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Rom - Über acht Jahre nach der spektakulären Pleite des italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat zeigt Firmengründer Calisto Tanzi keine Reue für seine Verantwortung im Bankrott seines Unternehmens und soll daher in Haft bleiben. So urteilte ein Gericht in Bologna, das letztinstanzlich Tanzis Antrag auf Hausarrest abgelehnt hat. Obwohl der zu fast 18 Jahren Haft verurteilte 73-Jährige im Gefängnis um 30 Kilo abgemagert sei, sei sein Gesundheitszustand nicht so prekär, um den Hausarrest zu rechtfertigen, urteilte das Gericht nach Angaben italienischer Medien vom Dienstag.
Der Industriekapitän aus Parma habe keine Zeichen der Reue wegen seines Verhaltens gezeigt, urteilte das Gericht. Hinzu habe er sich nie zur Zusammenarbeit mit den Staatsanwälten entschlossen, die im aufsehenerregenden Bankrott mit hunderttausenden geprellten Anlegern ermittelten. Ein Berufungsgericht in Bologna hatte Tanzi im vergangenen April wegen der Parmalat-Pleite zu 17 Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Bei einem weiteren Prozess wegen Kursmanipulation wurde Tanzi im Mai 2011 letztinstanzlich zu acht Jahren Haft verurteilt und sitzt seitdem in Parma im Gefängnis.
Pleite nach Luftgeschäften
Parmalat war bankrottgegangen, als zu Weihnachten 2003 ein Loch von damals mehr als 14 Mrd. Euro in der Bilanz entdeckt wurde. Bei einigen Auslandsguthaben des Unternehmens handelte es sich um pure Luftgeschäfte. Von der Pleite waren neben ausländischen auch rund 135.000 italienische Kleinanleger betroffen, die in den Konzern investiert hatten.
Tanzi hatte eine kleine Molkerei zu einem Weltkonzern aufgebaut, und das offensichtlich nicht zuletzt mit Hilfe eines Korruptionsnetzes. In einem weiteren Verfahren wegen des betrügerischen Bankrotts der Parmalat-Tochter Parmatour, die auf den Touristikbereich spezialisiert war, wurde Tanzi zu weiteren neun Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.
Ein Konkursverwalter sanierte den weit verzweigten Konzern und konzentrierte die Aktivitäten erfolgreich auf das Kerngeschäft. Im Oktober 2005 kehrte das Unternehmen an die Börse zurück. Parmalat wurde im vergangenen Jahr mehrheitlich von der französischen Gruppe Lactalis übernommen. (APA, 17.7.2012)
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bis heute keine Reue gezeigt hat, ist der Herr Niki Lauda als Parmalat-Werbefigur. Es dürften wohl mehr nur als eine Handvoll Kleinanleger gerade wegen Lauda bei Parmalat eingestiegen sein.
Hat Lauda eigentlich nach dem Zusammenbruch dieser Betrügerfirma sein nicht gerade kleines Werbehonorar danach irgendwo gespendet?
ich kann nicht beurteilen, welche Werbewirkung tatsächlich eine solche Kappe hat. Aber es wäre durchaus interessant zu erfahren, welche Honorare in der Branche dafür gezahlt werden, oder?
Heutzutage bei dem Michael Schumacher bei der DVAG dürften sich die Werbehonorare für eine solche Kappe eher im sechsstelligen Euro bewegen.
dass der Niki Nazionale dafür alleine 6 Nullen hinter der 1. Zahl stehen hatte. Man darf dabei nicht vergessen, dass er das Kappl des größten Milchproduktekonzerns Italiens zu einer Zeit trug, als er selber beim Italienischen Aushängeschild des Automobilrenn"sports" - ich hasse den Ausdruck Sport in Verbindung mit der Leistung von Maschinen -trug.
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