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Polizeigriff einsetzen, dass er optisch wirkt: Claudia Kottal beim Dreh zu "Cop Stories" und ...

... als Domina Laura Rudas mit Niko Pelinka (Nicholas Ofzcarek) bei " Wir Staatskünstler".
STANDARD: Die Chefinspektorin in den "Cop Stories" ist Kickboxerin und kann Karate. Klingt nach mächtig viel Vorbereitung?
Kottal: Wir haben mit der Polizei Privatstunden, und ich versuche regelmäßig zu trainieren, um eine Ahnung zu kriegen, wie man sich wehrt. Ich habe vier Jahre Taek-wondo gelernt, aber vor der Kamera zu kämpfen ist eine besondere Herausforderung, denn spezielle Polizeigriffe sind zwar in der Realität wirksam, im Film schauen sie aber nach nichts aus.
STANDARD: Vor 30 Jahren gab's den Kottan bei der Polizei, jetzt ermittelt Kottal. Damals waren die Polizisten wenig erfreut über die Darstellung ihrer Arbeit, wie wird es dieses Mal?
Kottal: Unsere Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, manche sind lustig und absurd, andere wieder dramatisch, Mein Verständnis für Polizeiarbeit hat sich im Zuge der Vorbereitung auf die Serie sehr vergrößert. Ich könnte mit der Gefahr nicht umgehen.
STANDARD: Für gewöhnlich haben es Schauspieler nicht so gern, wenn man sie mit nur einer Rolle identifiziert. Geht Ihnen Laura Rudas schon auf die Nerven?
Kottal: Nein, ich bin ja froh, dass ich durch sie die Aufmerksamkeit bekommen habe. Ich spiele sehr gern Theater, aber bei Film und Fernsehen war es jahrelang nicht möglich, zu den Castings eingeladen zu werden. Es ist sehr schwierig, wenn man noch nicht schon einmal zu sehen war.
STANDARD: Haben Sie Laura Rudas jemals persönlich getroffen?
Kottal: Wir waren Kaffee trinken, und es war sehr nett. Sie kontaktierte mich, was mich ehrlich gesagt wunderte. Aber sie versicherte glaubhaft, dass sie kein Problem mit meiner Darstellung hat. Im Gegenteil, sie sagte, sie sei im Kabarett immer dargestellt worden als kleines Mädchen mit Piepsstimme. Was sie nicht ist. Sie meinte, sie sei ganz froh, einmal als harte Domina dargestellt zu werden.
STANDARD: Ohne Niko Pelinka gibt's bei einer zweiten Staffel der " Staatskünstler" für Rudas vermutlich keinen Platz. Sind Sie trotzdem wieder vorgesehen?
Kottal: Das hoffe ich. Mir wäre eine Figur am liebsten, die total weit weg ist von mir ist. Aber es war schön mit Laura Rudas. Ich wusste anfangs nicht viel über sie und sah mir ganz viele Youtube-Videos an.
STANDARD: Als Newcomerin beim Fernsehen: Wie stark ist der Konkurrenzdruck unter Kollegen?
Kottal: Im Theater ist es fairer, beim Casting bekommt der beste die Rolle. Beim Fernsehen spielen viele andere Faktoren mit, sowohl Äußerliches als auch Politisches. Der Regisseur kann nicht selbst entscheiden, wen er am besten findet, sondern da sagt der Produzent so, und der ORF sagt so. Das ist schon krass.
STANDARD: Ist das der Grund, dass es neue Gesichter ganz schwer ins Fernsehen schaffen?
Kottal: Ein Casting ist eine schwierige Prozedur. Wenn man von der Schauspielschule kommt, hat man entweder gar kein Demoband oder kein gutes. Beides ist nicht besonders beliebt bei den Castern. Wenn man kein Demoband hat, kriegt man keine Agentur. Und wer keine Agentur hat, bekommt kein Casting. Irgendwann geht man gar nicht mehr weiter in diese Richtung. Nach acht Jahren im Beruf gibt man sich das nicht mehr. Man müsste bei null anfangen, im Theater hat man dann noch eher eine Chance.
STANDARD: Freier Schauspieler zu sein gilt als hartes Brot. Wie geht's Ihren Kollegen, die noch nicht im Fernsehen Fuß fassen konnten?
Kottal: Beim Theater ist die Bezahlung in Österreich besser als in Deutschland. Aber natürlich haben mich meine Gymnasiumkolleginnen alle überholt. Eine meiner besten Freundinnen hatte nach ihrem Psychologiestudium dasselbe Einstiegsgehalt wie ich nach acht Jahren Theater. Das muss man schlucken, einen Beruf gewählt zu haben, mit dem man zwar überleben kann, aber ein Gehalt wie bei der Erste Bank wird es nie sein. Mein oberstes Ziel war nicht, ins Fernsehen zu kommen.
STANDARD: Sondern?
Kottal: Ich würde gern an einem großen Haus klassische Rollen spielen.
STANDARD: Buhlschaft statt Rudas?
Kottal: Natürlich. (Doris Priesching, DER STANDARD, 21./22.7.2012)
Claudia Kottal (31) spielt ab Frühjahr 2013 in der ORF-Krimiserie "Cop Stories" unter der Regie von Paul Harather, Christopher Schier und Barbara Eder. Ab Herbst tritt sie im Kosmostheater und im Theater der Jugend auf.
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Ich fand die laura rudas parodie schlecht und unwitzig. und cop stories klingt nicht nach einem großem wurf. harathers schlawiner is ja auch schon unterirdisch.
schade weil: die kottal is eigentlich eine wirklich gute schauspielerin, hab die mal in einem stück gesehen.
immer ins leere, aus werbetechnischer sicht aus gesehen. aber bitte, wenn es die kunden so wollen!
angebot:
stelle mich hiermit dem standard als interviewpartner zur verfügung, bitte mir vorab die liste der werbepartner zu schicken, ich verspreche 3malige (dreimalige) erwähnung jedes verlinkbaren firmennamens. bei vorabzusendung der interviewfragen auch scheinbar zusammenhängende antworten möglich, kost' aber extra.
preise auf anfrage.
thema und interviewer egal, hauptsache geil.
promotion: location ihrer wahl innerhalb der bezirke 6/7/8/9 jetzt kein aufpreis!
mit der erwartung ihres geschätzen auftrages verbleibe ich mit freundlichsten grüßen blablabla...
Bitte was hat ein Bericht über eine Schauspielerin mit dem unsäglichen SP-Protektionskind Rudas zu tun? Aber man weiß ja: in Österreich ist Kunst rot, und der rotgrüne Standard muss dem Rechnung tragen. Also wenn schon, dann bitte mit mehr Niveau und Tiefgang. Danke!
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