Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ob Koffer oder Kommode: Kein Winkel der fremden Wohnung bleibt unberührt.
Wien - "Jetzt musst aber schnell sein, sonst ...", erklärt eine junge Frau ihrer Mutter. Doch um die Anregung zu vollenden, fehlt der aufgeregten Besucherin die Zeit. Mitorganisatorin Sophia hat soeben die Eingangstür einer Altbauwohnung in der Wiener Riglergasse geöffnet und gewährt den Ungeduldigen Zutritt. Wer früh genug kommt, hat die Qual der Wahl. Doch man muss schnell sein. Der Andrang ist groß.
Nachlass-Hoppings sind kollektive Räumungen von Verlassenschaften, die via Facebook angekündigt werden. Die Besucher zahlen zehn Euro Eintritt und dürfen alles, das ihnen zusagt, aus den Wohnungen entfernen. Vorwiegend junge Studenten nutzen diese Gelegenheit, um an hübsche Antiquitäten oder Haushaltsgeräte zu kommen. Im Altwarenhandel sind funktionstüchtige Gebrauchsgegenstände wie Elektrogeräte oder Geschirr schwer zu verkaufen und werden deshalb zwangsläufig entsorgt. Dem möchten die Betreiber von Ramsch & Rosen entgegenwirken.
"Ende der Verschwendung"
"Wir kümmern uns schon seit vielen Jahren um Nachlässe Verstorbener. Doch mittlerweile stoßen wir auf zu viele Dinge, die eigentlich in Ordnung, aber im Handel nicht mehr zu verkaufen sind und deshalb am Müll landen. Dieser Verschwendung möchten wir ein Ende bereiten", erzählt Altwarenhändler und Organisator Christof Stein. Laut Stein funktioniert das Projekt so gut, dass man es in näherer Zukunft dem Umwelt- und dem Sozialministerium vorstellen werde. Auf die Frage, ob Ramsch & Rosen an den Räumungsaktionen verdiene, erwidert er: "Nein, wir wollen Menschen, die knapp bei Kasse sind, die Möglichkeit geben, gebrauchte Alltagsgegenstände kostengünstig zu erwerben. Das eingenommene Geld erhalten die jungen Mitarbeiter, die zur Vorbereitung unserer Nachlass-Hoppings beigetragen haben."
Das "originalgetreue" Interieur lädt die Gäste ein, in der Fremde herumzustöbern. Darin liegt freilich auch die Schattenseite des Nachlass-Hoppings: Abgesehen von funktionellen Schätzen und antiken Unikaten findet man auch sehr persönliche Dinge eines erst kürzlich verstorbenen Menschen. So erhalten Besucher Zugang zu privaten Fotoalben, alten Sparbüchern oder Kosmetika wildfremder Personen.
"Ich finde das hier eigentlich ziemlich gut. Natürlich ist es ein wenig makaber, aber Not macht schließlich erfinderisch", kommentiert ein 19-jähriger Besucher das Geschehen. Astrid Blecha von Ramsch & Rosen betont, dass man keinesfalls Gefühle verletzen respektive pietätlos agieren wolle.
Sophia finde die Idee des Hoppings deswegen gut, weil es Menschen zugutekomme, deren Budget limitiert sei. Befremdend finde sie die blitzartigen Stöber- und Räumungsaktionen nicht: "Das wäre ja, wie wenn man sich über die Schlachtung eines Schweines echauffiert, dessen Fleisch aber trotzdem kauft." (Florian Peschl, DER STANDARD, 21./22.7.2012)
In der Wiener Währinger Straße wohnen Studierende und Obdachlose im Haus "Vinzirast mittendrin" in Dreier-WGs zusammen. Die Idee zu dem Wohnprojekt ist während der Besetzung des Audimax im Jahr 2009 entstanden, am Donnerstag wird eröffnet.
