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Peter Stöger weist der Austria den Weg. Vorerst für zwei Jahre. Als Spieler war er mit den Veilchen dreimal Meister, als Sportdirektor einmal. Er lobt das Ambiente, Favorit ist trotzdem Salzburg. Das konnte nicht einmal Düdelingen ändern.
Wien - Es ist nicht so, dass Peter Stögers Selbstwertgefühl in den Himmel und darüber hinaus wächst. Natürlich weiß er, dass die Wiener Austria zu den Top-Adressen im Lande zählt, aber Fußball gespielt wird zum Beispiel auch in Wiener Neustadt. "Als ich dort Trainer war, litt ich nicht unter Minderwertigkeitskomplexen. Ich hatte Erfolg. Obwohl er anders definiert wurde." Am 30. Mai wurde der 46-jährige Stöger zum Cheftrainer der Austria bestellt. Es ist quasi eine Heimkehr, obwohl Stöger niemals sagen würde, "dass in meinen Adern violettes Blut fließt" .
2006 holte er als Sportdirektor gemeinsam mit Tänzer Frenkie Schinkels den Meistertitel, es gehörte aber zum Brauch, erfolgreiche Leute mit der Entlassung zu belohnen. Damals herrschte noch Frank Stronach in und über Favoriten. 2012, Herr Stronach hat sich längst verabschiedet, wurde der Vertrag von Ivica Vastic nicht mehr verlängert. Aus nachvollziehbaren Gründen. Die Austria wurde nur Vierter, verpasste die Teilnahme an einem europäischen Bewerb. Das ist ihr zuletzt vor zehn Jahren widerfahren. Stöger bedauert das. "Es kann kein Vorteil sein, international nicht engagiert zu sein." Mit einigen Testspielen gegen deutsche Mannschaften soll dieses Defizit halbwegs wettgemacht werden.
Stöger hat mit der Mannschaft Vergangenheitsbewältigung betrieben. " Nicht zu ausführlich. Aber ich wollte wissen, ob die Gruppe kaputt, ein zerstrittener Haufen ist. Das war trotz der Enttäuschung nicht der Fall. Sie ist intakt." Der Kader sei gut bestückt, die Breite passe, der neu verpflichtete Slowene Dare Vrsic "hat das Zeug zum Spielmacher. Ein hervorragender Fußballer mit Übersicht." Die Bedingungen bei der Austria haben sich, so Stöger, "zum Positiven verändert. Die Struktur mit den Vorständen Thomas Parits und Markus Kraetschmer funktioniert, die Trainingsbedingungen sind hervorragend, die Akademie liegt in unmittelbarer Nähe. Ins Stadion wurde auch investiert. Es ist eigentlich lustig, dass all das erst nach Stronach realisiert wurde."
Der Eindruck
Was von der Austria zu erwarten ist? "Die Leute sollen das Gefühl haben, dass wir auf dem Platz stehen, um Tore zu schießen. Die Mannschaft muss bis zum Schluss alles geben. Diesen Eindruck konnte sie zuletzt nicht immer vermitteln. Aus welchen Gründen auch immer."
Franco Foda ist ursprünglich die erste Wahl gewesen, er entschied sich allerdings für Kaiserslautern. Stöger: "Es gibt überall mehrere Kandidaten. Das Geschäft lebt von Zu- und Absagen."
Die Hierarchie wurde nicht umgestoßen, Manuel Ortlechner bleibt Kapitän. Der als schwierig geltende Roland Linz stürmte sowohl unter Karl Daxbacher als auch Vastic selten von Beginn an. Stöger lässt sich alle Möglichkeiten offen. "Ich kenne Linz gut. Das ist für ihn weder ein Vorteil noch ein Nachteil. Er muss sich dem Konkurrenzkampf stellen." Abgesehen davon sei Geld für einen zusätzlichen Angreifer vorhanden. " Eine Ergänzung zu Linz und Roman Kienast, also eher ein beweglicher Typ, wäre leistbar."
