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Renault
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auf derStandard.at/AutoMobil
vergrößern 645x430Neben dem Clio (siehe Artikel) ist der Scénic eine der Hauptstützen des renommierten französischen Herstellers, deshalb hat Renault sich dessen Modellpflege auch ganz besonders liebevoll gewidmet. Ergebnis der Feinschliff-Bemühungen sind ein noch geschmackvolleres, feiner anmutendes Interieur und ein behutsam überarbeitetes Exterieur, das die neue Firmenformensprache - siehe nochmals Clio - bereits in manchen Details ankündet, speziell an der Frontpartie mit dem Firmenlogo, der jetzt viel größeren Raute.
Große Route mit Familie geht natürlich auch, dafür ist der Scénic schließlich gemacht: Für größere Familien gibt's den Grand Scénic, für Durchschnittsfamilien in Mitteleuropa eher den mit ohne Grand, also Normalversion.

Die hatten wir im Test, und sie hinterließ einen grundsätzlich positiven Eindruck, selbst beim nicht sonderlich ausgeprägten Motortemperament muss man gerecht sein und die Zielgruppe mitdenken, bei welcher Sportlichkeit sicher nicht auf der Wunschliste steht. Dennoch, ein Wort zum Aggregat. Leiser, kultivierter Diesel mit Start-Stopp-Funktion, das ist fein. Mit spürbarem Turboloch und reduzierter Spritzigkeit, das ist nicht so fein. Da würde man dann im Gegenzug verblüffenden Verbrauch erwarten, auch der Normtestwert - 4,1 l / 100 km - weckt Suggestionskraft in diese Richtung. Laut Bordcomputer kamen wir dann aber doch auf 7,6 l / 100 km, was gerade noch als Durchschnitt durchgehen mag.
Insgesamt aber bleibt der Scénic, wie gesagt, ein Wohn-Wagen im Wortsinn - nicht nur für Freundes französischen Savoir-vivre. Von den Sitzen über die Lenkung bis hin zum Fahrwerk wurde der beliebte Kompaktvan konsequent auf Komfort getrimmt. Praktisch war er sowieso immer, da bleibt alles beim Altbewährten, mit etlichen Fächern und Ablagen jedweder Größenordnung, und auch hinsichtlich Flexibilität spielt der Wagen alle Stückerln.

Weiterhin nicht in der Sichtachse, sondern in Wagenmitte befindet sich der Instrumententräger. Damit die dortigen Computerlichtspiele stets gut ablesbar bleiben (und das sind sie), haben die Inneneinrichter ein schwungvoll asymmetrisches Dach darübergesetzt, das von Le Corbusier, besser noch: von Frank O. Gehry entworfen sein könnte.
Im Konkurrenzumfeld repräsentiert der Scénic ein überzeugendes Angebot, auch wegen seiner ausgeprägten Eigen-Art, was sonst in der Klasse (siehe etwa VW Touran) ja nicht so selbstverständlich ist. Kernkompetenter ist Renault sonst kaum wo. (Andreas Stockinger, AutoMobil, DER STANDARD, 13.7.2012)
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Ich komm bei dem Artikel jetzt nicht ganz mit.
Ist das ein Testbericht von einem Scenic III Phase 2?
Wenn ja, kann ich den Absatz verstehen.
Wenn es vom Scenic 3 aber noch keinen Phase 2 gibt und sich der Test quasi auf den normalen "Phase 1" bezieht, ist der Absatz ein Holler.
Denn genau dieses schwungvoll asymmetrische Dach über den Instrumenten, ist eines der größten Designfehler beim Scenic III.
Warum: Weil einem das Dach bei erhöhter Sitzposition sehr wohl den Blick aufs wesentliche raubt weil es zu weit nach vorne steht.
das auto kann aber schon was. hatte den mal kurz als firmenwagen. für familien - ideal. zb. der zweite rückspiegel für die kids auf der rückbank - hab ich bislang noch bei keinem anderen auto gesehen. sooo einfach - und schwer genial.
Von außen ein ziemlich hässliches Schnabeltier (ich finde, einer der schiachsten Minivans), innen und in Ausstattung und Preis-Leistung aber ganz vorn dabei - wenn das mit der gestiegenen Zuverlässigkeit stimmt. Ärgerlich allerdings, dass der Normverbrauch genau null mit der Realität zu tun hat.
.
Was ich so beobachte, hatte Renault vor einigen Jahren tatsaechlich einen "Haenger".
Megane II, Laguna II und auch einige Clios hatten sehr anfaellige Motoren und Elektronik.
Gleichzeitig hat Renault zwar innoviert und riskiert aber sich mit Autos wie Koleos, kangoo Bebop, Avantime etc komplett vertan.
Dann gabs Schnitt und Umstrukturierung und spaetestens seit Megane III ist man was Pannen betrifft wieder auf Augenhoehe mit Japanern und Deutschen.
Fahrkomfort war sowieso immer top. Und er Twingo ist in allen Generationen genial und mMn der beste Kleinwagen am Markt.
Und die Dacia-Rechnung scheint langfristig echt aufzugehen (da ist ja uebrigens auch weniger drin was kaputt werden kann).
Im Moment hat eher PSA die grossen Sorgen.
schön zusammengefasst. aber sagen sie das mal den schwarz-weiß-sehern hier. einzelschicksale gibts immer (mein nagelneuer deutscher "qualitätswagen" im wert einer kleinwohnung fuhr vorigen donnerstag genau 400m weit vom händler raus, seit dem steht er in der werkstatt wegen einer unerklärlicher weise aufleuchtenden motorwarnleuchte). bei renault und generell bei den franzosen kann man autos, die vor 10 jahren entwickelt wurden, nicht mit den heutigen vergleichen - da hat sich sehr vieles zum positiven gewandt. dafür stürzen grad ein paar deutsche ab, vertuschen das aber erfolgreich mit den eigenen pannendiensten (damit sie in der statistik nicht aufscheinen). in summe ist es wohl wurscht, nur ein paar japaner stehen gut da.
die einzig brauchbare Pannenstatistik sind eigene Autobahnkilometer. Einfach mitzählen, was da so liegenbleibt. Renault wär mir bis jetzt nicht besonders aufgefallen. Deutsches sieht man am häufigsten, was natürlich auch an den absoluten Verkaufszahlen liegt. Zuverlässigkeit schaut aber anders aus.
Deutlicher "Sieger" der Bergwertung auf Schneefahrbahn: BMW. Natürlich abgesehen von den Profis hier im Posterforum, scheinen die restlichen sportlich ambitionierten Fahrer mit Hinterradantrieb überfordert zu sein...
ca. 250tkm mit bmw und kein einziges mal im schnee liegen geblieben, und die autos hatten nicht mal esp oder antischlupfregelung. was die für probleme haben versteh ich bis heute nicht, und seh eigentlich auch nie einen bmw im schnee stehen. und ja, ich fahr wirklich oft in den bergen bei schnee.
Ich hatte 3 Renaults.. Und werde nie wieder einen Französischen Wagen kaufen. Renault ist günstig, aber auch nur weil man 2 Renaults kaufen muss um die Lebensdauer eines normalen Autos zu erreichen... Renaults bestes Auto war wohl der Laguna 2 1,9 dci *haha*... Alle 50.000km ein neuer Turbolader, das kann wohl nicht der ernst von Renault sein? Und wenn du mal elektroprobleme hast bekommst du von Renault die Auskunft "Das ist hald so"...
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