"Es war schön mit Laura Rudas"

Interview | Doris Priesching, 20. Juli 2012, 17:09
  • Polizeigriff einsetzen, dass er optisch wirkt: Claudia Kottal beim Dreh zu "Cop Stories" und ...
    foto: orf/petro domenigg

    Polizeigriff einsetzen, dass er optisch wirkt: Claudia Kottal beim Dreh zu "Cop Stories" und ...

  • ... als Domina Laura Rudas mit Niko Pelinka (Nicholas Ofzcarek) bei " Wir Staatskünstler".
    foto: screenshot/wir staatskünstler

    ... als Domina Laura Rudas mit Niko Pelinka (Nicholas Ofzcarek) bei " Wir Staatskünstler".

Mit der SP-Politikerin war Claudia Kottal längst schon Kaffee trinken. Inzwischen wird sie in "Cop Stories" als kickboxende Chefermittlerin handgreiflich

STANDARD: Die Chefinspektorin in den "Cop Stories" ist Kickboxerin und kann Karate. Klingt nach mächtig viel Vorbereitung?

Kottal: Wir haben mit der Polizei Privatstunden, und ich versuche regelmäßig zu trainieren, um eine Ahnung zu kriegen, wie man sich wehrt. Ich habe vier Jahre Taek-wondo gelernt, aber vor der Kamera zu kämpfen ist eine besondere Herausforderung, denn spezielle Polizeigriffe sind zwar in der Realität wirksam, im Film schauen sie aber nach nichts aus.

STANDARD: Vor 30 Jahren gab's den Kottan bei der Polizei, jetzt ermittelt Kottal. Damals waren die Polizisten wenig erfreut über die Darstellung ihrer Arbeit, wie wird es dieses Mal?

Kottal: Unsere Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, manche sind lustig und absurd, andere wieder dramatisch, Mein Verständnis für Polizeiarbeit hat sich im Zuge der Vorbereitung auf die Serie sehr vergrößert. Ich könnte mit der Gefahr nicht umgehen.

STANDARD: Für gewöhnlich haben es Schauspieler nicht so gern, wenn man sie mit nur einer Rolle identifiziert. Geht Ihnen Laura Rudas schon auf die Nerven?

Kottal: Nein, ich bin ja froh, dass ich durch sie die Aufmerksamkeit bekommen habe. Ich spiele sehr gern Theater, aber bei Film und Fernsehen war es jahrelang nicht möglich, zu den Castings eingeladen zu werden. Es ist sehr schwierig, wenn man noch nicht schon einmal zu sehen war.

STANDARD: Haben Sie Laura Rudas jemals persönlich getroffen?

Kottal: Wir waren Kaffee trinken, und es war sehr nett. Sie kontaktierte mich, was mich ehrlich gesagt wunderte. Aber sie versicherte glaubhaft, dass sie kein Problem mit meiner Darstellung hat. Im Gegenteil, sie sagte, sie sei im Kabarett immer dargestellt worden als kleines Mädchen mit Piepsstimme. Was sie nicht ist. Sie meinte, sie sei ganz froh, einmal als harte Domina dargestellt zu werden.

STANDARD: Ohne Niko Pelinka gibt's bei einer zweiten Staffel der " Staatskünstler" für Rudas vermutlich keinen Platz. Sind Sie trotzdem wieder vorgesehen?

Kottal: Das hoffe ich. Mir wäre eine Figur am liebsten, die total weit weg ist von mir ist. Aber es war schön mit Laura Rudas. Ich wusste anfangs nicht viel über sie und sah mir ganz viele Youtube-Videos an.

STANDARD: Als Newcomerin beim Fernsehen: Wie stark ist der Konkurrenzdruck unter Kollegen?

Kottal: Im Theater ist es fairer, beim Casting bekommt der beste die Rolle. Beim Fernsehen spielen viele andere Faktoren mit, sowohl Äußerliches als auch Politisches. Der Regisseur kann nicht selbst entscheiden, wen er am besten findet, sondern da sagt der Produzent so, und der ORF sagt so. Das ist schon krass.

STANDARD: Ist das der Grund, dass es neue Gesichter ganz schwer ins Fernsehen schaffen?

Kottal: Ein Casting ist eine schwierige Prozedur. Wenn man von der Schauspielschule kommt, hat man entweder gar kein Demoband oder kein gutes. Beides ist nicht besonders beliebt bei den Castern. Wenn man kein Demoband hat, kriegt man keine Agentur. Und wer keine Agentur hat, bekommt kein Casting. Irgendwann geht man gar nicht mehr weiter in diese Richtung. Nach acht Jahren im Beruf gibt man sich das nicht mehr. Man müsste bei null anfangen, im Theater hat man dann noch eher eine Chance.

