Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Moskau - Das Meer kannte Luiz-Vladimir, der gebürtige Kubaner aus St. Petersburg, ein Kind der Völkerfreundschaft aus sowjetischen Zeiten, von Kindheit an. Doch nach 40 Tagen auf einer Ostseefähre im Pendelverkehr zwischen Helsinki und St. Petersburg dürfte der 41-Jährige die Nase von der Seefahrt gestrichen voll haben. Weil er keine gültigen Dokumente hatte, ließen ihn weder die Russen noch die Finnen an Land.
Die Geschichte erinnert entfernt an den Film Terminal mit Tom Hanks, nur strandete der Kubaner nicht an einem Flughafen, sondern auf einer Fähre im Finnischen Meerbusen. Luiz-Vladimir ist mit einer Russin verheiratet, muss aber mit seiner Aufenthaltserlaubnis einmal pro Monat das Land verlassen und neu einreisen - so will es die Vorschrift.
Schengen-Visum abgelaufen
Als er sich aber im Juni nach Helsinki einschiffte, hatte er übersehen, dass sein Schengen-Visum abgelaufen war. Die Finnen ließen den Kubaner nicht herein, die Russen aber auch nicht: Er war ja nicht außer Landes. So fuhr Luiz-Vladimir zwanzigmal mit der Ostseefähre hin und her.
Erst nach über einem Monat ließen sich die russischen Grenzer erweichen und den Kubaner herein. Der will nun einen Daueraufenthalt beantragen. Das Pendeln hat er jedenfalls satt. (ab, DER STANDARD, 18.7.2012)
Ein Tornado mit bis zu 300 Stundenkilometern und einer Breite von bis zu 1,6 Kilometern löschte ganze Straßenzüge in der Ortschaft Moore aus. Die Zahl der Todesopfer war vorerst noch unklar, US-Präsident Obama erklärte den Ort zum Katastrophengebiet
Die 47-Jährige war im September 2011 im Zuge eines Urlaubs mit ihrem Ehemann unter ungeklärten Umständen gestorben
Nahverkehrszug sprang aus den Gleisen und kollidierte mit entgegenkommendem Zug - Frau in "sehr kritischem Zustand"
1800 Menschen dürften an Diabetesmedikament gestorben sein
Eine Einwanderungswelle nach der anderen, Verdrängungsprozesse inklusive, 300 Sprachen, 246 Käsesorten, wie de Gaulle meinte - und doch regierbar!
Tausende demonstrierten für höhere Löhne - Einige sollen Steine auf Polizisten geworfen haben
Nach Anrainerprotesten verschärfte die Stadtverwaltung Vorschriften wieder
Unter den Toten ist auch eine hochschwangere Frau - Eine Person schwer verletzt
Vermutlich wird er über Wochen hinweg aktiv bleiben, so Experten
22 weitere Insassen nach Kollision zweier Ballons verletzt
Der Vulkan Popocatépetl im Südosten von Mexiko-Stadt spuckt glühendes Gestein. Die Behörden sind alarmiert, die indigene Bevölkerung hingegen hält nichts von einer möglichen Evakuierung
Ein Motor war kurz nach dem Start ausgefallen
Fahrzeug hatte sich bei Ausweichmanöver überschlagen - Fahrer stürzte ab: schwer verletzt
Feuerwehr rettete den verletzten Mann
Epizentrum in zehn Kilometern Meerestiefe
Visualisierung der Geldsendungen von Migranten in ihre Heimatländer und der staatlichen Entwicklungshilfe
Fernsehbühne im Freien evakuiert - Niemand verletzt - Schütze festgenommen
Bewaffneter Überfall auf Bank in Beersheva
Keine Todesopfer - Viele Opfer erlitten Streifschüsse - Polizei sucht nach drei Verdächtigen
Gewinnerschein wurde in Florida gekauft
Ein Bericht über illegale Medikamententests von westlichen Pharmafirmen in der DDR löst in Deutschland Empörung aus. Politiker fordern Aufklärung, Entschädigung für die Betroffenen und juristische Konsequenzen
Die EU-Kommission fordert, härter gegen Geldfälscher vorgehen und europaweit Mindeststrafen einzuführen
Amokfahrt in der Nachbarschaft - Tausende Bewohner vorübergehend ohne Strom
... von selbst verschuldetem Elend. Wenn ich schon laufend Spielchen mit der Bürokratie eines Landes spiele (monatliche Aus- und Wiedereinreise), dann sollte mir so ein Fauxpas nicht passieren. Zu klären wäre hauptsächlich welche Staatsangehörigkeit der Mann tatsächlich hat, dann könnte er ja dort an Land gehen.
Wildbahn nichts als verächtliche Schadenfreude aufbringen kann, wenn sich dazu eine Gelegenheit bietet?
Wenn Sie von "Spielchen mit der Bürokratie" reden, kommt Ihnen da nicht auch in den Sinn nach der Sinnhaftigkeit bürokratischer Schikanen nachzudenken?
Ich habe selbst einige Erfahrungen in puncto Aufenthaltserlaubnis in anderen Ländern sammeln dürfen/müssen und kenne auch viele weltoffene Leute, die ebensolche sammeln durften/mussten. In sehr vielen Fällen waren ähnliche Methoden, wie jene dieses Kubaners, der einzig sinnvolle und zumutbare Weg einen längerfristigen Auslandsaufenthalt überhaupt zu ermöglichen. Und weshalb? Weil ewig gestrige, kleinkarierte "Goldfisch-Nationalisten" Ihr irrationales Weltbild gesetzlich verankert haben.
Der Deutsche Mark Conrad randaliert in einer Bar in Hongkong. Daraufhin wird er ausgewiesen und muss mit einer Fähre nach Macao fahren. Der Kapitän, Captain Hart, nimmt ihn nur widerwillig auf. In Macao wird ihm trotz gültigen Visums die Einreise verweigert, er muss wieder zurück nach Hongkong. Nachdem er auch dort nicht mehr an Land gehen darf, ist er dazu verdammt, für unbestimmte Zeit auf der Fähre zu pendeln.
Howard Thompson in New York Times am 27. April 1961
Fähre nach Hongkong empfehlen wir nur den krankhaft Neugierigen, die Orson Welles in seiner schlechtesten Rolle, und zwar aller Zeiten, sehen wollen.
B. H. auf www.cinephilia.net.au
Der ganze Kram wird mit so einer ironischen Eleganz rübergebracht, dass man dauernd darauf wartet, dass die Darsteller auf einmal eine Musical-Nummer spielen.
o gott o gott igitt
Kuba und Russland haben eigentlich ein Visaabkommen aus den guten alten Zeiten. Normalerweise sollte reinkommen keinerlei Problem darstellen, speziell nicht wenn er Doppelstaatsbürger ist. Nur in die EU einreisen, kannst vergessen, da wurde massiv zugemacht die letzten Jahre.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.