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Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth.
Schon in der Vergangenheit hat Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth nicht davor zurückgeschreckt, der eigenen Distribution sehr hohe Ziele zu setzen. Meist sprach der Software-Milliardär dabei allerdings über die weitere Zukunft, im Rahmen einer Keynote auf der OSCON gab er sich nun etwas konkreter: Bereits kommendes Jahr sollen weltweit fünf Prozent aller neu ausgelieferten Rechner mit Ubuntu laufen, so Shuttleworth laut Internetnews.
Hoffnungen
Konkrete Details, wie das gelingen soll, nannte der ehemalige Canonical-CEO dabei nicht, erwähnte aber, dass er vor allem auf wachsende Märkte wie China und Indien setze. Aber auch in westlichen Ländern soll sich die diesbezügliche Situation bald wieder verbessern, so hat Dell nun verkündet, einen neuen Linux-Versuch zu wagen. Ab Herbst soll es eine Variante des Ultabooks XPS 13 mit vorinstalliertem Ubuntu 12.04 LTS geben. Allerdings will man sich damit einmal mehr vor allem an EntwicklerInnen wenden und nicht an die breite Masse.
Einschätzung
Shuttleworth erläuterte in seiner Keynote zudem, warum er so vom eigenen Erfolg überzeugt ist: Nach all den Umbauten der vergangenen Jahre sei der Ubuntu-Desktop mittlerweile besser als jener von Apple. Dieser Umstand zeige auch, wie wichtig es manchmal sei, die eigene Vision gegen alle Widerstände durchzusetzen, so Shuttleworth in Anspielung auf die massive Kritik, die der Wechsel auf Unity Canonical anfänglich eingebracht hat.
Web-Apps
Der Ubuntu-Gründer nutzte seinen Auftritt zudem, um ein neues Feature für Ubuntu zu verkünden: Künftig soll die Distribution Web-Apps direkt in den Desktop integrieren. Dies übrigens nicht erst ab dem kommenden Ubuntu 12.10, der entsprechende Support soll auch per Update für das aktuelle Ubuntu 12.04 nachgeliefert werden.
Plug-in
Abgewickelt wird der Web-App-Support von Ubuntu über ein Firefox-Plug-in. Dieses ermöglicht eine Integration solcher Dienste mit dem Desktop, Shuttleworth erwähnt in diesem Zusammenhang unter anderem die Nutzung des neuen "Head-up-Displays" zur raschen Eingabe von Befehlen sowie die Steuerung von Services wie Last.FM über die Audio-Kontrollen des Ubuntu-Desktops.
40 Apps
Zum Start soll es 40 solcher optimierter Web-Apps geben, darunter Facebook, Twitter, Google+ und Last.FM. Dieses Angebot wird aber wohl rasch wachsen, immerhin soll der Source-Code der Ubuntu-Lösung ebenfalls freigegeben werden. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 20.7.2012)
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Aber - wie Shuttleworks glaubt, von Apple das zentrale Anwendungsmenü mit einer auf der linken Bildschirmseite enthaltenen Taskleiste zusammenzuklatschen und schon hat man ein tolles Betriebssystem. Das ging gehörig schief.
Bitte Apple mit 4% Marktanteil kann doch nicht die Vergleichsbasis darstellen.
Ubuntu 11.04 Unit ist ein Flop, wie die Praxis ja bestätigt hat.
Wenn ihr mich fragt sage ich, das Unity ein Hammer für Multimedia-Systeme und Geräte mit Touchscreen ist...
Nur hab ich auf meinem Notebook die Haare aufgestellt, weil ich einfach den Klassischen Desktop zum Programmieren etc. vorziehe!
Meine Empfehlung: Computerbenutzer (Office, Internet, Fotos etc.) Unity
Und an die Verweigerer (so wie ich :D) Linux Mint mit MATE ;)
Viele, die seit 11.04 auf Unity rumhacken, haben offensichtlich nicht gemerkt, wie gut es sich entwickelt hat! Aber Neues wird ja gerne abgelehnt, ohne das man sich wirklich mal damit beschäftigt!
Ich will Unity heute nicht mehr missen. Gnome 2 war gut, aber das Projekt ist tot!
...daß immer nur über die Desktops geschrieben wird.
Fällt eigentlich niemandem auf, wie grottenschlecht viele der (empfohlenen) Anwedungen sind?
Gut, surfen im Internet, E-Mail, einen Brief schreiben, alles kein Problem...
Fotos verwalten ist ein Graus, F-Spot bleibt schon beim Importieren stehen, Shotwell hat eine ganz merkwürdige Art, Fotos zu sortieren, es scheint sich jedenfalls nicht gerade sklavisch an das Aufnahmedatum zu halten. Die Windows Live Fotogalerie ist um Klassen besser.
Musik verwalten, furchtbar, weder Banshee noch Rhythmbox können ansatzweise mit Programmen wie MediaMonkey oder selbst dem Windows MediaPlayer mithalten.
Die meisten dieser Programme bieten nur rudimetäre Funktionen, außerdem stürzen sie alle gerne ab
"Banshee kann nicht mit WMP mithalten"
Jo, man kann auch plugins installieren, gö? Zeigen Sie mir die Anbindungen in W7, die mir Unity oder die Gnome Shell, bzw Gnome-do und Kupfer bieten. Und ich will bei einer Party in meiner (moderat großen Wohnung) auf drei Rechnern via WLAN die gleiche Musik spielen und diese dabei über mein Telephon ansteuern - wie mache ich das mit WMP?
Außerdem will ich das am Desktop über ein Icon steuern, ohne ein offenes Programmfenster zu sehen, danke.
