Vergesslichkeit an Bord

Bücher, Kleider, Mobiltelefon, sogar Reisepässe oder die Eheringe werden im Flieger von vergesslichen Passagieren zurückgelassen

Ein letzter Check - und ab geht die Reise. Gewöhnlich prüfen Urlauber sehr genau, ob sie Pass, Kreditkarte, Tickets und Adressverzeichnis dabei haben, ehe sie die Türe hinter sich schließen. In der Hektik der Landung scheinen aber viele genau darauf zu vergessen.

Häufig bleiben Gegenstände an Bord des Fliegers liegen. Teilweise auch solche, die für den Besitzer von Bedeutung sind. Skyscanner hat nachgefragt und wollte von 700 Usern wissen, ob sie schon einmal etwas im Flugzeug vergessen haben.

Warum Dinge vergessen wurden, wurde nicht recherchiert. So kann es leicht möglich sein, dass das Vergessen eines Buches eine Taktik ist, um sich eines verhassten Geburtstagsgeschenks unauffällig zu entledigen. Immerhin haben 18 Prozent der Befragten schon einmal Literatur im Flugzeugbauch gelassen.

Handy weg, Kleider weg

In Anbetracht des Umstands, dass viele ihr Mobiltelefon bereits einschalten, noch ehe der Flieger richtig gelandet ist, ist es überraschend, dass neun Prozent angeben, ihr Handy im Flugzeug vergessen zu haben.

Wenn dagegen zu Hause eisiger Winter herrscht, am Urlaubsort die Ankommenden aber Sonne und Hitze erwarten, kann es schon vorkommen, dass man ein Kleidungsstück vergisst. Acht Prozent haben schon einmal Kleidung vergessen. Ebenso viele haben nach dem Aussteigen ihre Sonnenbrillen vermisst oder eine Zeitung bzw. Zeitschrift liegen gelassen.

Unangenehm wird die Situation, wenn man, wie es fünf Prozent schon passiert ist, den Reisepass bzw. das Visum im Flieger liegen lässt. Kaum erfreulicher ist das Vergessen der Kamera oder des Tablet-Computers (drei Prozent). Hingegen kann man den Verlust von Lebensmitteln einigermaßen verkraften (drei Prozent).

Kinderspielzeug und Eheringe

Jeweils zwei Prozent der Befragten haben schon einmal eine Spielkonsole, die Handtasche oder das Spielzeug für die Kinder im Flugzeug zurückgelassen. Für fünf Reisende war die Ankunft wohl besonders unangenehm: Sie gaben an, den Ehering an Bord vergessen zu haben. (red, derStandard.at, 23.7.2012)

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