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Burgstaller ist zurzeit in Brüssel.
Um der Flut deutscher Studenten auf heimische Studienplätze Herr zu werden, die auf Ausbildungssicherheit von Österreichern wie die finanzielle Lage der Universitäten negativ durchschlägt, will Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller einer EU-weiten Lösung zum Durchbruch verhelfen.
Ähnlich wie im Gesundheitsbereich - EU-Bürger dürfen sich als Patienten in allen Staaten auch großen Operationen unterziehen, wenn ihr Heimatland eine Finanzierungsgarantie abgibt - solle es eine "Studierenden-Mobilitätsrichtlinie" geben. Die zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou habe ihre volle Unterstützung zugesagt, sagte Burgstaller in Brüssel. Als ersten "Zwischenschritt" könnte man eine bilaterale Lösung mit Bayern machen.
Würde Deutschland für seine Studenten zahlen, hätte sie "überhaupt kein Problem". Die EU plane auch großzügige Stipendienregelungen für Masterstudenten. Auf dieser Linie sollte man in Österreich ebenfalls das Stipendienwesen ausbauen, Studiengebühren seien nicht tabu, denn: "Die Finanzierung der Unis ist eine Zumutung", findet Burgstaller. (Thomas Mayer aus Brüssel, DER STANDARD, 21.7.2012)
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Super Gabi, weiter so.
Neulich in der SBG Innenstadt. A: Und was macht ihr so, seid ihr auf Urlaub hier? B: Nein wir nehmen euch die Studienplätze weg, aber nicht mehr lange, weil dann gehen wir wieder heim nach NRW. A kommt sich verar*** vor.
durch Studiengebühren gelöst werden, die mit einem anständigen Stipendiensystem verknüpft sind. Stipendien werden an österreichische Studierende ausgezahlt, die Deutschen müssen dann eben von Deutschland bezahlt werden oder selbst zahlen. Falls dann ausländische Universitäten Gelder von Österreichern verlangen, kriegen die Studenten ein österreichisches Stipendium nach den selben Kriterien wie Inländer ausbezahlt. Den Mehrbetrag müssen diese dann auch selbst bezahlen, genauso wie Ausländer in Österreich. Relativ hohe Gebühren könnten auch die Unis besser finanzieren; natürlich müssten dann Stipendien an alle erfolgreich Studierenden ausgezahlt werden. Und alle Deutschen wären willkommene, weil voll zahlende Gäste, halt in geringerer Anzahl.
nein, sie verstehen weder das problem der unis, noch das eu grundrecht.
ohne herkunftslandprinzip - das ja leider von der eu gekippt wurde - gilt: alles was der österr. staat dem österr. studierenden spendiert, muss er auch dem dt., frz., cz. etc studierenden spendieren.
ein paar vorlesungen eu-recht
österreich bezahlt
stipendien an alle ! eu-staatsangehörige nicht nur an die nationalösis
also ob pole oder deutsche ect..alle kriegen stipendien wenn sie denselben leistungs- und einkommenskriterien entsprechen wie österreichische staatsbürger
ist die Stipendiumsregel eventuell EU-rechtswidrig (noch hat niemand geklagt), weil sie für nicht-Österreicher besondere Voraussetzung verlangt - eventuell gibt es da aber eine Sonderbestimmung, denn in anderen Ländern ist das genauso (zB Niederlande, wo man als Nicht-Niederländer nur dann Geld bekommt, wenn man eine Mindestanzahl von Stunden pro Monat arbeitet).
Foreign citizens may only be treated equally in the case of close relation to Austria (at least 5 years subject to Austrian income tax via at least one parent).