Erst Cousin alarmierte Exekutive
Frauensprecherin Martina Wurzer fordert gezielte Umbenennungen nach Berliner Vorbild
84-Jährige dürfte Zug übersehen haben
Wien-Tourismus-Chef Norbert Kettner über Wien-Klischees und die multikulturellen Seiten der Stadt. Er erklärt warum es ohne Walzer nicht geht, er auf Gemütlichkeit aber gerne verzichten kann
Kanalarbeiter der "Dritte-Mann-Führung" entdeckte den Münchner, der nach einem Sturz einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hatte
Wenn eine Wienerin und ein gebürtiger Tscheche ihre Tätigkeit als kulturresistent bezeichnen, heißt das keineswegs, dass sie dem Banausentum frönen
Gebäude diente Obdachlosen als Unterschlupf - Schaden von mehr als 100.000 Euro
Vier Jahre nach Antrag: Radler dürfen stadtauswärts zwischen Radweg und Busspur wählen
Verletzter 35-Jähriger von Cousin aufgefunden - Tathergang und Hintergründe noch unklar
Erstmals seit 20 Jahren spielt ein Wiener Team um die Basketball-Meisterschaft. Dreh- und Angelpunkt des BC Vienna ist Stjepan Stazic, Sohn jugoslawischer Einwanderer
Beschwerden über verzögerte Verfahren, ein fehlendes Netzbetten-Register und fremde Menschen im Familiengrab
Ende eines Symbols, das als Ort sozialistischer Jugendkultur genauso diente wie als Unterkunft für Asylwerber
Es wurden Versetzungen, Disziplinarverfahren und Zulagenkürzungen eingeleitet
Nach der Kritik des roten Klubchefs Rudolf Schicker an Planungsstadträtin Maria Vassilakou holen die Grünen nun zum Gegenschlag aus
Bei "Buch-Piloten" werkeln Volksschulkinder an ihrem ersten eigenen Buch
Augenzeugen berichten, von Sicherheitsleuten unter Strafandrohung vertrieben worden zu sein - Verwaltung schwächt Vorwürfe ab
Nur noch 150 Stück dieser Geigen sind erhalten
Das Rotlichtgeschäft hat sich in den vergangenen zwei Jahren radikal verändert, Laufhäuser und Saunaclubs boomen
Mutmaßliches Schutzgeld sei "Nachbarschaftshilfe" gewesen, sagte der Angeklagte
Nach zehn Tagen Besetzung und mehrfachen Räumungsankündigungen mussten Aktivisten ihren solidarischen Acker am Wiener Donaufeld verlassen
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Die Österreichische Post AG wird im dritten Wiener Bezirk ihre neue Unternehmenszentrale errichten
Einjähriges Mädchen und zwei Erwachsene mussten ins Krankenhaus
Wiener Linien verzeichneten seit Einführung im September 2010 rund 14,2 Millionen Fahrgäste
eur 10,- werd' ich künftig lieber in einige krügerln investieren.
(schon allein der mief in den vergammelten räumlichkeiten war brechreizerregend - sogar für mich, den super-messie!)
Eine neue Geschäftsidee - mit einem großen Gewinner auf der einen und einem großen Gewinner auf der anderen Seite. Interessierte Leute wollten sich hier im Qualitätsmedium informieren - immerhin brachte diese noble Zeitschrift den Artikel - und wurden verar$cht.
Es wurden 3 besonders lustige - hahaha - Adressen gebracht.
Die erste und schönste Destination weit und breit war die Qualitätsmediumshauptquartieradresse, fragt mich lei wo das ist. Man freut sich dort immer über Besuch. ;-)
Die zweite war das Finanzministerium. Keine 10 Pferde bringen mich auch nur in die Nähe dessen.
Die dritte war das Hauptquartier der Sozialdemokraten. Wiederum die 10 Pferde.
Lustig Standard - hahahaha - wohl alle in der Kasperlkiste geschlafen. :-D Toll.
"Dinge, die eigentlich in Ordnung, aber im Handel nicht mehr zu verkaufen sind und deshalb am Müll landen."
für wen in diese beschreibung jetzt wertvolle antiquitäten oder kunstschätze reinfallen, der is halt ein bisserl dumm
Ist es unanständig, etwas zu verdienen, wenn man eine Wohnung räumt?
Wieso spielt die Methode eine Rolle?
Es ist doch gut, wenn Brauchbares noch verwendet wird! Auch wenn wer mitschneidet.
Blöde Alles-muss-gratis-sein-Generation!
Den Erben muss der Nachlass abgekauft werden. Die Veranstaltung zu organisieren bereitet sicher viel Arbeit. Den Eintritt bekommt nicht die Firma. Ergo, erpart er sich nur Räumungskosten. Sei ihm das doch vergönnt, wenn man dafür, (so wie ich) eine Waschmaschine und einen netten Haufen Krimskrams für 10 Eoro heimtragen kann.
Ihr habt die restlichen Postings gelöscht, habt's aber nicht hingekriegt rechtzeitig zu sagen dass die adressen ein shice sind?? Boah, ein Armutszeugnis.
Also wen es interessiert: so wars:
Ein User, der einen Clown gefrühstückt hatte, gab drei bimperl-Adressen für nachlasshopping an.
Finanzministerium, SPÖ Hauptquartier und Standard zentrale. Der Standard weiß scheinbar nicht mal wo er wohnt.
Standard - näher an der Kärntner faschingszeitung als ihm lieb ist.
krallen sich seltsame Typen, die auf den MA48-Mistplätzen sich zwar halbwegs diskret im Hintergrund aufhalten, aber mit den MA48-Leuten anscheinend gut kooperieren.
Das ist mein Eindruck von der "Mistgstättn" in der Richthausen-Strasse, 17. Hieb.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.