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Erstmals gibt es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie der Immunschwächekrankheit.
vergrößern 500x455Washington/Wien - Bekämpft die weltweite Staatengemeinschaft weiterhin Aids und HIV so wie in den vergangenen Jahren, gibt es erstmals Hoffnung auf ein Ende der Pandemie der Immunschwächekrankheit. "Gemeinsam können wir unsere Vision von Null HIV-Neuinfektionen, Null Diskriminierung und Null Todesfällen in Verbindung mit Aids Wirklichkeit werden lassen", stellt UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon im Vorwort des neuen UNAIDS-Reports fest, der diese Woche in Washington veröffentlicht wurde.
Weltweit leben derzeit (2011) 34,2 Millionen Menschen mit HIV/Aids. Es gab allerdings weniger Neuinfektionen, etwa die Hälfte der Betroffenen mit Therapiebedarf in den Staaten mit geringem beziehungsweise mittlerem Bruttoinlandsprodukt bekommt bereits antiretrovirale Medikamente.
Die wichtigsten Daten
Ein positiver Aspekt, so der Bericht: "Die Welt ist nahe daran, die Ziele zu erreichen, wonach im Jahr 2015 15 Millionen Menschen mit HIV/Aids eine Behandlung bekommen sollten und Neuinfektionen von Kindern nicht mehr erfolgen sollten." Dieses Ziel hatte sich die internationale Staatengemeinschaft im vergangenen Jahr gesetzt. "Aber mehr Anstrengungen sind notwendig, um die Übertragungsraten von HIV/Aids durch sexuelle Kontakte und durch intravenösen Drogenkonsum zu halbieren", so der Report.
Die Veröffentlichung des neuen Berichts erfolgte im Vorfeld der Welt-Aids-Konferenz vom 22. bis 27. Juli in Washington. Vor zwei Jahren hatte die Großveranstaltung in Wien stattgefunden.
Ärzte ohne Grenzen warnt vor Optimismus
Vor zuviel Optimismus warnt hingegen die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" - angesichts der
sieben Millionen Menschen, die auf eine Therapie warten: "Die HIV/Aids-Epidemie ist noch lange nicht unter Kontrolle".
"UNAIDS schätzt, dass im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Menschen mehr als bisher eine antiretrovirale Therapie erhielten. Diese Zahl dokumentiert zwar einen Fortschritt, doch dieser ändert wenig an der weiterhin dramatischen Lage", so Oliver Moldenhauer von der Medikamentenkampagne von Ärzte ohne Grenzen.
Gerade die neueren HIV/Aids-Präparate seien oft nur zu hohen Preisen erhältlich, weil viele Medikamente noch unter Patentschutz stünden und damit keine kostensenkende Konkurrenz von Generika-Herstellern existiere. "Gleichzeitig sieht sich Indien als wichtiges Exportland bezahlbarer HIV/Aids-Medikamente zunehmend juristischer und politischer Angriffe ausgesetzt, beispielsweise durch das Freihandelsabkommen mit der EU und die Klage des Schweizer Pharmakonzerns Novartis", heißt es in einem Statement von Ärzte ohne Grenzen. (APA/red, 20.7.2012)
Entgegen den Behauptungen stagniert die Zahl der HIV-Infektionen in Österreich - 2012 gab es 525 neue Diagnosen
Noch nie waren so viele Menschen von HIV betroffen - der Anstieg ist aber primär auf die steigende Lebenserwartung durch die Fortschritte in der Therapie zurückzuführen
Zwar halten Medikamente das tödliche Virus mittlerweile in Schach, doch Heilung ist nicht in Aussicht - Penible Überwachung, neue Studien zu Resistenzen und Forschung sind wichtiger, denn je zuvor
Aidsforscher Carl Dieffenbach weist auf ein neues Präparat hin, das 2014 in Afrika getestet werden soll
Indonesiens Regierung befürchtet eine HIV-Epidemie - Doch der Kampf gegen Aids kollidiert mit den Moralvorstellungen im größten muslimischen Land
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Die HIV-Ambulanz im Wiener AKH betreut 1100 Patienten. "Bei uns hier geht es sehr familiär zu", sagt einer von ihnen. Gemeinsam halten Ärzte, Pflegende und HIV-Infizierte das Virus in Schach
Bei einzelnen Patienten ist das HI-Virus sieben Jahre nach Beendigung der Therapie zwar nicht vollkommen verschwunden, doch die Anzahl der Viren so gering, dass sie der Körper in Schach halten kann
Clemens Kriz ist Aids-Seelsorger der Erzdiözese Wien. Er berichtet über seine Arbeit mit Betroffenen und von den Anfängen, als Aids noch ein Todesurteil war
Eine internationale Studie konnte klären, wie HIV mit Hilfe eines bestimmten Eiweißes unbeschadet in Dendritische Immunzellen gelangt und so den Krankheitsverlauf beschleunigt
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Nur ein Drittel erhält benötigte Therapie - Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung entscheidend
HIV-Positive sollten auf jeden Fall eine Behandlung bekommen, wenn der Partner nicht infiziert ist
