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Die Patentkriege zwischen Apple und Google gehen unermüdlich weiter. Während Apple und Microsoft beide rechtlich gegen das erst kürzlich von Google erworbene Motorola Mobility vorgehen, will Google laut AllThingsD eigentlich nur eines: Viele dieser proprietären Technologien sollen standardisiert werden, denn deren Verwendung sei aufgrund großer Kundenbeliebtheit unumgänglich.
Gefährdung der freien Marktwirtschaft
In einem Brief wendet sich Google an das amerikanische Senatskommittee. In diesem Brief bezeichnet Google manche Patente als essentiell in kommerzieller Hinsicht, da sie so beliebt und allgegenwärtig geworden sind, sodass die Vorenthaltung dieser Patente den Konsumenten als auch die freie Marktwirtschaft gefährden würden.
Ästhetisches Design und Milliarden Dollar Entwicklungskosten
Für Apple würde dies massive Auswirkungen haben, denn das Unternehmen hält eine große Menge an den besagten Patenten. Apple verfasste eine Antwort an das Kommitee, welche sich auf Googles Forderung bezieht: "Wenn eine proprietäre Technologie beliebt wird, transformiert es diese nicht automatisch in einen Standard und unterwirft es damit nicht denselben Gesetzen wie tatsächliche Standards." Weiter sagt Apple, es hätte Milliarden Dollar in Forschung investiert, um das iPhone zu entwickeln und Drittanbieter hätten Milliarden ausgegeben, um für das iPhone zu entwickeln. Der Preis des iPhones reflektiert die Werte dieser nicht-standardisierten Technologien gleichermaßen wie das ästhetische Design des iPhones, welches mittels immens aufwändiger Forschung von Apple entwickelt wurde.
Tim Cook bleibt bei seinem Standpunkt
Wie AllThingsD weiter schreibt, hat Tim Cook bei der diesjährigen Developer-Konferenz von Apple ferstgehalten: "Wir konzentrieren all unsere Energie darauf und dann soll jemand einfach einen anderen Namen draufschreiben? Das Schlimmste, das einem passieren kann, ist es, wenn man Entwickler ist und sein Leben lang an etwas arbeitet und dann stempelt es jemand mit einem anderen Namen ab." Rechtliche Auseinandersetzungen um Patente bezeichnet Cook zwar als Zeitverschwendung und er wünschte, es gäbe diese nicht, jedoch würden diese Auseinandersetzungen Apple nicht davon abhalten, weitere Innovationen zu schaffen und zu patentieren. (iw, derStandard.at, 21.7.2012)
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Damit hat die Heuchelei bei Google wohl den traurigen Höhepunkt erreicht.
Ist der Firmenleitung eigentlich bewusst, dass sowohl gegen den Partner Samsung als auch gegen Motorola offizielle Untersuchungen von Regierungsseite laufen, weil sie Patente, die bereits offiziell Teil diverser Standards SIND und somit den FRAND Regeln unterliegen, in verwerflicher Weise gegen die Konkurrenz missbraucht werden? Heuchlerpack.
Aha aber Apple ist besser, oder was? Von Apple werden FORMEN als patentierungswürdig angesehen! Ich wette die nächste "Stufe" ist dann das Gewicht: Alles was leichter als das Iphone ist, darf nicht mehr gebaut werden... Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde es auch nicht gut, wenn FRAND-Patente im momentan laufenden Patentkrieg eingesetzt werden, aber die Verwendung von Designpatenten ist genauso verwerflich
"Das Schlimmste, das einem passieren kann, ist es, wenn man Entwickler ist und sein Leben lang an etwas arbeitet und dann stempelt es jemand mit einem anderen Namen ab."
jep cook, genau dass macht apple ja auch ständig...
aber immer auf andere mit dem finger zeigen - viell mal selber vor der eigenen tür kehren?
ist, dass in jedem apple news-thema gebasht wird von android-usern und google-fans was das zeug hält und in den google themen zb. "Android 4.1.1: "Jelly Bean" für das Nexus S" kein einziger bash eines apple users zu finden ist (soweit ich das gesehen habe).
Uneinheitliche, oft verzopfte Bedienung, "unerwartetes Verhalten"...
Bei allen möglichen Dingen, vom Fernseher bis zum Smartphone, fragt man sich oft: "Was haben sich die dabei gedacht, warum funktioniert das nicht einfach wie bei anderen?"
Dahinter stecken irgendwelche Patente, das ist der Grund warum viele Dinge unterm Strich immer komplizierter werden. Ärgert mich.
ist derzeit ziemlich sozial, offen und fair.
das ändert aber nichts daran, dass mit jeder benutzung von android, gmail, gmaps, gdocs, youtube, picasa, chrome usw. daten von euch gesammelt und verknüpft werden.
kein mensch weiß was mit diesen daten bzw. überhaupt mit google in sagen wir mal 5-10 jahren passiert.
irgendwie creepy...
sorry, aber das verstehe ich nicht ganz. was ist daran intransparent wenn ein unternehmen intern die für das geschäftsmodell nötigen daten weitergibt? google gibt die daten nicht an dritte (im gegensatz zu echten drecksfirmen wie facebook) und man hat jederzeit zugang zu den daten, die google gespeichert hat bzw kann sie auch löschen.
intransparent war vielleicht das falsche wort und ein bißchen zu untergriffig. mhm. "flexibel" wäre da vielleicht ein besseres, auch positiver behafteteres wort. flexibel werden da meine daten "hausintern" herumgereicht. klar, das ist deren geschäftsmodell, klar ich hab den agb irgendwann einmal zugestimmt, aber beruhigen tut mich das nicht. schon gar nicht, wenn's irgendwann mittelfristig über den tellerrand von google geht. natürlich sind das einigermaßen paranoide vermutungen und natürlich ist facebook viel, viel schlimmer, aber trotzdem: persönliche daten sind halt eine ware und google ist börsennotiert und ich hab meine gewissen begründeten und unbegründeten ängste - insbesondere google gegenüber ;)
ps. datenlöschen bei google? wie?
"Die App scannt installierte iOS-Apps hinsichtlich der benötigten Zugriffsberechtigungen. iPhone-Nutzer müssten erfahren, ob Apps ihre privaten Daten ohne ihr Wissen abfragen, so Bitdefender. Das Unternehmen habe lautPCMag 65.000 Apps analysiert und dabei herausgefunden, dass 42,5 Prozent die Nutzerdaten selbst bei Nutzung in öffentlichen WLANs nicht verschlüsseln. 41 Prozent würden den Standort ohne Wissen der User abfragen. Jede fünfte App würde auf das Adressbuch zugreifen und ohne weiteren Hinweise Daten über das Internet übermitteln."
http://derstandard.at/134213964... -App-Store
Da weiß der Apple Kunde natürlich was mit den Daten passiert, diese ins Web hochgeladen, das Telefonbuch... ;)
mir ist es leider meißt zu mühsam gegen diese scheinbare Naivität, daß nur ein Unternehmen Daten sammelt zu argumentieren.
Paradebeispiel ist in meinen Augen Facebook... und die Leute lassen es sich auch gefallen...
fast schon schizophren wie viele mit Gewalt nur eine Seite der Dinge sehen möchten, damit die "eigene" Entscheidung für ein System gerechtfertigt bleibt :/
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