Verkauf von E-Books in den USA explodiert

Mehr als 15 Prozent aller verkauften Bücher schon elektronisch

In den USA explodiert der Verkauf elektronischer Bücher. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit E-Books um mehr als das Doppelte auf 2,07 Milliarden Dollar (1,69 Milliarden Euro), wie eine am Mittwoch veröffentlichte Untersuchung des US-Verlegerverbands ergab. 2010 hatte der Umsatz noch bei 869 Millionen Dollar gelegen. 

Erwachsenen-Belletristik wächst am stärksten

Die Zahl der für elektronische Geräte verfügbaren Bücher stieg von 2010 bis 2011 auf 388 Millionen. Laut Studie waren dies bereits 15,5 Prozent aller verkauften Bücher. Den größten Zuwachs (117 Prozent) gab es demnach bei der Belletristik für Erwachsene - dort beträgt der Anteil am Umsatz bereits 30 Prozent. 

Österreich: langsameres Wachstum

In Österreich geht die Entwicklung vergleichsweise langsamer voran. Mit eins bis fünf Prozent des Gesamtumsatzes im Buchhandel ist der Markt klein, ein Wachstum auf bis zu zehn Prozent wird allerdings bis 2015 erwartet. (APA, 19.7.2012)

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Warum ist eigentlich immer von eBook-Verkäufen die Rede?

ein eBook kann man bestenfalls pachten, aber nicht kaufen... und wie weit und wie lang der Pachtvertrag gilt, entscheidet ganz allein der Content-Provider.
man sollte Amazon eigentlich wegen irreführender Werbung klagen.

eBooks vs Papierbücher?

Gute Verlage und Autoren bieten ihre Bücher sowieso schon mit PDF/eBook "inside" an! Optional mit zusätzlichem Download.

Weil als PDF gelangt mittlerweile jedes Buch in die Verlagshäuser!!

welche denn ?

Keine Buchpreisbindung in den USA

Es gibt in den USA keine Buchpreisbindung. Daher können ebooks auch viel billiger verkauft und die Ersparnis in der Produktion und der Logistik wird teilweise an den Kunden weitergegeben.

In Österreich gibts keinen wirklichen Grund sich ein ebook zu kaufen, ausser der dass man sich das Gewicht bei zB. einer Reise erspart.

Meine ebooks kaufe ich daher bei den US-onlineshops und nicht in Österreich. Die gleichen ebooks sind in den USA billiger als in Österreich.

"In Österreich gibts keinen wirklichen Grund sich ein ebook zu kaufen, ..."

Hab grad beim Czernin-Verlag n' ebook gekauft, 10,- statt 16,-, das ist ja wohl nicht nichts ...

In Österreich dürfen sie dafür...

... eine legale Privatkopie von Büchern/eBooks machen - und zahlen dann legal NULL.

Stimmt, und darüber bin ich auch froh dass das so ist.

Nur die Sach- und Wirtschaftsbücher die mich interessieren findet man leider kaum um eine Privatkopie zu machen.
Bei Romanen, etc. sieht das natürlich ganz anders aus.

Hmmm... Also Büchersammlungen - auch Sachbücher - finden sich schon...

Losgelöst davon gibts ja noch die virtuelle Bücherei Wien:
http://www3.onleihe.at/wien/

Der Preis ist meist niedriger. Aber nicht so sehr, dass dies alleine ein Argument wäre. Du musst ja immer rechnen, dass dir MasterCard den höheren Dollarkurs verrechnet. Bleibt trotzdem noch billiger, aber das sehe ich eher als Bonus für die wahren Gründe, wie das ich uneingeschränkt Bücher an Freunde verschenken kann bzw. Zugriff auf alle Bücher habe.

Die englischen books bei Amazon hingegen sind mitunter wirklich spürbar billiger. Und du hast sie mittels eBook sofort und musst nicht darauf warten :) .

Bei Amazon.de hingegen gibt es des öfteren kommerzielle kostenlose Bücher (Weihnachten, Fußball EM, Ostern, Pfingsten, Freitag der 13., etc. :) ).

Die APA wiedermal :) . Was früher das Bundesheer war ("Wennst nix kannst und nix willst, gehst zum Heer") ist heute die APA. Jeder Frischgeborene hat mehr Kompetenz.

Also .... warum tatsächlich ist der eBook-Anteil in den USA so hoch und in Europa so niedrig?

In den USA erlauben die meisten Stores ein Verschenken von Büchern, In Europa unmöglich.

In den USA erlauben die meisten Stores ein Verleihen vieler Bücher. In Europa unmöglich.

In den USA haben viele Stores ein Bildungsangebot, dass den engen Lizenzgrenzen widerspricht. Daher werden dort eBooks auch bereits oft im Unterricht eingesetzt. In Europa gibt es das nicht.

