Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x350Toyota hat sich schon sehr früh mit dem Thema Hybridantrieb beschäftigt und einen entsprechenden Vorsprung.
Hybridantrieb gewinnt an Selbstverständlichkeit. Dabei ist Hybrid nicht gleich Hybrid. Toyota/Lexus befassen sich schon am längsten damit und haben deshalb einen Vorsprung, den die Verfolger durch kluge Lösungen und anderen technischen Zugang wettzumachen suchen. Das gibt dem Thema erst so richtig Spannung. Eine schlaue Variante finden wir etwa bei Peugeot/Citroën, wo die elektrischen Komponenten zusätzlich zum herkömmlichen Frontantriebskonzept über die Hinterachse wirken, natürlich elektronisch vernetzt.
Nach einer ähnlichen Architektur arbeitet auch der Volvo V60 Plug In Hybrid, der in Kürze erscheinen wird und der erste serienmäßige Hybrid auf dem europäischen Markt ist, der auch an der Steckdose aufgeladen werden kann, um damit eine größere Distanz rein elektrisch zu fahren. Aber die einzige Hardware-Verbindung zwischen der "alten" und der "neuen" Technologie ist in diesen Fällen ein Kabel.
Anders bei den deutschen Premiumherstellern. Hier wurde der zusätzliche Elektroantrieb in das Automatikgetriebe integriert. Relativ kleine Batterien erlauben nur kurze Phasen der elektrischen Unterstützung. Die Komplexität der Funktion ist insgesamt nicht so ausgeprägt wie bei den japanischen Konzepten, der Integrationsgrad des Gesamtsystems nicht so hoch. Auch die europäischen Varianten funktionieren auf ihre Art sehr gut, insgesamt erreichen sie aber nicht ganz die technische Raffinesse der Japaner. Auch der Markterfolg ist sehr unterschiedlich. Während sich die Modellprogramme von Toyota und Lexus schon zu einem wichtigen Teil auf die Hybridmodelle stützen, ist bei den Europäern das Thema Hybrid nach wie vor ein Nischenprogramm, allerdings mit breiter Öffentlichkeitswirksamkeit. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 20.7.2012)
Dass unsere Autos mehr konsumieren als angegeben, ist nichts Neues
Dank Turbo werden von einem Aggregat immer mehr Varianten abgeleitet
Realistischere Angaben beim Spritverbrauch würden auch einige Steuern erhöhen
Der niedrige CO2-Ausstoß der Plug-in-Antriebe ist willkürlich errechnet
Autohersteller müssen viel Geld investieren, um auch in Zukunft eine Rolle zu spielen
Das Auto kann sich den negativen Folgen der Vermehrung des Wohlstands nicht entziehen
Der i3 setzt auf eine besondere Form der Reichweitensteigerung
Der kleine Bruder des Vollhybrid bietet gleich mehrere Vorteile
In den vergangenen Jahren wurden einige Vorurteile entkräftet
Warum Frankreich in der Oberklasse kein Land sieht: ein Erklärungsversuch
Der mobile Alltag profitiert kaum von den technischen Spitzenleistungen
Im Antriebsstrang liegt großes Potenzial zum Kraftstoffsparen
Die E-Helfer können nicht den menschlichen Faktor eliminieren
E-Mobilität kommt noch nicht vom Fleck. Aber es gibt Hoffnung
Größere LKW-Gespanne sind ökologischer, wird behauptet - und günstiger zu betreiben
Mit dem Winter kommt die Diskussion um den Einsatz von Streugut
Vernunft und Emotion vertragen sich in Sachen Mobilität nicht wirklich
Es geht auch ohne schmerzhafte Einschnitte, den Verbrauch von Ressourcen einzudämmen
Die Menschheit macht blitzschnell Schluss mit den Ressourcen
Mit der jüngsten Reform wird bloß eine unkluge Standortwahl subventioniert
Die Erdgasindustrie drängt immer vehementer in den Verkehrssektor
Die Zukunft des Autos hängt nicht nur von schrumpfenden Erdölreserven ab
Was 2030 auf den Straßen unterwegs sein wird, hängt von unzähligen Faktoren ab
