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Wer nicht mindestens fünfmal die Woche einer gemäßigten, oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen Tätigkeit nachgeht ist der Studie zufolge körperlich inaktiv.
London - Ein Drittel der erwachsenen Weltbevölkerung ist körperlich inaktiv. Laut einer am Mittwoch von der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie kostet dieser "Couch-Potato-Lebensstil" jährlich rund fünf Millionen Menschen das Leben. Demnach sind etwa zehn Prozent der Todesfälle weltweit auf mangelnde körperliche Betätigung zurückzuführen. Drei von zehn Menschen über 15 Jahren bewegten sich nicht ausreichend, bei den 13- bis 15-Jährigen seien es sogar vier von fünf. Bewegungsmangel ist damit weltweit für so viele Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.
Inaktivität bei Frauen höher
Körperlich inaktiv ist der Studie zufolge, wer nicht mindestens fünfmal die Woche einer gemäßigten oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen Tätigkeit nachgeht. Demnach ist Inaktivität bei Frauen häufiger als bei Männern und nimmt im Alter zu.
Eine zweite Studie verglich den Einfluss körperlicher Aktivitäten auf verschiedene Krankheiten. 2008 war demnach mangelnde Bewegung für mehr als 5,3 Millionen der weltweit insgesamt 57 Millionen Todesfälle verantwortlich. Inaktivität verursacht den Forscher zufolge sechs Prozent der Fälle von koronarer Herzkrankheit, sieben Prozent der Typ-2-Diabetes sowie zehn Prozent der Brust- und Dickdarmkrebsfälle.
Damit sich die Menschen ausreichend körperlich betätigen, statt ständig mit dem Auto zu fahren oder vor dem Computer zu sitzen, empfehlen die Wissenschaftler, die Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen, den Schulsport stärker zu fördern und mehr Trainingsplätze kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Größere Gefahr: Rauchen
Rauchen stellt laut Claire Knight von Cancer Research UK für den Einzelnen eine viel größere Gefahr dar als mangelnde Bewegung, wie sie in einem Interview mit der BBC sagte. Für die Prävention von Krebs sei es daher entscheidend, mit dem Rauchen aufzuhören. Allerdings ist die Zahl der Raucher geringer als die Anzahl derer, die körperlich nicht fit sind. (APA/red, derStandard.at, 18.7.2012)
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Meiner Meinung ist alles in Ordnung, solang es sich in Grenzen hält. Allerdings ist ungesunde Ernährung ein Alltags-Problem geworden, 3 ungesunde Mahlzeiten pro Tag sind schlimmer als ein Wochenendrausch!
Klingt etwas schwammig, gibts die Studie irgendwo zum Nachlesen?
Mir gehen Fakten wie Anzahl der Befragten, Alter, Fragemodus, Körpergewicht, u.s.w. ab. Was ist "mäßige körperliche Bewegung"?
Klingt für mich so nach einem typischen Signifikanz-bedeutet-nicht-Relevanz Fall, oder Bias.
sind mit Vorsicht zu geniessen. Es ist zwar logisch dass Bewegung dem Körper gut tut, aber Faulheit als Grund für einen früheren Tod verantwortlich zu machen ist nicht wirklich belegbar. Es gibt viele Komponenten die zum Tod geführt haben können, und nur einer übernimmt in der Statistik die Führungsrolle.
Ein nichtrauchender Fauler mit gesunder Ernährung und geistiger Regsamkeit wird in den meisten Fällen älter als ein Dauerläufer mit ungesunder Lebensweise.
Richtig, die Statistiken sind nicht viel wert. Auch Nichtraucher und sportliche Leute müssen an irgendetwas sterben. Deshalb macht es keinen Sinn die Zahl der Todesfälle durch Rauchen usw. zu quantifizieren sondern die Verringerung der Lebenserwartung und Lebensqualität. Diese Ergebnisse schauen dann allerdings weniger spektakulär aus. Bei den Medizin-Statistiken werden außerdem Korrelationen zwischen potentiellen Ursachen zu wenig berücksichtigt. Ist es wirklich Bewegungsmangel oder Fettleibigkeit, die die lebenserwartung reduzieren. Beide hänge zwar zusammen, aber nicht jeder Couch Potatoe ist auch dick.
... oder auf Urlaub geht:
http://derstandard.at/134213942... ick-machen
Ergo oder nur ähnlich anders
Faul(enzen) + Alk = dick = (zu) hohe Cholesterinwerte = krank = tot?
Oder morgen vom Bus plattgefahrn.
Touché!
"Körperlich inaktiv ist der Studie zufolge, wer nicht mindestens fünfmal die Woche einer gemäßigten oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen Tätigkeit nachgeht."
Ich kann leider mit so einer Definition wenig anfangen. Was ist "gemässigte Tätigkeit", was ist "kräftige körperliche Tätigkeit" und was soll eine "Anzahl von Tätigkeiten" bedeuten wenn nichts über die Dauer ausgesagt wird.
Bin ich körperlich aktiv wenn ich die ganze Woche rumsitze aber dann 3 mal pro Woche jemandem "kräftig" in den Arsch trete?
Es gibt verschiedene Definitionen, aber so übern Daumen pro Woche 3 Stunden Ausdauersport (wie auch immer aufgeteilt, aber nicht unter mindestens 30 Minuten) würde ich mal als Untergrenze "kräftige körperliche Tätigkeit" sehen.
Pfuh, jetzt hats mich gschreckt. Hab beim BMI-Rechner den Wert 304,8 bekommen. Hm, Grösse und Gewicht verwechselt ;-)
Mein BMI ist 25,6. Nach meinem Alter (40) soll der im grünen Bereich sein (21-26).
Ich mach Ausdauersport, Krafttraining und hock aber zwischendurch täglich 8 Stunden im Büro.
vielleicht sollte man sich wie in china zum morgendliichen qigong versammeln.ich kann mir vorstellen, dass es zu einer bewussteren körperwahrnehmmung führt u. das ist zumindest eine gute basis. wenn da nur nicht dieser innere schweinehund wär! obwohl in china machen das hauptsächlich senioren soviel ich weiss-ist halt auch eine zeitfrage.
offensichtlich wird der gemeine mensch immer fetter. man muss sich nur umschauen. auffällig sind die oft (sehr) dicken mütter mit kinder im babyalter. über ALLE schichten hinweg. was ist da? essen 10x täglich; immer mit dem baby mithalten? nur herumsitzen/schlafen? muss das sein?
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