Daher werden viele eBooks aus Europa auch in den USA gekauft (die haben auch deutsche). Billiger und weit flexibler.

Was früher das Bundesheer war ("Wennst nix kannst und nix willst, gehst zum Heer") ist heute die APA

das heißt noch immer:

"Wer nix will und wer nix kann, der geht zur Post oder zur Bahn!"

"Wer nix will und wer nix kann, der geht zur Post oder zur Bahn!"

Wer nicht arbeiten will oder kann
geht zur Post oder zur Bahn.

Kommt er da auch nicht weiter,
geht er zum Bundesheer und wird Gefreiter.

Und ist er auch für das zu dumm ..

... geht er groß in der Politik herum ;-)

Ebooks sind supi - ich habe nun sehr viel Platz in meinem Regal, weil es nicht mehr so voll ist...

Aha, und wozu hast du dann ein Regal :) ?

Gerade das ist ein Vorteil von Printbooks. Das die cool im Regal stehen, wenn du sie gelesen hast.

Ein eBook hingegen .... taugt gar nichts wenn es mal gelesen ist.

Kauf, natürlich nicht nur aus diesem Grund :) , gelegentlcih Printbooks, wenn ich das eBook gelesen hab. eBooks sind prakisch (und selbst das hat aufgrund des Wertes des eBook-Readers und der Schadensanfälligkeit desselben seine Grenzen). Aber sonst echt gar nichts.

Mein Regal habe ich für viele schöne Dinge. Und auf der Festplatte/DVD-Rom passen viele schöne Bibliotheken drauf - und die kann man auch noch leichter entstauben. Und wenn der Ereader mal einen Schaden hat, holt man sich einen neuen...

Nix mit Badewanne

Lesestunden in der Badewanne und im Freibad eher nicht mit eBook. Runterfallen tut dem Teil auch nicht so gut. Da ist das gute alte Buch schon unschlagbar. Umgekehrt: Belletristik ist Ecke günstiger am eBook, die meisten verkaufen unter USD 10.- und zum Einmallesen und dann vergessen - why not? Irgendwie das umgekehrte Gillette-Prinzip: Billige Rasierer und das Geld mit den Ersatzklingen machen. Und hier: irgendwie billige eBooks um mehr teurere iPads, Fire etc. zu verkaufen?

quatsch. ipad mit datenkarte ist a bisserl mehr als nur ein ebook, aber auch. und auch im schwimmbad. und büchern um häuser überlegen.

Also gerade in der Badewann und im Freibad finde ich den Kindle super. Endlich muss ich mir keine Sorgen mehr um Wasser- oder Schweissflecken machen. Ein Wischer und alles ist wieder sauber.

Und selbst im schlimmsten Fall ist es nicht so schlimm. Denn selbst wenn das GErät kaputt geht oder gestohlen wird, ist die Bücher-Sammlung sicher abgespeichert.

Sie haben keine Büchersammlung

sondern eine Sammlung von Nutzungsrechten zum Lesen von digitalen Inhalten auf Kindle Geräten.

Sonst nichts.

Lizenzvereinbarung:
https://www.amazon.de/gp/help/c... uckgo-d-20

Was in der Praxis aber wurscht ist. Und Amazon wird es sich nicht leisten können, die Lizenzen plötzlich ablaufen zu lassen. Der Image-Schaden wäre tödlich.

niemals - ist ja noch nie vorgekommen, daß von remote plötzlich digitale Bücher gelöscht worden sind ...

Ich kaufe grundsäztlich bei keinen windigen Händlern

Ist falsch. Such hier mal nach EuGH und Weiterverkauf digitaler Inhalte. Du hast alle Rechte und Einschränkungen wie in allen anderen Bereichen. Nur das DRM entfernen ist ein Graubereich, da du Kopierschütze, die mit minimalen Aufwand entfernbar sind, entfernen darfst.

Aber viel wichtiger: Wo kein Kläger, da keine Tat. Wenn Amazon wirklich beginnen sollte seine Kunden wegen DRM-Entfernung zu verklagen, können sie ihr Geschäft vergessen. Und das wissen sie auch.

Onlinemusik wurde erst erfolgreich als DRM entfernt wurde. Und bei eBooks kümmern sich die Kunden halt selber um diesen Schritt.

Verwerflich

* Das Urteil bezieht sich auf Softwarelizenzen und ist nicht auf Ebook Lizenzen übertragbar.

* Verträge gelten. Solchen zuzustimmen mit der festen Absicht diese zu brechen ist genauso unmoralisch und verwerflich wie schweinische Verträge anzubieten.

Daher sind die Ebook Angebote derzeit abzulehnen, bis die Hersteller vernünftige Angebote machen.

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