Verkauf von E-Books boomt

19. Juli 2012, 11:25

Anteil bei verkauften Büchern auf 15 Prozent gestiegen

Washington - In den USA explodiert der Verkauf elektronischer Bücher. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit E-Books um mehr als das Doppelte auf 2,07 Milliarden Dollar (1,69 Milliarden Euro), wie eine am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichte Untersuchung des US-Verlegerverbands ergab. 2010 hatte der Umsatz noch bei 869 Millionen Dollar gelegen.

Die Zahl der für elektronische Geräte verfügbaren Bücher stieg von 2010 bis 2011 auf 388 Millionen. Laut Studie waren dies bereits 15,5 Prozent aller verkauften Bücher. Den größten Zuwachs (117 Prozent) gab es demnach bei der Belletristik für Erwachsene - dort beträgt der Anteil am Umsatz bereits 30 Prozent.

In Österreich geht die Entwicklung vergleichsweise langsamer voran. Mit eins bis fünf Prozent des Gesamtumsatzes im Buchhandel ist der Markt klein, ein Wachstum auf bis zu zehn Prozent wird allerdings bis 2015 erwartet. (APA, 19.7.2012)

Und warum wird folgendes nicht berichtet?

"Der Mai war laut einer aktuellen Studie des Statistischen Bundesamtes (US Census Bureau) in den USA mit einem Plus von 7 Prozent für den Buchhandel der bislang stärkste Monat des Jahres: Rund 824 Millionen Euro setzten die Buchhändler demnach um. Verglichen mit dem Vorjahr betrug der Wachstum für die Buchhändler von Januar bis Mai sieben Prozent - genausoviel wie der übrige Einzelhandel."
Quelle: Börsenblatt des deutschen Buchhandels
Wohlgemerkt: für die Buchhändler, ganz ohne E-Books

In wenigen Jahren Elektro-Schrott mit unlesbarer Software

Mit Robert Gernhardt gesprochen:

Ein Buch kann nicht abstürzen.
Die meisten andern Medien,
tun sich von selbst erledigen.
Kaum sind sie eingeschaltet,
heißt’s schon, sie sind veraltet.
Und nicht mehr kompatibel
"Marsch in den Abfallkübel!"
Zu Bändern, Filmen, Platten,
die wir einst gerne hatten.
Und die nur noch einen Dreck sind,
weil die Geräte weg sind
und niemals wiederkehren,
gibt’s nichts zu sehn, zu hören.
Es sei denn, man ist klüger
und hält sich gleich an Bücher,
die noch in hundert Jahren,
das sind, was sie einst waren.
Schön lesbar und beguckbar.
So stehn sie unverruckbar,
in Schränken und Regalen
und die Benutzer strahlen:
"Ha’m die sich gut gehalten!"
Das Buch wird nicht veralten.

bücher sind toll

und weil sie so toll sind hab ich so viele, dass die wohnung voll ist- darum wird jetzt selektiert, welches buch als tatsächliches buch und welches als ebook gekauft wird (und gegebenenfalls ohne allzu großen verlust irgendwann halt nicht mehr lesbar ist).

da ist ein USB-Anschluss dran!

Ich bin an diesem Boom beteiligt!

Genieße die immer größere Auswahl und die schnelle Distribution. Nur finde ich, dass die E-Books deutlich günstiger werden müssen, immerhin kann man sie nicht verleihen oder verschenken! Also ein faires Preis für das digitale Buch fände ich gut!

Außerdem...

Noch dazu hat ein Buch weitaus höhere Herstellungs- und Vertriebskosten als die paar Bytes, die man als eBook herunterlädt.
Schon deshalb sind die eBook-Preise bei weitem nicht gerechtfertigt, sondern Abzocke durch die Verlage.

stimmt!

wollte mir gestern ein buch kaufen, hardcover € 26, kindle edition (mit vermerk: preis vom verlag festgelegt) € 23; da lass ich es und wart aufs taschenbuch

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