Bilder der Zerstörung: Südeuropa kämpft gegen schwere Waldbrände

Ansichtssache
18. Juli 2012, 11:54

Von Griechenland und Montenegro über Italien bis Spanien und Portugal: Hunderte Großbrände halten die Feuerwehren in Atem

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foto: epa/angelo biscardi

Im Pollino-Nationalpark in der süditalienischen Region Kalabrien wurden bereits Dutzende Hektar Wald von den Flammen zerstört.

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Brandlegung, um Bau-Umwidmungen zu erzwingen

die Feuerwehreinsaetze werden vom ESM bezahlt -
die Bauspekulanten bekommen billiges Land und sackelnd en Gewinn ein.

Bauspekulationen ganz einfach unterbinden: Verbot der Umwidmung 20 Jahre nach einem Waldbrand. Und schwupp brennts viel seltener...

Aber da werden die Großgrundbesitzer schon ein paar Lobbyisten zahlen, damit das nicht passiert..

Gute Zeit zur Land Gewinnung für Kühe für Burger!

Also viel Fleisch essen und das ganze Fördern!

Wenige Brände sind natürliche Brände.

wieder ein Fall von Rinderwahn!

anders kann man Ihr Posting nicht interpretieren!

ich halte für südeuropa

eine (blöde) frage:

bei den heutigen satellitenüberwachungsmöglichkeiten müsste man doch binnen kürzester zeit einen feuerausbruch bemerken.

das waldfeurer

wird
zuerst gehoert
danach gerochen
als letztes gesehen
insofern sind bodenstationen mit freiwilligen die bessre loesung als remote systems.

die verteilung der flieger passiert eh, z.b. GR hat einer der groessten FF flotten. Es gibt eine basis in Athen, eine in Thessaloniki und viele verteilte parkpositionen ueberall im land.
allerdings gibt es beschraenkungen im einsatz. so koennen die alten CL215 bei temperaturen ueber 30 grad nicht abheben, somit sind sie im "norden" zu parken.
weiters machen flieger in unwegsamen gelaende sinn und in den ersten stunden.
spaeter sind hubschrauber wie der Skycrane viel sinnvoller.
kosten
1 std canadair: 20.000 E
1 std. Skycrane: 40.000 E

tks!

klingt kompetent, das wollte ich wissen.
danke fürs ernst nehmen!

ah,

und danke auch für die differenzierte anwendung der majuskel.

das Bemerken

ist nicht das Problem, sondern das Bekämpfen.

ja

die neuralgischen gegenden sind ja bekannt.
in reichweite von 250 km sind löschflugzeuge startbereit zu halten, sind in 30 min am einsatzort.
kostet natürlich im vorhinein.
interessiert wen?
also, same procedure every year.

wenn man offensichtlich

ahnungslos ist, sollte man vorsichtiger formulieren. Die Flieger sind bereit, aber zu wenige u. bezahlen musz es auch wer, und zwar sehr sehr viel. Die Dinger sind teuer, deren Einsatz auch

will man der mafia den hahn abdrehen, muss man mittlerweile zu allererst in der politik mit radikalem kahlschlag beginnen und das eu-weit

übrigens...

hier in spanien spricht man medial auch häufig von der 'verteufelten' 3x30'er gefahr, die brände derart gefährlich macht... über 30 grad lufttemperatur, weniger als 30 % luftfeuchtigkeit und mehr als 30 km/h windgeschwindigkeit...

ein periodisch wiederkehrendes phänomen

gute bilderserie, doch wenn das thema waldbrände im mittelmeerraum zum thema gemacht wird, nicht auf die bislang grössten des jahres in spanien in der region valencia vergessen (viel schlimmer als jene in Teneriffa), allein dort sind in rund 5 tagen mehr als 500 km2 verbrannt, ein gutes stück mehr als die stadtfläche wiens... zu den hintergründen, heute ist viel seltener die immobilienmafia dafür verantwortlich, zumeist handelt es sich eher um frustrierte einzelgängerische pyromanen, die in den direkt betroffenen regionen wohnhaft sind (ehemalige, vielleicht nicht mehr neu eingestellte forstarbeiter, freiwillige die ihr ortsspezifischen kenntnisse anbringen wollen, unvorsichtige landbesitzer, die mal schnell unkraut verbrennen wollen etc.)

nicht alle flächen die brennen nutzen irgendwelchen spekulanten und verkäufern.
ich weiß aus meiner zeit in griechenland das viele der flächen die brennen neben straßen/wegen anfangen zubrennen weil sich dort mal wieder müll entzündet, z.b. weil der boden einer dose reflektiert oder ne glasflasche etc.. oder auch ne zigarette.
bin damals selbst mit dem schlauch dagestanden an nem hang der niemals bebaut werden wird

da sieht man hoffentlich, wie viel das freiwilligen-wesen bei uns wert ist!

Ein Teil des Problems der leicht gelöst werden könnte:

Überalterung des Baumbestandes. Lösung: Die Wälder nutzen zu Brennholz -> Hackschnitzel + Pellets, anstatt Öl, Gas Kohle für Heizzwecke.
Asche weider zurück in die Wälder.
+ Nebeneffekt: Wurzeln geernteter Bäume bauen Humus auf.

schon mal in

Dalmatien gewesen ?

dort herrscht anderes klima als bei uns!

damit müsste man aber ganze trockene Wälder abholzen. und das ist absolut nicht gut für den Boden.

... wird Jahr für Jahr ein Teil des beträchtlichen Waldbestands zerstört ..

oder doch ein betraechtlicher teil des waldbestandes?

oder vielleicht

ein beträchtlicher teil des beträchtlichen waldbestandes...

wenn jedes mal ein beträchtlicher teil zerstört wird ist bald nichts mehr da

billiger grund!

und die allgemeinheit bezahlt sogar die löscharbeiten + versicherung..."toll" ...

und wo brennst wieder einmal nicht?

... in der türkei - wo es ebenso trocken ist.

PS: bin zu 0 % türke

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