Neuer Cyberangriff auf den Iran entdeckt

18. Juli 2012, 07:54
  • Die Untersuchung des Schadprogramms zeigte einen ungewöhnlich hohen Anteil an religiösen und politischen "Ablenkungs"-Dokumenten und -Bildern, die während der Infektion genutzt wurden.
    foto: kaspersky

    Die Untersuchung des Schadprogramms zeigte einen ungewöhnlich hohen Anteil an religiösen und politischen "Ablenkungs"-Dokumenten und -Bildern, die während der Infektion genutzt wurden.

"Jemand versucht im großen Umfang, ein Dossier zu erstellen" - "Wir wissen nicht, was sie am Ende vorhaben"

Der Iran und vier weitere Staaten im Nahen Osten sind Sicherheitsexperten zufolge seit mindestens acht Monaten einem Cyberangriff ausgesetzt. Wie das israelische Unternehmen Seculert und die russische Firma Kaspersky Lab am Dienstag mitteilten, handelt es sich um den ersten derartigen Angriff, bei dem die verwendeten Computerprogramme persische Formulierungen enthalten. "Aber wir wissen nicht, woher diese Leute stammen", sagte Seculert-Technologiechef Aviv Raff. Die genauen Ziele des "Mahdi" genannten Trojaners nannten die Unternehmen nicht. Die meisten betroffenen Rechner stünden im Iran.

"Jemand versucht im großen Umfang, ein Dossier zu erstellen"

Insgesamt seien etwa 800 Personen und Organisationen Opfer der Angriffe, darunter Finanzdienstleister, Botschaften, Versorgungsunternehmen und Maschinenbau-Studenten, hieß es. Mit "Mahdi" lassen sich demnach Dateien von infizierten Windows-Systemen stehlen, E-Mails mitlesen, Räume abhören, Schnappschüsse vom Desktop anfertigen und Textbotschaften abfangen. Vermutlich seien mehrere Gigabyte Daten von den befallenen Rechnern heruntergeladen worden. "Jemand versucht im großen Umfang, ein Dossier zu erstellen", sagte Raff. "Wir wissen nicht, was sie am Ende vorhaben."

Sinkhole-Operation

Kaspersky Lab und Seculert haben gemeinsam in einer sogenannten Sinkhole-Operation die Command-and-Control-Server (C&C) von Mahdi untergraben und konnten so Erkenntnisse zur Cyberspionage-Kampagne gewinnen. Die beiden Sicherheitsexperten haben dabei mehr als 800 Opfer identifiziert, die sich in den letzten acht Monaten im Iran, in Israel und ausgewählten Ländern auf der ganzen Welt mit den C&C-Servern von Madi verbunden haben. Die Sinkhole-Aktion legte auch die Angriffsziele offen: So scheinen die Opfer vor allem Geschäftsleute, die im Iran und in Israel an zentralen Infrastruktur-Projekten arbeiteten, sowie israelische Finanzinstitutionen, Ingenieur-Studenten und verschiedene Regierungsabteilungen aus dem Nahen Osten gewesen zu sein.

"Flame" und "Duqu"

Hinter früheren Angriffen mit anderen Computerviren wie "Flame" und "Duqu" werden staatliche Stellen vermutet. (APA, 17.7.2012)

Link

Eine ausführliche Analyse von Kaspersky Lab zu Mahdi ist hier verfügbar

Nachlese

Washington Post: USA und Israel entwickelten Flame im Cyber-Kampf gegen Iran

Obama ordnete Stuxnet-Attacken auf den Iran an

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gibts auch für Privatpersonen: SUBVIRT (Virtual Machine Based Rootkit; seit 2006 unbemerkt auf vielen PCs mit XP, Vista, Windows 7, ...) 1.Hacker Betriebsystem lädt sich nach der Infektion unbemerkt nach. 2. Nach Installation des Rootkits startet das

System neu. Das startet dann eine virtuelle Maschine und darin das Betriebssystem des angegriffenen Rechners.

Infektion kann von keiner AV Lösung verhindert werden, selbst ein auffliegen ist äusserst selten, da alle AV Pro. normal weiterarbeiten.

(Ausnahme: Trend Micro/Kaspersky 2012/11/10 melden beschädigte Datenbanken wenn der PC/Laptop offline ist)

Weiters wird das Bios vom Hacker geflasht!