F-Spot, Shotwell? Nehmen Sie gThumb. Bitte sagen Sie mir nicht, es gäbe zuwenig Auswahl.
Windows Live Photogalerie ... jo eh.
komisch ich bin seit nem halben jahr komplett auf ubuntu umgestiegen und mir sind solche probleme fremd obwohl ich viel mit fotos mache. allerdings weiß ich jetzt nicht auswendig wie mein bildbrowser heißt , die von dir genannten kenn ich nicht und zum "importieren" steck ich einfach die sdhc karte an. bildbearbeitung (bis auf einfache sache wie zuschneiden was mein bildbrowser kann) mach ich mit gimp.
deine kritik zu rhythmbox kann ich auch nicht verstehn , ich hab zehntausende mp3 , läuft alles ohne probleme.
auf meinem netbook verwende ich foobar2000 , funzt genauso gut wie unter windows.
...bei mir klappt auch alles bestens.
Mir ist nur aufgefallen, daß die Anwendungen schlecht sind und das nicht erst seit heute.
Seit Jahren habe ich Linux immer wieder probiert: Testen, frickeln und probieren macht Spaß.
Beim Anwenden kommt jedoch keine Freude auf und mir drängt sich der Verdacht auf, daß darauf bei Linux kein allzu großer Wert gelegt wird oder die Anwenderschaft eher nicht anspruchsvoll ist...
Bei Shotwell z.B. ist mir aufgefallen, daß es sich gerne nur einmal starten lässt, hat man es beendet, war's das.
Unterm Strich fällt mir auf, daß bei Linux, in meinem Fall Linux Mint erst gar kein "Workflow" aufkommt, weil vieles einfach nicht gescheit funktioniert...
Das kann es nicht sein!
... ist übrigens das Video von Shuttleworth auf der OSCON 2012, wo er die fraglichen Aussagen tätigt.
Ab 15:53 lächerliches Philosophieren über Ubuntu. Kann man sich ein verhauenes (Re-)Design tatsächlich so schönreden, wie dieser Blender das tut?
Lustiger Nicht-Satz ab 22:13:
"This font that we built is kind of amazing. Every ... every ... every line there has a precise mathematical formulation. And, ahem, and in the tablet interface, the theme for the tablet interface, every visual element, ahem, echoes the mathematics of that font, in a very precise way. So it gives the whole thing this, ahem, fantastic cohesion."
WTF!?
Auch toll zu sehen, wie "gut" er seinen eigenen Desktop im Griff hat.
Linux ist extrem stabil.
Das nachinstallieren von Software ist einfacher wie unter Windows.
Virenprobleme hatte ich seit Linux keine mehr!!!
Ich verwende fast nichts anderes mehr.
Apple ist nicht besser, jedoch hat Apple die besseren Verbindungen zu professionellen Softwareherstellern.
Photoshop, InDesign, Illustrator etc... als Linuxvariante wäre der Hammer.
Diese Programme unter Linux in einer virtuellen Maschine zu nutzen ist möglich aber eine Notlösung.
Ansonsten ist Linux viel besser als viele glauben,
Ubuntu, Fedora, Magaia, Mint etc... im Grunde alles das gleiche mit unterschiedlichen Mascherln.
Das nachinstallieren von Software ist unter Ubuntu und Mint extrem einfach.
Ich kann das vertrottelte Linux-Bauchpinseln nicht mehr lesen.
Seit 1999 setze ich Linux ein, seit mind. 2000 hören wir jedes Jahr vom Linux-Durchbruch auf dem Desktop.
Und das einzige Betriebssystem, dessen Grafik erhebliche Stabilitätsprobleme hat, ist nicht Windows oder MacOS, sondern Linux. Ob man sich das ach so stabile Debian oder Ubuntu antut, ist wurscht, ob Gnome 2 oder 3istvauch wurscht, abschmieren 1x pro Monat tuts sowieso.
Vor einer Woche Win7 zum ersten Mal installiert (hatte zuvor immer XP) -- keine Probleme.
Über Linux auf dem Server brauchen wir nicht zu reden, aber Linux auf dem Dektopcwird noch in 10 Jahren ein Krampf sein. Leute, arbeitet ihr auch hin und wieder mit euren Ksten, oder frikelt ihr nur?
mir ist die grafik in den letzten 2 jahren genau ein einziges mal abgeschmiert. und dabei hab ich nicht mal mehr so ein standard 0815 system, sondern einiges selber in xorg.conf und so angepasst, zwei inplace upgrades hinter mir und einige sachen die ich als entwickler brauch selber kompiliert und installiert, außerdem laufen bei mir genüngend 'desktop-untypische' dienste wie u.a. apache + mysql. und einige wine-sachen hab ich auch noch laufen.
auf dem gerät daheim, für die beste lebensabschnittsgefährtin von allen, ist alles standard. da gab es in den letzten vier jahren noch nie einen grafik-absturz.
Hängt halt davon ab, was man macht. Ich schalte z.B. am Notebook mittels xrandr laufend zw. externem Monitor hin und her und ca. jedes 5. mal hängt KWin nachher. Ist zwar kein Grafikproblem per se sondern anscheinend eines des WM, aber es nervt trotzdem ungemein.
STRG+Shift+Backspace.
aber dass es nervt versteh ich schon. ich fürchte aber dass das eher an xrandr liegt als an kwin.
was glaubens wie lang ich rumgefiddelt hab, bis ich drei monitore auf zwei grakas zufriedenstellend zum laufen gebracht hab?
ungefähr gleich lang wie unter windows (bei letzterem mit dem popeligen %$&$%$%&§!" CC).
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