Die Austria startet am Samstag in Wolfsberg beim Aufsteiger WAC. "Eine schwierige Aufgabe. In Kärnten wird es sich ordentlich abspielen. Aber auch für den WAC gibt es einfachere Auftaktgegner als die Austria." Sportvorstand Parits hat die Teilnahme am Europacup als Saisonziel vorgegeben. Stöger: "Eine Selbstverständlichkeit. Alles andere wäre für die Austria auch untragbar. So viel Selbstvertrauen haben wir."(Christian Hackl, DER STANDARD 18.7.2012)
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Interessantes Interview mit Sportchef Parits auf 90minuten.at.
http://www.90minuten.at/index.php... v-fussball
Ich glaube eher der Roli kann sich das selber gestalten. Wenn er will - sportlich wie auch menschlich, dann ist er ein Kandidat, wenn er nicht will(also er haut sich nich rein im Training oder er sudert nur in den Medien herum) dann hat er einen schweren Stand bei Stöger.
...ist er sowieso unersetzlich.
Kienast ist fußballerisch eine Naturkatastrophe (nicht soooo schlimm wie SM, aber auch nicht von schlechten Eltern) und seine 6 Tore/Saison (wenn ich das Frühjahr hochrechne) sind bei einem Verein wie Austria der Offenbarungseid. Und dass er für die anderen "arbeitet" (also unmotiviert zum Flügelstürmer mutiert) ist ein Bärendienst, wenn dann GAR NIEMAND von uns im Strafraum ist...
warum sollen wir vom Famclub jetzts glauben das Stöger und Vrsics DIE Heilsbringer sinds?
Zuerst müssens Sie was beweisen
nur vom groß reden (so offentsiv wie meglich) werden wir NIX meister
und unsere Forderung bleicbsts aufrecht:
BEI CUP AUS STÖGER AUS RAUS MAUS!!!!!!!
Papa Breitfuss
nein find ich nicht.
also das zeug zum spielmacher haben, bedeutet, dass er die technischen fähigkeiten besitzt.
aber um ein spielmacher zu sein, musst du ein fixer bestandteil vom team sein, du musst dich blind mit deinen mitspielern verstehen und wissen was sie machen werden... und so schnell geht das auch nicht, soetwas dauert.
wär mir recht, wenn man auf die Jungen Eigenbaustürmer setzt.
Ich bin mir gar nicht so sicher ob wir heuer noch doof schauen, wenn Tadic in Neustadt einschlägt.
Abgesehen davon....wenn man wieder vermehrt nach vor spielt, werden auch Kienast und Linz wieder zu ihren Chancen kommen.
Ein aufregender 6er wäre vielleicht vernünftiger.
"Aufregend" bitte nicht falsch verstehen :-)
In dieser Saison geht es um so viel wie schon lange nicht mehr:
Schon der zweite Platz berechtigt zu Teilnahme an der Champions League Quali. Das muß auch das Ziel sein!
...und Tadic...ich bin mir sicher, daß er explodiert (hoffentlich nicht gegen uns)...
"Ich bin mir gar nicht so sicher ob wir heuer noch doof schauen, wenn Tadic in Neustadt einschlägt."
was tadic bei seinen einsätzen teilweise stümperhaft vergeben hat, war schon sensationell.
sollte er in neustadt auf einmal einschlagen dann gratulation, die neustädter bräuchten so einen spieler eh dringend.
aber tadic abzugeben war die absolut richtige entscheidung, so ein spieler verstellt möglicherweise einem nachwuchsspieler grad nur den platz.
ich war nie ein tadic-gegner, man muß aber ganz klar sagen: in der phase in der er die möglichkeit hatte sich zu präsentieren hat er absolut nicht überzeugt, potzenzial hin oder her.
klar ist es nicht einfach mit wenig spielpraxis und vielleicht auch in schlechter form dann auf kommando die leistung abzurufen die man braucht um sich enger an den stamm heranzukämpfen, umgekehrt: genau das macht spieler aus die einen verein weiterbringen und bei einem verein wie der austria hast du halt nicht ewig zeit dein potenzial zu zeigen.
vielleicht geht ihm in neustadt wirklich der knopf auf, es wäre aber eine zumutung gewesen tadic weiter bei der austria mitzuschleppen.
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