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Salzburg - Das zunächst schöne Wetter hat am Donnerstag zahlreiche Freizeitsportler in die Berge gezogen und die Berg- und Flugrettung auf Trab gehalten. In Salzburg mussten am Nachmittag nach einem heftigen Gewitter zwei Wanderinnen mit dem Hubschrauber geborgen werden. Die beiden 24-jährige Freundinnen aus dem Salzburger Pongau waren am "Schafsteig", einem nicht markierten, alpinen Rundweg am Fuß der Mandlwände im Hochkönig-Gebiet, im Hagelsturm in Bergnot geraten.
Die beiden Frauen waren gegen 11.00 Uhr von einer Almhütte aus zu der Wanderung aufgebrochen, konnten aber nach längerer Wanderung wegen eines Schneefelds am Weg nicht mehr weiter. Sie entschieden, das Hindernis mangels geeigneter Ausrüstung nicht zu queren und kehrten um. Kurz darauf gerieten die beiden auf einer Seehöhe von etwa 1.800 Metern in ein heftiges Hagelgewitter. Die zwei Freundinnen fanden zwar unter einem Felsvorsprung Schutz, nach Ende des Gewitters war der Steig aber vollständig mit Hagelkörnern bedeckt.
Unverletzt per Seil gerettet
Wegen der hohen Absturzgefahr und der sich nach fünfstündiger Wanderung bemerkbar machenden Erschöpfung, verständigte eine der Frauen schließlich die Einsatzkräfte. Die Wanderinnen konnten gegen 17:00 Uhr unverletzt von der Bergrettung und dem Rettungshubschrauber "Martin 1" per Tau gerettet und zum Ausgangspunkt der Tour geflogen werden. Die beiden Frauen blieben unverletzt.
Kurz zuvor hatte bereits eine 67-jährige Salzburgerin die Polizei alarmiert. Ihr gleichaltriger Ehemann könne beim Abstieg vom Untersberg über den Reitsteig vor Erschöpfung nicht mehr weiter. Das Paar war zunächst mit der Seilbahn auf den Berg gefahren. Trotz eines aufziehenden Gewitters entschied sich der Pilot eines Polizeihubschraubers, den Mann mittels Seil zu retten. Ein Arzt der Bergrettung konnte zwar keine Hinweise auf ein ernsthaftes medizinische Problem feststellen, der 67-Jährige wurde aber sicherheitshalber zur Kontrolle ins Unfallkrankenhaus geflogen.
Verletzung bei Rettung
Schon Donnerstag früh war es im Salzburger Tennengebirge zu einem Kletterunfall gekommen. Ein 28-jähriger Lehrer aus St. Veit im Pongau war gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Kletterpartner auf einer Route im achten Schwierigkeitsgrat in der Hochthron-Südwand unterwegs. Noch in der ersten Seillänge, kurz vor Erreichen des Standplatzes, brach dem sogenannten Vorsteiger gegen 9.50 Uhr ein Tritt aus.
Der Kletterer stürzte etwa zwölf Meter in das Sicherungsseil. Er schlug mit dem Fuß so hart auf einen Felsen auf, dass er sich am Sprunggelenk schwere Verletzungen zuzog. Er konnte von seinem Kletterpartner abgeseilt und erstversorgt werden und musste dann von Rettungshubschrauber "Martin 1" mit einem 100 Meter Tau gerettet werden. Der 28-Jähriger wurde ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. (APA, 20.7.2012)
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Was dann auch eingetreten ist . Ein Gebirge ist keine Einkaufsstrasse . Ganz im Gegenteil : Die Wahrscheinlichkeit dass man stirbt ist für ein überzivilisiertes Land wie Ö wohl nirgendwo höher (Wegen dieser Gradwanderung : Leben Tod der Natur ausgeliefert sein geht man ja auch wandern . Sonst würde ja auch schon der Bisamberg reichen)
Ihre billige Polemik finde ich völlig unangemessen.
Ich finde es sogar recht vernünftig, ein Schneefeld mangels passender Ausrüstung NICHT zu queren und lieber umzudrehen.
Und auch Hilfe zu holen, anstatt sich auf einem unpassierbaren Steig in Gefahr zu begeben, ist vernünftig.
Ob es lokale Wetterwarnungen gegeben hat, müsste man sich halt anschauen. Das ist das einzige, was man ihnen vorwerfen könnte. Aber da habens sich sogar schon kundige Hüttenwirte öfter mal getäuscht.
Abundzu reicht auch ein Blick in den Himmel und das Wissen dass es die letzten Monate an vielen Tagen nicht anders war . Natürlich waren diese Wanderer selbst schuld (Und hoffentlich lernen sie daraus dass ein Gebirge kein Kinderspielplatz ist)
ich bin völlig Ihrer Meinung, die Frauen haben sich tadellos verhalten.
Eventuell hätten die beiden einen gesicherten Weg gehen sollen, aber das ist eine andere Thematik.
Super finde ich auch die Bergrettung. ich kann nur immer wieder sagen, dass ich einen tiefen Respekt vor ihnen und ihrer Leistung habe. Hut ab!
haben sich unnötig in Gefahr begeben, denn es war schon Tage vorher Schlechtwetter angesagt und dass man in fast 2000 Metern Seehöhe mit Schneefeldern rechnen und entsprechend ausgerüstet sein sollte, ist nun auch nicht gerade so weit hergeholt.
Die Bergrettung ist ohne Zweifel eine tolle Einrichtung mit tollen Leuten. Schade nur, dass auch die sich oft wegen solcher Unvernunft in Gefahr begeben müssen.
Dort war zu lesen, dass im ganzen Gebiet bereits ab dem frühen Nachmittag mit schweren Gewittern mit Hagelschlag zu rechnen ist.
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