Wissenschaftler der MedUni Innsbruck ist es gelungen, einen Wirkstoff so zu verbessern, dass kaum Resistenzen und Immunantworten entstehen
Bei HIV-positiven Personen hat sich das Spektrum der Komplikationen wie auch der möglichen Todesursachen in den letzten Jahren geändert
Dramatische Ausbreitung von Hepatitis C unter homosexuellen HIV-Patienten - Vorsicht weiterhin geboten trotz immer besserer Medikamente
Anzahl der Aids-Fälle und der Todesfälle ist in vergangenen Jahren dank antiretroviraler Therapie massiv abgesunken
Wer heute in Deutschland oder Österreich an AIDS erkrankt, hat gute Chancen ohne allzu starke Beeinträchtigung lange zu leben
HIV-Betroffene führen ein Doppelleben und verheimlichen ihre Krankheit - Wanderausstellung veranschaulicht die Problematik
Befunde können eingegeben werden - Erinnerung zur Arzneimitteleinnahme per "Tagebuch"
Wiener Aids-Expertin Brigitte Schmied: Positive Signale aus Regierungskreisen
Infizierte Erwachsene sollten nicht erst mit antiretroviralen Medikamenten behandelt werden, wenn ihr Immunsystem bereits geschwächt ist
Die Veranstalter sprachen von 25.000 Demonstranten, die Polizei von 9.000 - Höhepunkt war Abschlusskundgebung mit Annie Lennox - Eine Ansichtssache
ich verstehe den Optimismus vom Herrn ki-Moon auch nicht ganz. Natürlich gab es Fortschritte (weniger wegen UNAIDS, vielmehr Dank Bill & Bill). Tatsache aber ist, dass mit der Wirtschaftskrise die Mittel nun drastisch gekürzt werden und viele der ART Programme wieder von Schließung bedroht sind.
aber GFATM ("Gobal fund") und PEPFAR waren jeweils wichtiger als Bill & Bill.
Und selbstverständlich sollte dabei auf die miese rolle österreichs hingewiesen werden. Geld verdienen mit HIV (Welt AIDS kongress) aber GFATM als einziges westeuropäisches Land missachten.
Vieles scheint in Stein gemeißelt und man hinterfragt es nie.
Link zum Film "I won´t go quietly": http://www.iwontgoquietly.com/
6 Frauen, eine Diagnose. HIV positiv und trotzdem gesund.
... aber offenbar herrscht große Panik, dass er sich verbreiten könnte. Verständlich.
Denn wer im Ernst glaubt, dass selbst schwerste Krankheiten durch die eigenen Selbstheilungskräfte und ohne Medikamente NICHT geheilt werden könnten:
der hat sich nicht damit beschäftigt (oder hat einfach riesige Angst davor).
Selbstverständlich kann man sich selbst heilen, auch von schweren Krankheiten. Wenn man bereit ist, in seine Psyche zu sehen (für viele angstbesetzt) und sie zu heilen. So arbeiten Leute wie José Silva, Clemens Kuby, Oscar Simonton. Und so arbeiten seit Jahrtausenden die Chinesen.
Die westliche Medizin ist 200 Jahre alt.
Die chinesische Medizin ist 5000 Jahre alt und verwendet auch heute noch die "alten" Methoden.
Der Unsinn mit der chinesischen Medizin zeugt von tiefer Ignoranz der wirklichen Verhältnisse. In China gab es 1991 noch 370.000 Praktiker der chin. Medizin und 11, Millionen Ärzte.
Heute sind es weniger als 300.000 Praktiker und 2,2 Millionen Ärzte. Die chinesische Medizin ist in China aussterbend. Die Dichte der "chin. Heiler" (Akupunktur, TCM) ist in Deutschland 5x so hoch wie in China.
Panik, nein. Nur die Sorge, dass wegen dieses Films mehr Menschen auf eine adequate Behandlung verzichten und in der Folge sterben.
Ständig stellst du unter Beweis, dass du keine Ahnung von Medizin und Biologie hast. Was du nie unter Beweis stellst ist, wie denn deine Selbstheilung von schweren Erkrankungen funktionieren soll? Damit du nicht wieder ausweichen kannst, eine konkrete Frage: Wie kann ich durch psychische Kontrolle die Vermehrung von HI-Viren in CD4-positiven Zellen verhindern?
Und? Sie nehmen das ungefragt hin und glauben das, weil es filmisch nett umgesetzt ist?
Soweit ich weiß, ist eine der gesunden Frauen schon längst tot. Der Mann von der Seebald, tot. Bleiben nur noch krude Verschwörungstheorien, daß die natürlich an etwas anderem verstorben sind.
weil letztlich auch sehr gut dotierte Projekte wohl einfach Zeit und Fehlschläge etc. benötigen hat der Vorposter sicher zum Teil recht.
Mit dem ganzen Geld, dass für "Sicherheit" aller Arten und Kontrollen und Militärausgaben etc.etc. ausgegeben wird hätte man sicher in den zitierten Bereichen schon viel mehr erreichen können.
Gerade die Raumfahrt ist mehr oder weniger ein gebrochenes, oder zumindest auf Eis gelegtes großes Versprechen.
Die einfachsten Antworten um ein paar Hundert Milliarden sinnlos an die Rüstungsindustrie zu verpulvern während ein paar Millionen Menschen in Afrika an AIDS dahinsiechen.
Aber das hast jetzt ganz bestimmt nicht gemeint, "Godesberg", es würde weder zu Dir noch zu deinem Nick passen, gell?
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