Behörden finanzieren besseren OOXML-Support in LibreOffice

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    grafik: libreoffice

Mit 140.000 Euro - Soll gemeinsam von SUSE und Landeo umgesetzt werden - Weitere Geldgeber gesucht

Angesichts der jahrelangen Dominanz  von Microsofts Office-Produkten ist es eine simple Realität, dass sich Mitbewerber unweigerlich um die Kompatibilität zu dessen Dateiformaten kümmern müssen. Dies gilt natürlich auch für freie Office-Lösungen wie LibreOffice oder OpenOffice, die in den letzten Jahren gerade in der öffentlichen Verwaltung immer größeren Zulauf erhalten haben.

Pool

Dabei setzt man nun offenbar zunehmend auch auf kreativere Formen der Finanzierung für solche Unterfangen: Diverse deutsche und schweizerische Behörden haben sich zusammengetan und investieren gemeinsam 140.000 Euro in eine bessere OOXML-Anbindung für OpenOffice und LibreOffice.

Spenden

Um die technische Umsetzung sollen sich die bereits bestehenden LibreOffice-EntwicklerInnen von SUSE sowie der Hamburger Open-Source-Firma Lanedo kümmern. Für den vollständigen Umfang des Projekts benötigt man allerdings noch weitere Finanzmittel, konkret spricht man hier von 30.000 Euro. Andere interessierte Behörden und Unternehmen werden entsprechend dazu aufgefordert, sich noch an dem Pool zu beteiligen. (red, derStandard.at, 19.07.12)

Links

SUSE

Lanedo

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