Vodafone erlöste im ersten Quartal weniger als erwartet

20. Juli 2012, 11:03
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Gesamtumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 Prozent - Wechselkursbereinigt gingen die Erlöse um 7,7 Prozent auf 10,77 Mrd. Pfund zurück

Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat wegen eines schwachen Geschäfts in Südeuropa im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (bis Ende März) etwas weniger umgesetzt als erwartet. Der Mobilfunkumsatz stieg wechselkursbereinigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten mit etwas stärkerem Wachstum gerechnet.

Mehr Umsatz

Der Gesamtumsatz des Konzerns legte organisch um 1 Prozent zu, mit Berücksichtigung von Wechselkurseffekten gingen die Erlöse jedoch um 7,7 Prozent auf 10,77 Mrd. britische Pfund (13,75 Mrd. Euro) zurück. Das Geschäft mit der mobilen Datennutzung wuchs bei den Briten wechselkursbereinigt um über 17 Prozent.

Im Geschäft von Vodafone spiegelte sich die konjunkturelle Lage Europas: Während die deutsche Tochter im Mobilfunk ohne Wechselkurseffekte um 4,2 Prozent zulegte, gaben Spanien und Italien im teilweise zweistelligen Prozentbereich nach. Auch im Heimatmarkt Großbritannien verlor das Unternehmen wegen starken Wettbewerbs und einer schwachen Wirtschaftsentwicklung etwas an Boden (minus 0,8 Prozent). "Trotz der schwierigen Marktbedingungen insbesondere in Südeuropa machen wir Fortschritte in den Schlüsselbereichen Datengeschäft, Geschäftskunden und in den Schwellenländern", sagte Konzernchef Vittorio Colao. (APA, 20.07. 2012)

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