Porsches Innodrive verspricht mindestens zehn Prozent Spritersparnis
Die Industrie pocht auf Einführung der Monstertrucks. Die Folgen für die Infrastruktur sind fatal
Die Zukunft des Kraftstoffs hat nun auch in der Bundeshauptstadt begonnen
Forscher der TU Aachen binden das Auto in den Wärmekreislauf eines Gebäudes ein
Mit dem Audi A8 von 1994 begann eine neue Ära des Leichtbaus
Mazda hat erstmals ein praxistaugliches Einsatzgebiet gefunden
Der Energiepolitik geht es vor allem um die Märkte und nicht um die Umwelt
Die EU ist bei E10 zurück gerudert, nun folgt auch Österreich
Von Micro- über Mild- bis Vollhybrid: Das alles ist eine Frage der Definition
Wenn 2015 die Abgasnorm Euro-6 verpflichtend wird, bedeutet das einen erheblichen Aufwand für die Hersteller
Mit dem Satz "Ich kann ja mein Ladekabel nicht aus dem Fenster hängen lassen" ist die Problematik von Elektroautos punktgenau beschrieben
Viele Unternehmen veröffentlichen alljährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, dicke Wälzer im A4-Format, deren Lektüre meist auch nicht schlauer macht
Im Automobilbau wird nur wenig Recycling-Alu verwendet und ein großer Teil der Autos endet in einigen der ärmsten Ländern der Welt
Neu- oder Gebrauchtwagen, klein oder groß? Beim Autokauf kann Geld gespart werden, wenn man ein paar Überlegungen anstellt
Mit zunehmender Verbreitung elektrischer Komponenten wird die Frage nach Energieaufwand bzw. CO2-Ausstoß bei der Herstellung immer dringlicher
Ethanol wird kaum die Abhängigkeit vom "Ausland" verringern, auch die CO2-Bilanz ist nicht eindeutig positiv
Früher war es überhaupt nicht möglich, sparsamer zu fahren. Heute geht das aber auch nur, wenn der Fahrer mitspielt
Nach dem Stand der Technik ist es gar nicht mehr zielführend, Diesel- und Benzinautos nach ihrem Rußausstoß zu unterscheiden
Die WHO stuft Dieselabgase als krebserregend ein. Damit sind aber nicht die modernen Dieseltechnologien gemeint
Leistung je ausgestoßenen Kohlenstoff ist die neue Dimension, an der Innovationskraft offenbar gemessen wird
Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
Die Entscheidung, womit wir wohin fahren wollen, treffen letztendlich wir, die Konsumenten
Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
Wer nicht das Leistungs-, sondern das Sparpotenzial nutzt, kommt durchaus in die Nähe der Normverbrauchsangabe
Scheinbar hat ein Wettlauf um den geringsten Spritverbrauch begonnen. Steigende Benzinpreise spielen dabei nicht die wichtigste Rolle
Mazda hat sich beim Benzinmotor auf die Möglichkeit konzentriert, durch Erhöhung der Verdichtung die Effizienz der Verbrennung anzuheben
Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
Automatikautos schneiden bei offiziellen Verbrauchsangaben oft besser ab als handgeschaltene Autos. Aber sie haben einen schlechteren Wirkungsgrad
Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
beim Stop-and-Go kommt die Unterstützung der Batterie voll zum tragen und man braucht nicht mehr als bei 65mph am Highway.
Grad beim Stadtverkehr fallen die höchsten Belastungen aus und da sollten sich alle Hersteller was einfallen lassen, oder es gibt einmal ein Stadtverbot für alle außer Elektro und Hybrid.
"der Volvo V60 Plug In Hybrid, der in Kürze erscheinen wird und der erste serienmäßige Hybrid auf dem europäischen Markt ist, der auch an der Steckdose aufgeladen werden kann, um damit eine größere Distanz rein elektrisch zu fahren"....
da wurde wohl nur eine Marketing-Mitteilung von Volvo übernommen. Opel Ampera ist technisch gesehen ein Plug-In Hybrid und seit Ende 2011 auf dem Markt. Elektrische Reichweite etwa 80km.
