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Obwohl Tattoos mittlerweile breite gesellschaftliche Akzeptanz genießen, gelten sie in gewissen Kreisen nach wie vor als Stigmata und Erkennungszeichen Krimineller. In Japan etwa sind tätowierte Personen nach wie vor in vielen Badeanstalten unerwünscht, um die berüchtigten Yakuza draußen zu halten. Das FBI will nun eine Datenbank aufbauen, um Kriminelle anhand deren Tattoos zu erkennen.
Gang- und Mafia-Tattoos
Das Biometric Center of Excellence (BCOE) des FBI hat eine Anfrage an Universitäten, Polizei und anderen Behörden gestellt, die bereits zusammengetragene Informationen zu dem Thema zur Verfügung stellen sollen. Gesucht werden Tattoo-Fotos und Symbole und deren potentielle "Verbindungen zu Gangs, terroristischen Gruppen und anderen kriminellen Organisationen", wie aus einer von Mashable veröffentlichten Anfrage des FBI hervorgeht.
Falschinterpretationen und Missbrauch befürchtet
Die Datenbank soll biometrische Technologien wie Gesichtserkennung oder Fingerabdrücke ergänzen, um potentielle Kriminelle beispielsweise auf Flughäfen zu erkennen. Homeland Security setzt solche Technologien bereits ein. Kritiker befürchten jedoch, dass es zu falschen Interpretationen oder Missbrauch kommen könnte. So sollen Ehepartnern von US-Bürgern bereits Green Cards verweigert worden sein, weil sie angeblich Gang-Symbole tätowiert hatten, berichtet das Wall Street Journal. (red, derStandard.at, 18.7.2012)
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"Obwohl Tattoos mittlerweile breite gesellschaftliche Akzeptanz genießen.."
Auch wenn man das noch so oft in den Medien schreibt, es ist ein Irrtum, Akzeptanz nur bei einem ganz speziellem Klientel, die grosse Mehrheit lehnt Tattoos nach wie vor strikt ab.
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