Funktionsumfang:
1. Keylogger
2. Mikrofon & Webcam Aufzeichnung
3. Daten auf der Festplatte beliebig manipulierbar
4. Screenshot des Bildschirms.
5. Weiterverbreitung der Infektion per USB Stick, eMail, Facebook,...
6. Daten werden an den Hacker (auch live) gesendet per WLAN/DSL/falls verfügbar Nachbar WLAN. (Backupleitung)

Sobald sie ein WLAN Netz vom Nachbarn in Reichweite haben, ist der PC/Laptop praktisch nie offline, wenn dieser Nachbar sein ADSL/Glasfaser/UPC-WLAN nie abreht., weil der Hacker ein Nachbar WLAN zur Backupkommunikation benützt. Weiters wird auch der

(A)DSL Router geflasht, was bei der TA (jetzt A1) kinderleicht ist.

Diese haben ein Generalpasswort oder man kann sich ohne einloggen und die Firmware flashen. Der WPA/WPA 2 Schlüssel ist daraus generierbar für den Hacker. (Programm, Backupleitung)

Siehe:
http://websicherheit.wordpress.com/2011/03/1... ia-modems/

http://www.zdnet.de/magazin/4... oniert.htm

WPA-Schlüssel in der Cloud knacken
http://www.heise.de/security/... 68061.html

https://www.wpacracker.com/

Virtual Malware SUBVIRT (2008)

http://www.linux-magazine.com/Issues/20... gorie%29/0

Die Rückkehr des BIOS Trojaners (Beispiel; 2011)

Die Rückkehr des BIOS Trojaners (Beispiel; 2011)

http://www.heise.de/security/... 41262.html

Jetzt haben die Mullahs also endlich Ihren Mahdi,

wenn auch in einer etwas anderen Form als von ihnen herbeigesehnt...

Ups mein Farmbot läuft Amok

Und wenn der Iran sagt sie sind so arm und werden von allen grundlos gehasst und angegriffen dann wird das als paranoid abgetan :P
Ich mein nicht dass sie mir so furchtbar sympathisch wären, aber offensichtlich sind sie momentan schon so das lieblingsziel auf das sich alle einschießen ...

Das find ich jetzt irgendwie lustig weil ...

... Israel auch betroffen ist?

Ich hoffe das war nur ein Flüchtigkeitsfehler oder?

kollateralschaden :D

.. Das Sie Israel aus der Opferargumentation aussparen? .. Ja.

Britischer Geheimdienstchef gibt ... zu

http://derstandard.at/134213904... im-Iran-zu

Aber das jetzt ist natürlich ganz sicher ganz jemand anders... anonymous oder so, USA & GB (& Israel) würden sowas ja nicht ein zweites mal machen.

genau .. deshalb attackiert Israel sich ja selbst ...

da blick ich aber jetzt gar nimmer durch

flame und duqu waren wohl ein bisserl zu offensichtlich.
(vor dem hintergrund, dass in einigen ländern derlei angriffe als kriegsgrund gelten könnte da jemand kalte füße bekommen haben)

die fake-amateur schiene hat man sich wohl bei der p0rnindustrie abgeschaut ...

;)

unglaublich gefinkelt.

laut den usa ist ein cyberangriff ein kriegsgrund. zum glück ist der iran kein so totalitäres, paranoides überwachungsregime wie die usa, sonst hätten wir schon den 3ten weltkrieg.

Die pointe ist das ohne private russische/israelische sicherheitsfirmen die iraner gar nicht mitbekommen haetten das sie angegriffen werden :-)

ich denke die USA stecjt hinter diesen CyberAngriffen ...

erinnert mich sehr stark an den kalten Krieg und Radio Freies Europa, mir kommt das Kotzen wenn ich nur daran denk!!!

ich geh mal davon aus dass die USA da ohnehin mitschnüffelt ...

ich gehe davon aus, dass sie lieber im Iran leben würden als in den USA?

Ich auf jeden Fall schon. Zumindest wenn es nur die zwei zur Auswahl geben würde.

das geshieht Ihnen recht

was nehmens auch Ihre tabletten nicht ...

na dann hoff ich für sie dass sie kein Israeli kein Bahai nicht angehöriger der arabischen oder kurdischen Minderheit sowie weder schwul noch eine junge aber von Männern belästigte Frau sind.

Sollte dies nicht der Fall sein empfehle ich zudem keinesfalls zum Christentum zu konvertieren .. das kann auch von Nachteil sein.

Wieso denn nicht?
LCD hat eh schon gesagt, er würde - gäbe es nur die zwei Wahlmöglichkeiten ausgesagt - lieber im Iran wohnen.

Es gibt immer eine 3. Möglichkeit ...

... wieso soll man sich 2 Diktaturen beugen?

Nicht alle Polen haben sich freiwillig der einen oder anderen Seite ergeben ...

Treffer & versenkt!

:-)

ich glaube er will auf einer Insel, in einem Inselstaat leben.

Und dort entweder eine eigene Religion gründen (der aggressive Typ) oder sich einem Sekten Guru unterwerfen (der passive Typ).

Ich tippe auf das dritte. ;-)

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