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vergrößern 1371x914Der Dateimanager Nautilus (der nun offiziell nur mehr als "Files" geführt wird) präsentiert sich in GNOME 3.5.4 signifikant verändert.
vergrößern 1045x697Bei der Darstellung von "modalen" Dialogen wird die zugehörig Anwendung im Hintergrund leicht desaturiert und abgedunkelt dargestellt.
Nur zwei Wochen nach der letzten Testversion gibt es nun ein neues Update für den Linux-Desktop GNOME, das trotz der kurzen Entwicklungszeit wieder mit einigen signifikanten Neuerungen aufwarten kann. So schreiten vor allem die Umbauten am File Manager "Nautilus" eifrig voran.
Redesign
Primäres Ziel war es der Software ein neues Design im GNOME3-Stil zu verpassen, womit unter anderem das Entfernen der Menüzeile und dessen Ersatz durch einen Menüknopf einhergeht - wie bereits berichtet wurde. Anwendungsweite Menüpunkte sind zudem in das GNOME3-App-Menü gewandert. In GNOME 3.5.4 hat man diesen Look noch mal weiter verfeinert, so werden nun etwa symbolische Icons für den Sidebar verwendet, in der Listensansicht wurde außerdem die Default-Icon-Größe erhöht.
Suche
Dazu kommen aber auch noch zwei neue Funktionen: So gibt es nun eine "Just type"-Suche, ist der Dateimanager im Vordergrund wird also automatisch das Suchfeld geöffnet und eine entsprechend eingeschränkte Dateiauswahl präsentiert. Ebenfalls neu ist eine Ansicht der zuletzt benutzen Dateien, die jetzt über den Sidebar erreicht werden kann. Eine entsprechende Funktion gab es schon bislang im Dateiauswahldialog von GTK+, insofern passt man hier die Konzepte also an.
Modal
Weitere Neuerungen von GNOME 3.5.4: Der grafische Stil von "modalen" Dialogen (üblicherweise "About" oder auch der Dateiauswahldialog) wurde verändert. Anstatt an den Fensterrahmen "geklebt" zu sein, werden diese nun in der Mitte des Bildschirms eingeblendet, der Hintergrund mit leicht reduzierter Farbsättigung dargestellt. Die Systemeinstellungen unterstützen jetzt Ibus für Eingabegeräte, die zur Verfügung gestellten Optionen in den Druckeinstellungen wurden deutlich erweitert. Und die Nutzung aktueller Versionen von Systemd ermöglicht es, dass der Desktop während kritischen Aufgaben das Ausschalten oder den Wechsel in den Suspend verweigert.
GUADEC
Der Zeitpunkt der jetzigen Veröffentlichung war nicht zuletzt von einem wichtigen Ereignis für die GNOME-Community vorgegeben: Ab Donnerstag findet nämlich im spanischen A Coruña die jährliche GUADEC-Konferenz statt, zu der hunderte EntwicklerInnen in den nordspanischen Ort reisen werden. Dort sollen dann die letzten neuen Features für GNOME 3.6 finalisiert werden - hier stehen etwa noch ein neuer Lock Screen und das Redesign des Benachrichtigungsbereichs an - und auch gleich die weitere Zukunft geplant werden. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 23.07.12)
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...aber ich versteh nicht ganz, warum bei gnome3 ständig an details gefummelt wird wo ganz einfache grundfunktionen (schonmal versucht gnome-shell mit 2 separaten X-screens zu starten?) noch nicht integriert sind.
Dabei wär's ja dank der vielen extensions sonst sogar halbwegs brauchbar inzwischen....
Generell find ich den Plan gut, das Menü in einen Button zu stecken. Oft brauch ich das einfach nicht und verschwendet es Platz. Wäre schön, wenn es in den Kontextklick wandern würde und man so überall hinklicken könnte. Mauswege wären so viel kürzer.
Just type search ist das beste, was es gibt. Nutze ich schon unter Firefox ewig und kann nicht mehr ohne (btw Safari ist der letzte Scheiß). Gibt sie ja jetzt auch schon im Manager, nur muß man zwingend den Anfangsbuchstaben der Datei kennen, die man sucht, anstatt irgend einen string.
Ich finde den Button ebenso ziemlich brauchbar. Beim aktuellen Epiphany ist es nur etwas merkwürdig, wenn man seine Bookmarks öffnen will, allerdings liegt das nur am aktuellen Zwischenschritt in der Entwicklung.
Abgesehen von den (ebenso selten verwendeten) bookmarks verwende ich eigentlich nur das Menü, wenn ich einmal Präferenzen verwenden möchte. Dementsprechend ist der Button für viele Applikationen mmn. eine angenehme Entscheidung. Das Design lässt sich natürlich für Applikationen, wie Gimp, nicht wirklich adaptieren.
