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Wien - Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl (ÖVP) erneuert angesichts der vom ÖGB geforderten Verlängerung der Schulpflicht seine Forderung nach einer "Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr". Das vom Gewerkschaftsbund geforderte zehnte Pflichtschuljahr lehnt Leitl jedoch ab. Vielmehr sollten jugendliche Schulabgänger seiner Meinung nach zu einer dualen Ausbildung (Lehre) verpflichtet werden, so Leitl in der "Kleinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hatte im Vorjahr eine Ausbildungspflicht bis 18 gefordert und will diese bis 2015 umsetzen.
"Ich gehe davon aus, dass jene, die aussteigen, von der Schule die Nase voll haben. Die Jugendlichen noch ein weiteres Jahr in einer Klasse zu belassen, wäre kontraproduktiv", lehnt Leitl den ÖGB-Vorschlag ab. Der Schwerpunkt sollte seiner Meinung nach daher auf der praxisbezogenen Ausbildung liegen, an der Schule sollten nur fehlende Grundkenntnisse nachgeholt werden. (APA, 21.7.2012)
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das system?! wenn sie damit meinen, dass 4 std. deutsch pro woche nicht ausreichen, um texte schreiben zu können und darüber hinaus noch etwas über rechtschreibung und grammatik zu lernen und dann noch sinnerfassend lesen können, dann stimme ich ihnen zu...
als ob Zwang jedes Problem lösen würde, und wenn man sich das AMS ansieht, da kennt man nichts anderes, der eine in einen Familienbetrieb hineingeboren, dessen Geschäftsführung er dann so erfolgreich übernommen hat, und der andere ein satt gewordener Altsozi, der die Sorgen der Leute längst vergessen hat, beide sollten lieber schweigen und gehen und den Platz freimachen für bessere
..find ich super, nur bin ich mir nicht sicher, ob der herr überhaupt realisiert hat, was das heisst. wenn mans nämlich auf basis einer lehre macht, dann heisst das nämlich, dass die schüler nicht nur die pflicht auf ausbildung, sondern damit auch des recht darauf haben. mir ist nicht ganz klar, wie er das realisieren will, aber wenner das schafft, dann würde das so einige probleme in österreich lösen. selbstverständlich dürfte nicht davon abgerückt werden, dass die lehre wie bisher auch bezahlt wird
"Vielmehr sollten jugendliche Schulabgänger seiner Meinung nach zu einer dualen Ausbildung (Lehre) verpflichtet werden, so Leitl in der "Kleinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe)."
Das würde dann auch eine Lehrlingsausbildungspflicht für die Betriebe bedeuten, wenn der Schuss für seine Klientel nicht nach hinten losgeht.
..und das junge Menschen auf jeden Fall besc häftigt werden müssen, solllte sich eigentlich von selbst verstehen.
Sei es Schule, Ausbildung, Arbeiten oder Heer bzw. Zivildienst, junge Menschen müssen runter von der Strasse (primär ihrer selbst willen/dem Leben einen Sinn geben)..
DAS sind wir den jungen Menschen schuldig.
Und sollten sich auch hier Leute finden, welche sich den Angeboten des Staates verweigern wollen, dann kann die Antwort nur (monetärer) Leistungsstopp sein ..
Geniales Wort. Danke.
Also: Ausbildungspflicht für österreichische Unternehmen.
Dann denk ma möglicherweise wieder über Zuzug von Fachkräften nach (oder bilden die aus, die freiwillig kommen). Vorher mach was aus dem, was ma haben. Lehrplätze für unsere Jugend.
Der Wirtschaft geht’s hervorragend (siehe quartalsgewinne), den Menschen nachweislich schlechter. Das is vom Leitl zu halten.
Also Herr Leitl: GEHTS DEN MENSCHEN GUT GEHTS DER WIRTSCHAFT GUT.
So schauts aus. Wer soll Euer Zeug den kaufen wenn keiner mehr a Geld hat?!?
schüler die aussteigen, haben wirklich von der Schule die Nase voll - diese schüler dazu zu zwingen noch ein jahr anzuhängen wäre nonsense! wie der leitl sagt, haben die schüler die schnauze voll, was soll das bitte bringen ihnen noch ein jahr aufzuzwingen??? meiner meinung nach wollen junge menschen irgendwann doch selbst aufgaben übernehmen und oft nicht weiter in der schule sitzen...
die duale Ausbildung macht da mehr sinn!
gelände? das geheuchle geht eine nur mehr auf die nerven, wenn auch nur ein cent Mehrkosten durch solche Forderungen auftauchen, kommt das Gejaule der Unternhemensverteter wegen der Staatsschulden. Alle sollen möglichst zum Nulltarif hackeln, und auch den erzeugten Ramsch dann noch einkaufen, die Lehrlinge frph sein, dass sie jemand ausnützen darf...
"Also Lehre, BMS und BHS gehören zusammengeführt. Lehre, Matura, Meister sozusagen alles aus einer Hand."
das stelle ich mir bei der HAK schwierig vor!
hohoho ich hab den meister in buchhaltung und ich mach jetzt die lehre zum wirtschaftsprüfer...
ich finds richtig: das zehnte Pflichtschuljahr abzulehnen ist von leitl der richtige weg! schüler die aussteigen, haben wirklich von der Schule die Nase voll - diese schüler dazu zu zwingen noch ein jahr anzuhängen wäre totaler bullshit! mal ehrlich, was soll das bitte bringen???
die duale Ausbildung macht da mehr sinn!
Der Vorschlag von Hrn. Leitl geht in die Richtung einer Berufsschulpflicht, wie sie in unserem Lieblings-Nachbarsbundesland Bayern schon lange gesetzlich verankert ist: 9 Jahre allgemeine + 3 Jahre Berufsschulpflicht.
Erfahrungen der Bayern im Umgang mit Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz (JoAs, BGJ, BFS, etc.) könnten für Reformen der beruflichen Bildung in Österreich sehr hilfreich sein.
Vieles wäre auch in Österreich relativ einfach und ohne großes politisches Bramburium realisierbar.
Die Thematik eignet sich leider sehr für politisches Polemisieren (Gabi und Co), die Zeche zahlen dann halt die Jungen, aber in Folge auch die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft.
Wieder dieses geschwafel ohne jemals sich mit jugendlichen zu beschaeftigen. Leitls unternehmerkollegen nehmen sie nicht, in den schulen is kein geld da,sie zu unterrichten,es wird nur mehr auf wunsch des schwarzenbergplatzes vor allem bei denallerschwaechsten gekuerzt und die jugendlichen wollen nicht. Was ist die naechste sau,diedurchs dorf getrieben wird. Das geld ist bei banken und in griechenland. Fuer die parteien selbst war sofort etwas da auch zum Schmieren...
Sie und ich und der Rest des Volkes hat halt keines… da wär genug.
Kürzen wir die jährliche Wirtschaftsförderung von 15 Milliarden Euro auf 10 Mrd. (Kriegen eh immer dieselben 100 Leut/Firmen.) Dann ist für Bildung mehr als genug da.
Und wenn dann noch Vermögens- und Erbschaftssteuer… hach, man darf gar nicht dran denken wie guts uns gehen könnt…
das halte ich für unsinnig. warum soll man einen menschen, der vielleicht ein richtig guter handwerker ist, zwingen, die schule zu besuchen bis er 18 ist. das sind evtl. 3 jahre qual mehr. kennen sie niemanden, der in der schule schlecht war, aber im leben einen job gefunden hat, der ihn erfüllt hat und den er auch kann!
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