STANDARD: Freier Schauspieler zu sein gilt als hartes Brot. Wie geht's Ihren Kollegen, die noch nicht im Fernsehen Fuß fassen konnten?

Kottal: Beim Theater ist die Bezahlung in Österreich besser als in Deutschland. Aber natürlich haben mich meine Gymnasiumkolleginnen alle überholt. Eine meiner besten Freundinnen hatte nach ihrem Psychologiestudium dasselbe Einstiegsgehalt wie ich nach acht Jahren Theater. Das muss man schlucken, einen Beruf gewählt zu haben, mit dem man zwar überleben kann, aber ein Gehalt wie bei der Erste Bank wird es nie sein. Mein oberstes Ziel war nicht, ins Fernsehen zu kommen.

STANDARD: Sondern?

Kottal: Ich würde gern an einem großen Haus klassische Rollen spielen.

STANDARD: Buhlschaft statt Rudas?

Kottal: Natürlich. (Doris Priesching, DER STANDARD, 21./22.7.2012)

Claudia Kottal (31) spielt ab Frühjahr 2013 in der ORF-Krimiserie "Cop Stories" unter der Regie von Paul Harather, Christopher Schier und Barbara Eder. Ab Herbst tritt sie im Kosmostheater und im Theater der Jugend auf.

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Wenn man sich wundert, weshalb im TV immer dieselben

faden Gesichter und dieselben schlechten Darsteller auftauchen - im Interview erklärt Kottal ganz gut, wie das kommt.

Knackal statt Kottal !

!

Ich fand die laura rudas parodie schlecht und unwitzig. und cop stories klingt nicht nach einem großem wurf. harathers schlawiner is ja auch schon unterirdisch.
schade weil: die kottal is eigentlich eine wirklich gute schauspielerin, hab die mal in einem stück gesehen.

Wie der Papa, so die Tochter!

Kottal, Kottal? Ist das nicht die Tochter von Chefinspektor Adolf Kottal vom Morddezernat?

Cop Stories? Klingt eigentlich nach einem unsäglichen Schaß a là Soko Gramatneusiedl oder wie diese Serien alle heißen.
Lediglich der Name Harather bürgt für Qualität. Man darf diesem Projekt durchaus eine Chance geben.

Ja, bitte die Kottal statt der faden Sprenger.

Warum Sprenger spielt, erfährt man

durch das Interview. Das liegt an den Produzenten.

ja, leider

cop stories?

serge falck & claudia kottal spielen us-cops?

na das wird sicher wieder ne "toughe" serie, aehnlich wie soko donau! nur halt in amerika diesmal, i guess?

cool ey!

na bitte wer sagts denn, die rudas kümmert sich um die wirklich wichtigen dinge......

irgendwie gehen diese automatischen verlinkungen

immer ins leere, aus werbetechnischer sicht aus gesehen. aber bitte, wenn es die kunden so wollen!

angebot:
stelle mich hiermit dem standard als interviewpartner zur verfügung, bitte mir vorab die liste der werbepartner zu schicken, ich verspreche 3malige (dreimalige) erwähnung jedes verlinkbaren firmennamens. bei vorabzusendung der interviewfragen auch scheinbar zusammenhängende antworten möglich, kost' aber extra.
preise auf anfrage.

thema und interviewer egal, hauptsache geil.
promotion: location ihrer wahl innerhalb der bezirke 6/7/8/9 jetzt kein aufpreis!

mit der erwartung ihres geschätzen auftrages verbleibe ich mit freundlichsten grüßen blablabla...

Man kann ja auch mit Verarschung in den Arsch kriechen.

respekt, die einzige frau die es schafft mich die worte "rudas" und "sehr geil" in einen gewissen zusammenhang zu bringen...

Danke für den Link auf Youtube. Das ist ja eine tolle Seite!

die laura

is einfach geil ! ;-)

leider geil

in jeder beziehung

zählen die menschen. entgeltliche einschaltung der erste bank.

in jeder beziehung

ZAHLEN die menschen. entgeltliche einschaltung der erste bank.

Was haben immer alle mit der Buhlschaft? Eine unwichtige Rolle in einem schlechten Stück.

...in einem guten Stück!

Ich will was von der echten Laura sehen.

go for gold Claudia ;)

Diese sympathische und intelligente Frau würde ich gerne öfters im Fernsehen sehen. 10x besser als ein Vitasek.

oida!

Wieder ein linkslastiger inhaltsloser Beitrag !

Bitte was hat ein Bericht über eine Schauspielerin mit dem unsäglichen SP-Protektionskind Rudas zu tun? Aber man weiß ja: in Österreich ist Kunst rot, und der rotgrüne Standard muss dem Rechnung tragen. Also wenn schon, dann bitte mit mehr Niveau und Tiefgang. Danke!

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