Neuer Wettersatellit erreicht seinen Arbeitsplatz

17. Juli 2012, 13:12
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Elf Tage nach dem Start beginnt nun für den Extremwetter-Warner eine ausgiebige Testphase

Darmstadt/Paris - Nach dem erfolgreichen Start des Satelliten am 5. Juli an Bord einer Ariane 5 vom europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus und nach elf Betriebstagen in der Start- und frühen Umlaufphase (LEOP - Launch and Early Orbit Phase) unter Leitung des ESA-Zentrums ESOC hat EUMETSAT am Montag Nachmittag die Verantwortung für MSG-3 übernommen.

In den letzten elf Tagen wurde der Satellit in die geostationäre Umlaufbahn gebracht, und die diversen seine Plattform bildenden Komponenten wurden aktiviert und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Dies umfasste eine Reihe kritischer Manöver, wie das Zünden der Apogäumstriebwerke, die Änderung der Ausrichtung des Satelliten und die Entriegelung des SEVIRI-Scanspiegels.

Viermonatige Testphase

Nach der erfolgreichen Übergabe kann EUMETSAT jetzt damit beginnen, den Satelliten und seine Sensoren in Betrieb zu nehmen. Dabei sind zwei Monate für die Überprüfung und Bewertung des Satelliten vorgesehen, gefolgt von einer viermonatigen Phase für die Erprobung der Bildgebung und der Produkte einschließlich Kalibrierung und Validierung. Die Freigabe der ersten Aufnahme des bildgebenden MSG-3-Instruments SEVIRI wird als wichtiger Meilenstein gesehen. (red, derstandard.at, 17.7.2012)

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