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Das Land Vorarlberg hat auf einem Bürgerservice-Portal Daten der öffentlichen Verwaltung frei zugänglich gemacht. Das dort bereitgestellte Datenmaterial kann frei und kostenlos weiterverwendet werden, etwa auch zur Entwicklung von Apps. Während in einem ersten Schritt vor allem geografische und statistische Daten abrufbar gemacht wurden, sollen nun laufend Daten auch aus anderen Bereichen ergänzt werden, erklärten am Dienstag Landeshauptmann Markus Wallner und die zuständige Landesrätin Greti Schmid in einer Presseinformation.
Die Grundidee des "Open Government Data"-Projekts sei die Öffnung von Staat und Verwaltung, sagte Wallner. Bereits auf der Seite gelistet sind in maschinenlesbarer Form statistische Daten zur Bevölkerung ebenso wie aus den Bereichen Verkehr, Wirtschaft, Tourismus und Gesundheit. Die Daten werden grundsätzlich in offenen Formaten zur Verfügung gestellt, personenbezogene Daten würden selbstverständlich nicht veröffentlicht, betonte Schmid. Laut Wallner führt "Open Government Data" insbesondere auch zu einer Harmonisierung und Standardisierung der Verwaltungsdaten.
"Es ist eine Diskussion, die in ganz Österreich stattfindet", stellte Wallner fest. Das Land Vorarlberg sei dabei im Einklang mit dem Bund und den anderen Ländern, die in diesem Bereich schon tätig geworden sind. Derartige Angebote stellen neben dem Bundeskanzleramt etwa auch die Städte Linz und Wien bereit. (APA, 17.7.2012)
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