Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Brüssel - Die EU-Kommission will die Vorschriften für klinische Studien und die Tests von Medikamenten vereinfachen. EU-Gesundheitskommissar John Dalli erklärte am Dienstag in Brüssel, für Patienten müssten die neuesten Entwicklungen offenstehen, da klinische Prüfungen bei der Entwicklung neuer Arzneimittel und verbesserter Behandlungen eine wichtige Rolle spielten. Er verwies darauf, dass von 2007 bis 2011 die Zahl der klinischen Prüfungen um 25 Prozent zurückgegangen sei.
Wurden 2007 noch mehr als 5.000 Genehmigungen für klinische Tests in der EU beantragt, waren es im Vorjahr nur noch 3.800. Um dem entgegen zu wirken, soll die Durchführung solcher Prüfungen wesentlich erleichtert werden. "Dabei halten wir an unseren hohen Standards für Patientensicherheit sowie Solidität und Zuverlässigkeit der Daten fest. In der Folge könnten die mit den Rechtsvorschriften verbundenen Verwaltungskosten um 800 Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden; dies dürfte Forschung und Entwicklung in der EU ankurbeln, was wiederum zum Wirtschaftswachstum beiträgt", so Dalli.
Beschleunigte Verfahren
Mit der Umsetzung der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen werden die Genehmigungs- und Berichterstattungsverfahren beschleunigt und erleichtert, wobei die hohen Standards bei der Sicherheit der Patienten und der Solidität und Zuverlässigkeit der Daten gewahrt bleiben. Außerdem können die Auflagen im Rahmen dieser Maßnahmen besser an das Risikoprofil der Prüfung angepasst werden. Auch mehr Transparenz wird gefördert - einschließlich bei in Drittländern durchgeführten Prüfungen.
Der von der Kommission vorgeschlagene neue Rechtsakt ist eine Verordnung. Dadurch wird sichergestellt, dass EU-weit einheitliche Regeln für die Durchführung klinischer Prüfungen gelten. Konkret beinhalten die Vorschläge die Einführung eines Verfahrens für die Genehmigung klinischer Prüfungen, das eine schnelle und gründliche Bewertung des Antrags durch alle betroffenen Mitgliedstaaten mit einem einzigen Bewertungsergebnis ermöglicht, vereinfachte Berichterstattungsverfahren, bei denen Forscher nicht mehr getrennt bei verschiedenen Stellen und Mitgliedstaaten weitgehend identische Informationen zu einer klinischen Prüfung vorlegen müssen sowie mehr Transparenz bei der Frage, ob die Anwerbung von Probanden für eine klinische Prüfung noch im Gange ist, sowie hinsichtlich der Ergebnisse der Prüfung. (APA/red, derstandard.at, 17.7.2012)
Vor zehn Jahren wurde das IMBA gegründet: Was das mit Fußball zu tun hat und warum es in der Genetik zur Revolution kommt, sagt IMBA-Chef Josef Penninger
Die Physikerin wurde mit dem Wittgenstein-Preis 2013 ausgezeichnet
Der Preis ist die höchste in Österreich verliehene Auszeichnung für GrundlagenforscherInnen
Das Lenken von Menschenströmen wird mit 2.500 Testpersonen untersucht
"Kämpfer für die Grundlagenforschung" seit 2005 im Amt - im Herbst folgt Pascale Ehrenfreund in seiner Funktion
Reaktion auf Etablierung des sozialen Netzwerkes Twitter
Wiener Psychologe untersucht ästhetische Wahrnehmung von Architektur - Geschwungenes Design sorgt für mehr Wohlbefinden als Ecken und Kanten
Der Wissenschaft, Technik und Natur gewidmet - "MUSE" von Stararchitekt Renzo Piano geplant - Eröffnung am 27. Juli
Rückgabe von 977 Büchern bis Anfang Dezember - Wurde 1945 aus Eisenstadt in die Sowjetunion gebracht
Forschungsstation in der Arktis befand sich auf einer instabil gewordenen Eisscholle
In den 80ern eroberten Autorinnen das männerbesetzte Krimigenre. Krimiforscherin Brigitte Frizzoni über das Phänomen Frauenkrimi
Mehr als 4.000 Manuskripte sowie Moscheen und Mausoleen verbrannt und beschädigt
Forschungsorganisation in der Sparte internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet
Astrobiologin Pascale Ehrenfreund meint, als neue Präsidentin des FWF mehr Geld für Forschung aufstellen zu können: Sie werde Überzeugungsarbeit leisten müssen
Deutsche Wissenschafter entwickeln neues Werkzeug im Kampf gegen internationalen Drogenhandel
Die Preise werden zwischen 7. und 14. Oktober bekannt gegeben
Ein Professor wird durch eine Pop-Vorlesung über Lady Gaga berühmt und macht sich selbst zum Thema seiner Forschung
Oft beherrschen nur noch ältere Menschen eine Sprachvariante
Die Wissenschafterin des Jahres 2002 peilt einen neuen Weg für die Zeit nach der Forschungstätigkeit an
"V2me" kein Ersatz für zwischenmenschliche Kontakte: Er erinnert seine Benutzer daran, gesellschaftlich aktiv zu bleiben
Der deutsche Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sprach zum zehnjährigen Bestehen des Wiener Ustinov-Instituts über die alte Juden- und die neue Islamfeindschaft
Insgesamt zehn europäische Forschungsinstitute an "eulife" beteiligt
Psychoanalytiker Arno Gruen über die Wichtigkeit, das eigene Selbst leben zu können, die Entstehung von Hass und wie in Zeiten wirtschaftlicher Not alles schlimmer wird
ich habe es in einer wiener pharmafirma erlebt, was das für ein spießrutenlauf ist (ging aber um eine wiederzulassung eines medikaments)
zulassung bei der FDA: eine behörde ist für die gesamte usa zuständig, wenn die was sagen gilts.
zulassung in der EU: komplettes wirrwarr, nationale gesundheitsbehörden sind über abkommen gegenseitig miteinander verbunden, unterm strich können england, frankreich und deutschland entscheiden, und die anderen mitgliedsländer hängen einfach dran. anschließend muss man dennoch mit jedem land einzeln verhandeln um eine verkaufsgenehmigung im jeweiligen land zu erhalten.
eine harmonisierung ist hier überfällig...
es geht rein um bürokratieabbau.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.