Diesel- und neuerdings auch Benziner-Feinstaub. VW sei Dank!
Ebenfalls wurde nicht erwähnt, dass es aus Europa kein Produkt gibt, das unter 20.000 oder unter 30.000 € kostet! Deutsche "Hybride" gibt's dann jenseits der 70.000 €...
Jeder Japan-Hybrid bzw. auch jedes andere Fahrzeug aus Fernost hat beim Schiffstransport bereits mehr Feinstaub und Schwefelabgase in die Luft geblasen bevor! es verkauft wird, als jedes in Europa gebaute Auto auf 200.000km in der Luft verteilt. Der Seetransport ist ausgenommen auf den letzten Kilometern zu einem deutschen Hafen eigentlich eine schwimmende Müllverbrennung ohne jeden Filter.
Und woher glauben sie kommt das Eisenerz, bzw der Stahl, den man zur Produktion der Fahrzeuge braucht?
In Europa gibt es bei weitem nicht genug Vorkommen um den Bedarf der Autoindustrie zu decken. Auch die Rohmaterialien werden mit Schiffen angeliefert.
Es kommt auf dasselbe heraus ob die fertigen Autos mit Schiffen angeliefert werden, Halbprodukte, oder die Rohstoffe. Dass Rohstoffe, Einzelteile und Fertigprodukte quer durch die ganze Welt transportiert werden ist keine spezifische Eigenart der Hybridautos auch nicht der japanischen. Um das zu verhindern müssten wir alle vollständig auf Autos verzichten.
Außerdem werden bei weitem nicht alle japanischen Autos in Japan produziert. der Auris Hybrid kommt z.B. aus England.
dass japan überhaupt viele rohstoffe hätte. eisenerz ist in der autoproduktion gegenüber alu und plastik immer mehr im hintergrund. und in europa gäbs schon genug eisen, nur sind die halt nicht retabel zum abbau. und ja, schiffe sind schwimmende müllverbrennungsanlagen.
wenn man bedenkt, daß BMW (vrmtl. auch Mazda) einen 3er Kombi hinstellen könnte, der bei gleicher Ausstattung und gleichem Fahrspaß wie ein Prius, einen Energiedichte-bereinigt gleichwertigen Verbrauch ohne Hybrid hinbekommt...
Der klassische Verbrenner ist wohl noch lange nicht ausgereizt, die derzeitigen Hybriden sind mMn(!) höchstens Feigenblätter.
Die deutschen Hersteller machens momentan wohl richtig, sie bauen irgendwelche sinnlosen Hybridfahrzeuge, die nicht einmal Auswirkungen auf den Flottenverbrauch haben, zu frechsten Preisen, um die Feigenblatt-Kunden abzuholen.
Toyota pfeift halt auf Diesel, bzw generell auf konkurrenzfähige Verbrenner. Auch gut, aber hat mMn(!) nix mit "Öko" zu tun, so holens wohl die höchste Rente raus.
VW, bzw auch Mazda erreichen diese Performance angeblich mit einer extremen Verdichtung. Dieser Technologie wird aber nachgesagt, dass sie 8x mehr Feinstaub als ein Diesel produziert, da (weil Benziner) kein Partikelfilter vorgeschrieben ist.
Wenn das stimmt, sind diese Motoren zwar sparsam, allerdings keineswegs sauber.
Es gibt sogar hier einen Artikel: http://derstandard.at/133479638... ikaGroup=1
Ganz im Gegenteil, für der Entwicklung des klassischen Verbrennungsmotors ist bald Ende der Fahnenstange, während die Entwicklung von serienreifen Hybridfahrzeugen (nicht die völlig unnützen Prototypen) ein Schritt in eine neue vielversprechende Richtung ist
Was sie oben behaupten, dass Autohersteller rein mit Verbrennungsmotoren einen Antrieb hinbekommen dessen Verbrauch dem eines Prius gleichwertig ist, ist völlig unglaubwürdig. Sie könnten das wenn überhaupt nur, wenn sie die Giftgas spuckenden Dieselmotoren verwenden. Es gibt eben nicht nur das CO2, sondern auch NOx und Feinstaub.
