Stiftung Warentest bietet Infos zu 1.500 rezeptfreien Medikamenten

26. Juni 2003, 12:58
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Berlin – Eine Arzneimitteldatenbank mit Bewertungen für rund 1.500 rezeptfreie Medikamente hat die deutsche Stiftung Warentest gestartet. Verbraucher können zudem Informationen zu Wirkstoffen, kostengünstigen Medikamenten und siebzig Krankheitsbildern abrufen, wie die Verbraucherorganisation am Donnerstag auf ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin mitteilte. Vorstandschef Werner Brinkmann erklärte, damit leiste die Stiftung "einen wichtigen Beitrag zu Einsparungen im Gesundheitswesen".

Überblick über preiswerte Alternativen

Verbraucher erhalten in der Datenbank demnach Bewertungen zu einem bestimmten Medikament, aber auch einen Überblick über preiswerte Alternativen, die so genannten Generika. So könne ein wirksames Mittel gegen allergische Augenreizungen knapp 20 Euro, ein anderes mit gleichem Inhalt aber nur vier Euro kosten. Die Preise werden zweimal im Monat aktualisiert.

Informationen zur Bewertung von Medikamenten und Aussagen über Wirkstoffe kosten die Internetnutzer jeweils zwei Euro pro Anwendungsgebiet. Alle andere Angaben etwa zu Ursachen einer Krankheit und zur Vorbeugung sind kostenlos. Die Arzneimitteldatenbank wird laut Stiftung Warentest zum Juni 2004 um Beurteilungen für mehr als 7.000 rezeptpflichtige Mittel erweitert. (APA/AFP)

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