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Hamburg - In syrischen Militärkrankenhäusern werden nach Angaben eines desertierten Offiziers Verwundete totgespritzt. Er habe das als Stabsarzt im Militärkrankenhaus von Aleppo mit eigenen Augen gesehen, sagte Oberst Abdalhamid Zakaria in einem Interview mit dem deutschen Magazin "Stern". "In einer Nachtschicht sah ich fünf, die umgebracht wurden." Ähnlich äußerten sich in der Vergangenheit viele Verletzte, die fliehen konnten. Sie seien nicht ins Krankenhaus gegangen, weil dort Verhaftung oder Tod drohe, sagten sie.
Sein Spezialgebiet sei Augenheilkunde, berichtete Zakaria. Er habe oft verletzte Demonstranten wegen Hornhautablösung behandelt, das sei keine komplizierte Verletzung. "Aber wenn ich am nächsten Tag nach ihnen sehen wollte, hieß es: Über Nacht verstorben." Auch verletzte Soldaten und Mitglieder der regimetreuen Shabiha-Miliz seien im Militärkrankenhaus getötet worden, sagte der Oberst. Das sei mit Kalzium-Injektionen geschehen, die einen Herzstillstand auslösten. Oder mit Überdosen Insulin, die zu einem sogenannten hypoglykämischen Koma und schließlich zum Tod führten.
Die Kämpfer seien ermordet worden, um zu verhindern, dass sie von Kriegsgräueln berichten, und um Geld für teure Behandlungen zu sparen, so der Militärarzt. Täter seien regimetreue Pfleger und Krankenschwestern gewesen. Aus Todesangst habe das Krankenhauspersonal nicht gewagt, Widerstand zu leisten.
Oberst Zakaria hatte im Juni bekanntgegeben, dass er gemeinsam mit seinen Brüdern in die Türkei desertiert sei. Seine Frau und seine Kinder sind demnach ebenfalls in der Türkei. (APA, 18.7.2012)
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aber das war ich auch, als ich gelesen habe dass die irakis in kuwait babys aus den inkubatoren geworfen haben. war aber nicht wahr, wie sich später herausgestellt hat.
der assad ist sicher kein guter, aber ein bisserl distanz gegenüber der propaganda der gegenseite ist sicher auch nicht falsch.
Naja die Medienberater der syrischen Rebellen sind nur 2te Klasse.
Würde die Geschichte durch die 12jährige Tochter eines arabischen Diplomaten (Saudi Arabien, Katar, VAE), welche der Welt als Tochter von ermordeten Krankenhausmitarbeitern die sich den Tötungen von Patienten wiedersetzt haben verkauft wird, unter Tränen vor der UN-Vollversammlung erzählt werden wäre es weit wirksamer.
Schön, dass Sie dies für so lustig finden, ich finde es furchtbar.
An den Wahrheitsgehalt glaube ich deshalb, weil Kriege so sind. Leute, die Zivilisten inclusive Kindern bei Überfällen umbringen, werden wohl wenig Lust haben, Regimegegner gesundzupflegen.
trotzdem glaubt man nicht jeder "räuberpistole". aber sollte diese stimmen, ist das nur halb so grausam, welche mittelalterlichen intrichtungs-u. foltermethoden die zugereisten terrorfürsten aus libyen dort so vollbrachten. tiere töten um zu töten, die rebellen töten zu oft nur um sein opfer leiden zu sehen und bloss zu stellen.
..in buchform zusammen; er berichtet u.a. von Ärzten, die exekutiert wurden, nur weil sie verwundeten Aufständischen helfen wollten.
http://www.ndr.de/kultur/li... ms101.html
... es fehlt in diesem Bericht der berühmte "Gegencheck". Natürlich wird in Kriegen gelogen, dass sich die Balken biegen - das beginnt bei Colin Powells legendärer UNO-Rede über die "bewiesenen" Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins und endet bei der in allen westlichen Medien stets ausführlich zitierten "muslimischen Bloggerin", die über Militärübergriffe im Arabischen Frühling berichtete (und sich nachher als waschechter Amerikaner entpuppte, der munter aus USA bloggte).
... gehts zu einer recht treffenden Syrien-Analyse: http://www.globalresearch.ca/index.php... &aid=29234
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