Al-Aksa-Brigaden bekennen sich zu Angriff auf Israeli

26. Juni 2003, 13:06
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"Antwort auf israelische Verbrechen"

Kiriat Shmona - Bei einem Angriff mit einer Schnellfeuerwaffe ist am Donnerstag ein Israeli getötet worden. Der Angriff ereignete sich nach Angaben von Ärzten nahe der Siedlung Baka el Gharbiya unweit der so genannten Grünen Linie, die Israel vom Westjordanland trennt. Wie der israelische Rundfunk berichtete, handelte es sich bei dem Angreifer um einen 15-Jährigen, dessen Identität noch nicht bekannt sei. Der Jugendliche habe sich zu Fuß einem Fahrzeug der Telefongesellschaft Besek genähert und den Israeli erschossen. Ein Wachmann habe den Angreifer daraufhin durch Schüsse verletzt und festgenommen.

Die Brigaden der El-Aksa-Märtyrer, die mit der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Yasser Arafat verbunden sind, bekannten sich zu der Tat. Es handele sich um eine Antwort "auf die israelischen Verbrechen" gegen Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland, erklärte ein angebliches Mitglied der Gruppe in einem Anruf bei der Nachrichtenagentur AFP. Weitere Angriffe "auf Israel" würden bald folgen.(APA)

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