Insofern bemisst sich die Höhe wohl nach dem Einkommen der Eltern dieser 5 Jahre, womit offen bliebe, wie viel man bei sonstiger Integration isn österreichische Bildungswesen bkommt.
http://www.studieren.at/articles/... eite1.html
6500 österreicher studieren in deutschland
17430 deutsche studieren in österreich (3-fach menge)
noch dazu hat deutschland ca. 10 mal soviele unis auf die sich die österreicher aufteilen können
Es ist aber schon ein Unterschied, ob - Hausnummer - 10000 fremde Studenten auf ein Land mit 8 Millionen Einwohner kommen oder auf ein Land, das 10x so viele Einwohner hat.
Ein größeres Land schluckt diese Menge viel besser als ein deutlich kleineres. Somit sollte man eher vergleichen, auf wieviele einheimische Studenten 1 Student vom jeweils anderen Land kommt. Und ich traue mich wetten, dass auf 1 österr. Student in Deutschland viel mehr DE-Studenten kommen als umgekehrt.
Ich bin grundsätzlich dafür, dass jeder studieren darf was und wo er will und möglichst mit freiem Unizugang, weil dann hoffentlich niemand aus Geldnot das Studium abbrechen muss. Allerdings muss man realistisch sehen, dass Ö ein kleines Land ist und nicht unendlich viele Studierende finanzieren kann. Geht man von den Zahlen, die AlBundyFan gepostet hat aus, und davon, dass es in Ö ca. 4 Mio. Erwerbstätige und in D ca. 41 Mio. gibt, finanzieren in Ö ca. 230 Menschen gemeinsam einen deutschen Studierenden, während in D ca. 6300 Menschen die Kosten für einen ö Studierenden untereinander aufteilen können. Daher sollte vielleicht eine EU-weite Finanzierung aller Unis angedacht werden, um eine faire Verteilung der finanz. Belastung zu erreichen.
da bildung in deutschland ländersache ist und die unis dort auch von den ländern finanziert werden (exzellenzinitiative mal ausgenommen) müsste man im grunde eh mit jedem bundesland ein abkommen schließen. aufgrund der verschiedenen systeme (studiengebühren usw.) und parteien, die in den einzelnen bundesländern an der macht sind, wird sowas schwierig werden.
ein abkommen mit "deutschland" ist also gar nicht möglich.
..aber mmn bedeutet eine eu richtlinie, dass z.b. deutschland für dt. studenten im ausland zahlen muss und umgekehrt. aber "deutschland" kann gar nicht zahlen, weil bildung in deutschland ländersache ist (kulturhoheit der länder)
zumindest müsste man vermutlich erst im grundgesetzt eine neue regelung schaffen, dass in diesem fall die kulturhoheit ausgeschlossen ist.
ist z.b. ein student aus hessen in wien, so müsste das land hessen im grunde für diesen bezahlen.
ob die eu aber wiederum einzelne dt. bundesländer zu solch einer abgabe "zwingen" kann ist die andere frage?
Der Vorteil einer Richtlinie im Vergleich zu bilateralen Verträgen ist, dass wir uns als Österreicher keine Gedanken mehr über die innerdeutsche Umsetzung machen müssen. Es liegt rein am Deutschen Gesetzgeber (Bund oder Länder) einen unionrechtskonformen Zustand zu erreichen. Wir müssten also nicht mit jedem Bundesland einen eigenen Staatsvertrag abschließen, der jederzeit kündbar wäre und keinerlei Möglichkeiten zur Exekution hätte.
nun ja, im artikel wird ja explizit mit dem gesundheitswesen verglichen. hier ist es auch irrelevant, ob die kosten schlussendlich von einem selbstverwalteten pflichtversicherungssystem wie in AT, von einem versicherungspflicht-system wie in DE oder von einem steuerfinanzierten system wie im UK übernommen werden, hauptsache die zusage ist da.
umgelegt auf die unis wäre das eben so, dass studierende, die keine zusage der heimatlichen institution haben (völlig unabhängig davon, wie diese institution in verschiedenen mitgliedsländern aussieht), eben selbst die kosten tragen müssen.
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