Großbritannien erhält den ersten F-35-Jet

Ansichtssache20. Juli 2012, 12:49
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Verteidigungsminister Phillip Hammond reist nach Fort Worth, um Flugzeug zu übernehmen

Großbritanniens Verteidigungsminister Phillip Hammond reiste am Donnerstag ins texanische Fort Worth, um im Lockheed-Marin-Werk den ersten für die britischen Streitkräfte bestimmten F-35B-Kampfjet zu übernehmen.

Der in den USA wegen laufender Budgetüberschreitungen nicht unumstrittene "Joint Strike Fighter" wird in der "M"-Variante geliefert, die von kurzen Startbahnen abheben und senkrecht landen kann (STOVL) und damit auch für den Einsatz von Flugzugträgern aus geeignet ist. Ein Flugzeug kostet ca. 122 Millionen Dollar (100 Millionen Euro)

Einsatz auf neuen Flugzeugträgern

Die britische Regierung plant, zwei Träger der "Queen Elizabeth"-Klasse anzuschaffen, die ab 2016 die "Invincible"-Klasse ablösen sollen. Für die nächsten Jahre sind weitere Erprobungen vorgesehen, von britischen Flugplätzen aus soll die F-35 frühestens 2018 starten.

Außer den Briten und den USA sind Italien, die Türkei, Kanada, Australien, Dänemark, Norwegen und die Niederlande an der Entwicklung des "Joint Strike Fighters" beteiligt, auch Israel und Japan haben F-35 bestellt. (red, derStandard.at, 20.7.2012)

Phillip Hammond lobt die F-35 als das "beste Kampflugzeug, das man für Geld kaufen kann"

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foto: epa/angel delcueto / lockheed martin

Marinekommandant Admiral Sir George Zambellas, Verteidigungsminister Philip Hammond; Luftwaffenchef  Sir Stephen Dalton und Transportchef  Sir Kevin Leeson in Fort Worth

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foto: epa/tom harvey / lockheed martin

Pilot Jim Schofield vor dem Testflug

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foto: epa/tom harvey / lockheed martin
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