Ich sehe bei der deutschen Autoindustrie nur eine völlige Unfähigkeit, die lieber in den alten Bahnen bleibt, anstatt eine neue Richtung einzuschlagen.
ich sehe es ganz ander, hybrid ist feigenblatt weil es hat als primärantrieb noch immer den Verbrennungsmotor.
Wesentlich sinnvoller finde ich den weg den Opel bzw. GM gehen mit Ampera und Volt.
Der Primärantrieb ist der Elektromotor gespeist aus Akkus. Zusätzlich gibt es noch einen Verbrennungsmotor als Generator der nur Strom liefert damit die Reichweite verlängert wird. Somit können sie die Energiezufuhr in das System auch auf andere Energiequellen ändern, ohne an dem Konzept Elektromotor treibt Räder an, viel verändern zu müssen.
ist die Trennung der Energielieferanten von den primären Energieträgern.
Also entweder Wasserstoff tanken und Wasser als Abgas produzieren oder Batterien/Akku's die zentral mit Energie versorgt werden.
Eine zentrale Energieversorgung läßt sich viel einfacher auf ökologische Produktionsmethoden umstellen als eine Flotte von Millionen Einzelfahrzeugen.
Wasserstoff ist keine Lösung: Der wird nämlich industriell aus Erdöl durch Dampfreformierung erzeugt. Man muss kein Genie in Chemie sein um zu erkennen, dass dabei auch CO2 anfallen muss, je nach Verfahren.
Wasserstoff hat auch noch den nicht unbedeutenden Nachteil, dass er sehr gefährlich ist und aufgrund der kleinen Größe der Atome beinahe alle Materialien durchdringen kann. Es müssten recht massive Druckbehälter in die Fahrzeuge eingebaut werden, die auch noch einen schweren Unfall ohne Schaden überstehen. Knallgasexplosionen sind wirklich schlimm!
Wasserstoff kann zumindest eine Teillösung sein.
Die Erzeugung ist kein Problem. Niemand zwingt dich, Erdöl als Energiequelle zu verwenden. Meist kommt heute Erdgas zum Einsatz. Elektrolyse von Wasser ist aber genau so möglich, und damit stehen alle Energiequellen offen, die in elektr. Strom umgesetzt werden, die Abhängigkeit vom Öl wäre gebrochen.
Man könnte Wind und Solarstrom deutlich über den reinen Strombedarf hinaus ausbauen (und damit den Deckungsgrad verbessern) und mit anders kaum verwertbaren Überschüssen (bei Starkwind oder viel Sonne) Wasserstoff produzieren.
Das eigentliche Problem beim Wasserstoff ist nicht die Herstellung, sondern die Handhabung (Lagerung, Transport ...).
Nexialist sprach ja auch von einer "Umstellung".
Wasserstoff wird heute zwar vorwiegend aus Erdgas hergestellt, man kann ihn aber auch aus Wasser und (Öko)strom herstellen.
Er lässt sich schlecht speichern, stimmt. Aber für PKW geht das schon. Der Honda FCX Clarity hat einen Drucktank mit gut 170 Litern Volumen und 350 bar. Damit erreicht das Fahrzeug eine Reichweite von 450 km.
Wasserstoff zieht im Fall eines Lecks schnell nach oben ab, die Ansammlung größerer Mengen Knallgasgemisch ist unwahrscheinlich. Im Unterschied zu Benzin-Luft-Gemischen.
Man KÖNNTE mit Wasserstoff durchaus sauber und sicher fahren. Mit Batterieautos ist das aber leichter zu erreichen, schon wegen ihres geringeren Energieverbrauchs.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.