich angefressen gewesen!
Das Ladekabel ist wieder eine andere Geschichte!
Es hat auch noch weitere technische Gründe:
1) Der Touchscreen des DS/DSi/3DS registriert auch verschiedene Druckstufen - das geht kapazitiv nicht.
2) Werden auf dem Touchscreen zwei Punkte gleichzeitig berührt, bekommt man den "Mittelpunkt" zwischen den zweien - diese Eigenschaft wurde in einigen Spielen für eine Art "Fake Multitouch" verwendet. Ein kapazitiver Touchscreen würde diese Spiele breaken.
Und natürlich, viele Spiele sind auf Stiftbedienung ausgelegt, und kapazitive Schirme haben hier einfach keine so feine Matrix (brauchen dann dickere Stifte).
ein 3DS in groß. genauso wie der DSi XL nichts anderes ist als ein DSi in groß. der hat übrigens auch funktioniert.
warum liegt kein ladekabel dabei? in japan ist das beim mobilen geräten standard. der 3DS XL hat den gleichen anschluss wie der 3DS, DSi und DSi XL. damit ist die zielgruppe für den 3DS XL offensichtlich: DSi XL besitzer.
warum kein USB kabel? wie kommt man überhaupt auf so eine idee? nur weil handys das auch haben? es gibt keine möglichkeit der direkten datenübertragung von 3DS auf PC. würde man dem 3DS einen standard USB anschluss geben würde man sich das vmtl erwarten. wärs sinnvoll wenn er es könnte? vielleicht. es gibt aber sicher gründe warum das nicht (direkt) funktioniert.
deshalb hab ich auch geschrieben
"damit ist die zielgruppe für den 3DS XL offensichtlich: DSi XL besitzer"
die haben so ein teil nämlich schon.
dass der 3DS XL auch von anderen gekauft wird, die noch kein netzteil haben, ist wieder eine andere sache. die müssen dann eben eines extra kaufen.
man könnte jetzt sagen das ist nicht kundenfreundlich, man kann aber auch sagen, das es umweltfreundlich ist.
Ob sich die 0,75€ Ersparnis positiv aufs Europageschäft auswirken... ich befürchte, eher nicht.
Ich bin kein 3DS-User, aber ich hoffe doch mal, dass Nintendo ein normales USB-Kabel wie bei dutzenden Digicams und Smartphones gebräuchlich verwendet... davon hab ich auch ohne 3DS ca. 5 Stück am Computertisch herumschwirren (sowohl mit Micro- als auch Mini-USB-Anschluss). Da ich dank Garmin-GPS-Uhr und auch zwei Netzteile mit abnehmbaren USB-Kabel hab, wär das für mich alleine kein Ausschlusskriterium.
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