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Paris - Die Atomwaffentests Frankreichs in Algerien und Französisch-Polynesien dürften bei französischen Soldaten schwerwiegende gesundheitliche Folgen gehabt haben. Aus einem medizinischen Gutachten, das der Experte Florent de Vathaire im Rahmen einer Untersuchung der Justiz erstellte, geht hervor, dass bestimmte Krebskrankheiten "wahrscheinlich" durch diese Nukleartests ausgelöst haben.
Frankreich testete Anfang der 1960er Jahre in der algerischen Sahara und bis 1996 in Französisch-Polynesien in der Südsee seine Atomwaffen. Rund 150.000 zivile und militärische Mitarbeiter nahmen an den rund 210 Tests im Laufe der Jahre teil, zudem war die Zivilbevölkerung der Strahlung ausgesetzt. 2010 trat in Frankreich ein Gesetz zur Anerkennung und Entschädigung der Opfer der Atomtests in Kraft.
Strahlung "wahrscheinliche" Ursache
Der Wissenschafter untersuchte nun 15 Krebsfälle von Soldaten, die an den Testorten stationiert waren. Für sechs der Fälle stellte er fest, dass ein Zusammenhang zwischen der Krebskrankheit und der radioaktiven Strahlung als "wahrscheinlich" anzusehen sei. Aus wissenschaftlicher Sicht könne aber nie "mit Sicherheit" gesagt werden, dass es "diese oder jene Ursache" für eine Krebskrankheit gebe, denn diese werde nicht allein durch die Strahlung ausgelöst.
Der Experte plädierte für eine rasche Untersuchung der Einwohner von Französisch-Polynesien, die zum Zeitpunkt der Tests unter fünf Jahre alt waren. Denn inzwischen sei sicher, dass schon geringe Strahlenmengen bei kleinen Kindern schwere Auswirkungen auf die Schilddrüse haben könnten. (APA/red, derstandard.at, 17.7.2012)
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Hab jetzt noch mal 'rum-gegoogelt. Dürfte schon die Zsar sein. Zumindest wenn man sich Original-Videos ansieht. Und aufm Bild sieht man ja auch nicht die Detonationshöhe.
Aber egal. Ich finde das Bild in seiner grausamen Schönheit irgendwie faszinierend. Zerstörerisch und doch irgendwie ästhetisch. Pervers eigentlich! ;-)
Es handelt sich dabei wirklich um einen französischen Test aus dem Jahre 1972, wird aber scheinbar erstaunlich oft mit der Zar-Bombe verwechselt.
Zwei Jahre davor, selbes Atoll vgl. http://www.ens-newswire.com/ens/mar20... -25-03.asp
Von der Zar-Bombe hätte man wohl auf diese Distanz nicht einmal ein Foto machen können.
hmm. Die Landfläche im Vordergrund vom Bild schaut aber schon nach einem Atoll aus. Die meisten Untertitel die ich zu diesem Bild im Google gefunden habe geben es entweder als Mururoa oder Bikini aus. Ich hab aber auch keine wirklich glaubwürdige Referenz gefunden.
unlogisch was du schreibst, wenn du das glaube würdest.
gut leute wie du sind unlogsich.
aber wenn du dir deines baldigen todes so sicher bist, würde ich hier nicht blöd herumposten.
sondern haus und hof verkaufen. und die letzten tage vielleicht in der südsee verbringen.
da ist übrigens auch die überlebenschance sehr groß. weit größer als in mitteleuropa (hinsichtlich möglicher ziele, folgen von fallout, möglich nuk. winter, chancen auf selbstversorgung, etc.)
Wikipedia schreibt (leider ohne entsprechende Quellenangabe): "Kernwaffentests fallen mittlerweile mit ca. 5 µSv (in Deutschland) nicht mehr stark ins Gewicht. In den 1960er Jahren dagegen war die Strahlenexposition für Mitteleuropäer höher als nach dem Unfall in Tschernobyl."
Unabhängig davon, dass Personen, die sich in der Nähe eines Atomwaffentests aufhielten, unmittelbar betroffen waren (wovon dieser Artikel handelt), wurde eine große Menge radioaktiver Partikel in die Atmosphäre geblasen, die sich über die ganze Welt verteilten. Mich würde eigentlich interessieren, ob auch das irgendwelche Folgen hatte, etwa einen leichten weltweiten Anstieg an Krebsfällen.
Das zu untersuchen ist aber wohl ein Ding der Unmöglichkeit.
Kein unbedingt neues Thema. Ich kann mich erinnern vor einiger Zeit einen sehr guten französischen Spielfilm dazu gesehen zu haben. Ging um eine Gruppe von Soldaten, die den ersten Atomtest in Afrika überwacht haben und um ihre spätere (Krankeits-) Geschichte und deren Vertuschung.
Vielleicht weiss jemand hier im Forum wie der Film heisst, kann mich leider nicht mehr erinnern. Danke vorweg.
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