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Wien - Ein 45-Jähriger soll in einer Wohnung in Wien-Ottakring einen um zwei Jahre älteren Mann mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen und tagelang neben der Leiche gelebt haben. Ein entsprechender Bericht der Tageszeitung "Österreich" (Freitagausgabe) wurde von der Staatsanwaltschaft bestätigt. Der mutmaßliche Täter sei am Mittwoch festgenommen, worden, sagte Behördensprecher Thomas Vecsey am Freitag.
Bereits am 6. Juli hat sich der tödliche Vorfall ereignet. Nach diesem soll der aus dem Drogenmilieu stammende Mann neben der in Decken eingewickelten Leiche in der Wohnung in der Arltgasse gelebt haben. Erst nach mehr als einer Woche vertraute er sich seinem Sozialarbeiter an, der daraufhin die Polizei informierte. Ob ein Mord oder ein Unfall vorliegt, war zunächst noch nicht bekannt. Der 47-Jährige befindet sich aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands unter Bewachung in einem Wiener Spital, gegen ihn wird wegen Mordverdachts ermittelt. (APA, 20.7.2012)
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Ich hätt ja gerne die Reaktion vom Sozialarbeiter gesehen.
http://www.youtube.com/watch?v=nLz_W-0MKPc
...könnte es durchaus sein, dass es bei einem seit zwei Wochen unbehandelten, tödlichen Kopfschuss mit dem Gesundheitszustand nicht mehr zum Besten bestellt sein muss, sodass ein Spitalsaufenthalt indiziert war. Dass dann gegen einen auch noch wegen Mord ermittelt wird, macht's auch nicht besser...
Erschien mir bisher das Leben am Karlsplatz oder in einer U-bahn Garnitur glamourös und verheissungsvoll und klangen die Begriffe "Substi" "Hepta" "kappa" "mundi" sowie "braunes" und "weisses" als Ausdrücke aus einem schimmernden und wunderbaren Dasein. Habe ich die Menschen am Karlsplatz ob ihrer eleganten Blässe und grazilen Figur bewundert. Heute hat sich damit alles geändert
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