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Maria Vassilakou (42) ist seit 2010 grüne Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin von Wien.
STANDARD: Woher kommt der Sinneswandel für eine Befragung?
Vassilakou: Eine Volksbefragung stand von Anfang an im Raum. Wichtig war uns, einen Weg zu finden, der das Prinzip der Parkraumbewirtschaftung nicht gefährdet. Die Fragestellung muss zudem verfassungskonform sein und allen Wienern die Möglichkeit geben, zu Wort zu kommen.
STANDARD: Warum hat die Stadt nicht schon früher befragt?
Vassilakou: Rot-Grün hat sich im Koalitionsabkommen eine Volksbefragung vorgenommen, allerdings erst später. Wenn 150.000 Unterschriften von Menschen, die zu Wort kommen wollen, auf Basis eines verfassungswidrigen Textes gesammelt werden, steht die Stadtregierung vor einem Dilemma. Die jetzige Lösung gewährleistet direkte Demokratie und Parkraumbewirtschaftung.
STANDARD: Macht es Sinn, die Befragung erst nach der Ausweitung des Parkpickerls abzuhalten?
Vassilakou: Ja, aus einem simplen Grund: Wien hat jeden Tag 350.000 Pendlerautos zu bewältigen, die Stadt hat jetzt ein Feinstaubproblem, und es gibt darüber hinaus gültige Beschlüsse der Bezirksvertretungen und des Stadtparlaments. Unser Auftrag ist es, jetzt zu handeln und mit Herbst eine Lösung umzusetzen.
STANDARD: Welchen Einfluss wird das Ergebnis auf das bereits eingeführte Modell haben?
Vassilakou: Das bestehende Modell wird entsprechend dem Volksbefragungsergebnis adaptiert, selbstverständlich für die gesamte Stadt.
STANDARD: Haben Sie Angst vor einem Ergebnis wie in Graz?
Vassilakou: Nein. Ich bin überzeugt davon, dass ein Modell, das von Experten und Zivilgesellschaft im Konsens entwickelt wird, eine breite Mehrheit findet.
STANDARD: Hat Sie der Bürgermeister jetzt gemaßregelt?
Vassilakou: Sorry, aber das sind Fantasien und Rollenklischees aus den 1970er-Jahren. Der Bürgermeister und ich hatten von Anfang an Konsens in der Sache. Ich wüsste nichts von einem Streit. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 18.7.2012)
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
Laut der Stadt handelt es sich um kein Privileg, sondern um eine "übliche Regelung"
Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
Städtischer Parkpickerlkoordinator: Prozedere würde vier bis sechs Monate dauern
Warum Wien für Parkplätze im Umland zahlt und ein Verkehrsplaner das nicht Zusammenarbeit nennt
An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
Umfrage: Sechs von zehn Autofahrern sehen Verbesserung seit Einführung
Anrainer können ab sofort ein Parkpickerl für erweiterte Kurzparkzonen in Penzing, Ottakring und Hernals beantragen
warum immer wieder der Quatsch mit der Verfassungswidrigkeit hervorgeholt wird. Die Frage Blaue Zone ja oder nein hat nichts mit Finanzen zu tun, es gibt bekanntlich auch blaue Zonen ohne Gebührenpflicht. Das Argument würde nur greifen, wenn die Gebührenpflicht thematisiert wird. Dem würde man aber nur entkommen, wenn in der Stadtverfassung die Kurzparkzonen ausdrücklich von Plebisziten ausgeschlossen wären. Und das sind sie nicht. V. sollte sich da bei seriösen Juristen schlau machen und nicht bei Leuten, die der Politik nach dem Maul reden.
aber sie wären rechtlich jederzeit möglich, z.B. jede neue blaue Zone könnte eine gebührenfreie sein. Eine generelle automatische Koppelung von KPZonen mit Gebühren in Wien kenne ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob die zulässig wäre, denn die StVO (Bundesrecht, kann von Wien nicht geändert werden) sieht die Möglichkeit von Gebühren vor, nicht aber eine automatische Gebührenpflicht. Die Frage, ob es irgnedwo eine KPZone geben sollte, ist zunächst vor der Gebührenfrage zu entscheiden. Erst wenn es eine KPZone gibt, kann man sie gebührenpflichtig machen.
Bürger bevorzugen mehrheitlich immer den für den einzelnen billigsten weg, qualitative Änderungen und gemeinschaftlich passendere Lösungen können eher durch verantwortungsübernahme mit demokratischen korrekturMöglichkeiten erreicht werden.
Nicht die Stadtregierung steht vor einem Dilemma sondern "die Grünen" in ihrem Spagat der machtgeilen Beteiligung und Mitverantwortung versus dem Anspruch zu den ehemaligen Grundsätzen der Gruppierung(en).
Das Problem ist, wenn erratisch-anarchisches Chaos der Gedankenwelten, Indoktrinierung und messianisches Sendungsbewusstsein und Zwang der Weltverbesserung klar gegen Demokratie, Ordnung und Rechtstaalichkeit steht.
Eine weitere Grüne, die erkannt hat, was ihre Parteikollegin aus Griechenland wirklich will: Abzocken für ihr Mariahilferstrassen-Projekt!!!
Und es ist wunderbar, dass sich die grünen wieder selbst zu zerfleichen beginnen, denn die Wiener Grünen betreiben KEINERLEI Umweltpolitik oder vernünftige Verkehrspolitik! Und das erkennen auch die grünen Parteikollegen, außer der Aufzwinger Chorherr!
Das IST weitgehend umgesetzt.
Gefragt wurde damals nach VORRANG für die Bim:
"Schaffung eigener Gleiskörper für die Straßenbahn im Straßenbereich, Abgrenzung von Straßenbahngleisen im Straßenbereich mit Schwellen und ähnlichen; Vorrang für die Straßenbahn bei Verkehrsregelungen und Ampelanlagen"
Da hat fast keiner was dagegen. Mit den jetzigen grünen Wahnvorstellungen hatte die Fragestellung 1980 nichts zu tun.
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