George Michael lag in Wien drei Wochen lang im Koma

18. Juli 2012, 16:21
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Zustand besser dargestellt, um Medienrummel zu vermeiden

London - George Michael lag im Wiener AKH laut eigenen Angaben drei Wochen lang im Koma. Wie der 49-Jährige am Dienstag dem Londoner Lokalradio LBC sagte, wurde sein Gesundheitszustand gegenüber der Öffentlichkeit besser dargestellt, um einen Medienrummel zu vermeiden. Nach seiner schweren Lungenentzündung habe er unter anderem das Gehen erst wieder lernen müssen. Insgesamt sei ihm bis heute eine etwa fünfwöchige Gedächtnislücke geblieben.

Nach dem Erwachen aus dem Koma habe er zudem einen anderen Dialekt gesprochen. "Ich schwöre, es ist wahr. Ich sprach mit dem typischen Akzent aus Westengland", sagte der Sänger. Nach zwei Tagen sei der Spuk glücklicherweise vorbei gewesen. "Die Ärzte dachten schon, ich hätte dieses Syndrom, bei dem Leute nach dem Erwachen Französisch sprechen oder irgendeine Sprache, die sie mal in der Schule gelernt haben."

Der ehemalige Wham-Sänger hatte im vergangenen November seine Tournee mit einem Symphonie-Orchester abbrechen müssen, nachdem er in Wien an einer Lungenentzündung erkrankt war. Dass er fast gestorben wäre, wurde erst nach seiner Genesung bekannt. Am 4. September wird Michael in Wien auftreten - 1.000 Karten hat er für das Personal des Wiener AKH gespendet. (APA, 18.7.2012)

  • George Michael im Oktober 2011 - kurz vor seinem mehr als einen Monat dauernden Aufenthalt im Wiener AKH.
    foto: epa/angelika warmuth

    George Michael im Oktober 2011 - kurz vor seinem mehr als einen Monat dauernden Aufenthalt im Wiener AKH.

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