Chiphersteller AMD leidet unter PC-Flaute

20. Juli 2012, 11:37
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Nettogewinn brach im zweiten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode von 61 auf 37 Mio. Dollar ein

Der US-Chiphersteller AMD muss angesichts schwacher PC-Verkäufe einen Gewinneinbruch hinnehmen. Unterm Strich verdiente der kleinere Intel-Rivale im zweiten Quartal 37 Mio. Dollar (30,1 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte AMD noch 61 Mio. Dollar eingefahren.

Geschrumpfter Umsatz

Hintergrund ist ein um 11 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar geschrumpfter Umsatz. AMD hatte bereits vor zwei Wochen vor dem Einbruch gewarnt. Die PC-Verkäufe schwächeln angesichts der Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones, in denen AMD seltener vertreten ist. Hinzu kommt die unsichere wirtschaftliche Lage, die viele Käufer von Anschaffungen abhält.

AMD-Chef Rory Read erwartet auch im laufenden dritten Quartal "anhaltenden Gegenwind". Die Aktie fiel nachbörslich um 3 Prozent. Immerhin blieb der Chiphersteller in den schwarzen Zahlen. In der Vergangenheit war AMD immer wieder durch Verluste negativ aufgefallen. (APA/dpa, 20.07. 2012)

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