Wie schon weiter unten erwähnt, halte ich das App-Menü in der aktuellen Implementierung für einen schrecklichen Usability-Horror. Auch wenn man die Geschichte mit den mehreren Monitoren einmal ignoriert und annimmt, dass noch in irgendeiner Weise angezeigt würde, wenn ein Programm über ein App-Menü verfügt (im Moment kann man ja nur ausprobieren, ob sich dort etwas versteckt, was in den meisten Fällen nicht so ist) - auch bei Epiphany finde ich diese Zweiteilung eigenartig. Ich habe momentan Version 3.4.1 und die Bookmarks befinden sich zB in beiden Menüs, allerdings mit unterschiedlicher Funktion, die History dagegen wieder nur im App-Menü. Die Idee ist nicht grundsätzlich schlecht, aber die aktuelle Umsetzung unbrauchbar
Es ist ja noch alles in Bewegung. Sobald alle Gnome-Apps erneuert wurden, werden viele Programme, die man so verwendet, das Menü verwenden.
AN DIE LEUTE DIE ES NICHT MÖGEN: Wenn die Shell nicht läuft, wird ein klassisches Menü gezeigt. Ich bin mir recht sicher, dass es ein dconf-setting gibt, um die Leisten durchgehend wieder zu bekommen.
Mit jeder neuen Version wird irgendwas wieder über'n Haufen geworfen. Die Entwickler können zwar programmieren - haben aber irgendwie keine Vorstellung, wo sie bei GNOME 3 anfangen bzw. aufhören sollen ... :-x
Mag sein, dass es so auf dich so wirkt, aber es ist trotzdem falsch ;) Die Umbauten aller Kernanwendungen nach GNOME3-Prinzipien wurden schon vor längerem angekündigt. Das geht aber einfach nicht alles auf einmal, im letzten Zyklus war etwa der Web-Browser dran, jetzt halt der File Manager (und der Videoplayer). Beim nächsten Mal dann vielleicht Bildverwaltung / Musikplayer, wer weiß.
Nein, es ist nicht falsch. Beispielsweise sind eine Reihe von Features, die jetzt aus dem Dateimanager rausgestrichen wurden, weil sie angeblich nicht zu GNOME 3 passen würden, extra für GNOME 3 reingenommen worden.
Die aktuellen Änderungen gehen beispielsweise diametral gegen diese Ankündigung: https://mail.gnome.org/archives/... 00038.html
Ich finde dieses zwanghafte reduzieren und verstecken von Features einfach nur furchtbar!
Ich kenne gnome von Anfang an. Von den beta-versionen ende der 90er bis heute.
gnome hatte vor 10 jahren wesentlich mehr features und einstellungsmöglichkeiten: Der user konnte die Oberfläche selbst gestalten und entscheiden wie er arbeiten will.
Sieht inzwischen aus wie der Finder von OS X. Insofern eine positive Entwicklung.
Logisch aber etwas ungewohnt ist die immer stärker werdende Distanzierung zum Dateisystem bzw. zu den Pfadangaben. Bin gespannt, wie die Community auf solche Änderungen reagiert.
Sobald sich dieses Update bis zu mir durchpropagiert hat, muss nun also auch der Nautilus weichen. Wieso sind die Entwickler so bloed und entfernen Features die auch noch nuetzlich sind (Copy/Paste von Pfaden aus dem Nautilus ins Terminal wird damit unmoeglich). Die Adresszeile/Menuezeile durch "Knoepfe" ersetzen?! Ich glaube Gnome will auch noch die letzten seiner user vergraulen. Ueberhaupt, diese unsaeglichen Tendenzen alles auf Nur-Touchscreen-Bedienung umzustellen (Gnome3, Unity, Win8)...Ich verstehs nicht. Dann muss wohl doch Thunar fuers XFCE4 her...
Einfach mit Maus auf den letzten Button im Brotkrümchen-Menü und dort auf "copy". So herum hat man den selben Effekt, wie wenn man den Ordner direkt aus der Content-Area heraus kopiert hätte. Wenn man nun in ein Textfeld pastet, erhält man den Pfad.
Inwiefern soll durch das Update "Copy/Paste von Pfaden aus dem Nautilus ins Terminal" "unmöglich" werden? In dieser Hinsicht ändert sich genau gar nix. Du kannst noch immer Drag & Drop machen, übers Kontextmenü "Copy" aufrufen, etc.
Dass das mit der Adresszeile falsch ist, hat eh schon wer anderer geschrieben, insofern wiederhol ich das mal nicht ;)
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