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Der von einem Skandal erschütterte Referenz-Zinssatz wird wohl durch ein zweigleisiges System abgelöst
US-Richterin weist Schadenersatz-Klagen zum größten Teil ab
Referenz-Zinssätze wie Libor und Euribor sollen auf tatsächlichen Transaktionen am Markt beruhen
Im Libor-Skandal werden immer mehr Details bekannt. Ein britischer Broker soll in die Manipulationen verstrickt sein
Die verstaatlichte britische Großbank einigte sich mit US- und britischen Behörden. Der Manager geht
Sofortmaßnahmen gefordert
Wer weiß ob die Drahtzieher dieser Zins-Manipulationen ihre Milliarden-Gewinne nicht schon längst in steuerschonenden Karibik- oder Channel-Islands oder auf sicheren Konten der Schweiz oder sonst wo transferiert haben?
Wer bitte wundert sich, wenn unter den Konstellationen was manipuliertes herauskommt?
So verhalten sich eben die Anbeter von NeoLib und Turbokapitalismus (und ich bin schon für eine geordnete Marktwirtschaft, damit das nicht falsch ankommt). Markt wollen die nur bei den anderen. Bei sich selbst ganz sicher nicht. Da wird kartelliert und abgesprochen, dass sich die Balken biegen.
Ein Schauspiel erster Güte. Jeder Grieche oder Spanier, dem was von WeltMarktZinsen vorgehalten wird, muss sich verarscht vorkommen. Nein eigentlich jeder, der nicht in dem erlauchten Club ganz oben mitspielen darf.
Und lasset die Boni weiter fließen...
Was heißt einen Zinssatz „manipulieren“? Das tut ja so, als wäre er eine fixe, gleichsam objektive Größe, die von der Natur oder vom lieben Gott erstellt wird.
Zinssätze sind doch immer ein Urteil der Finanzkapitalisten oder Geldverleiher über ihre jeweiligen Kunden, ob das jetzt kleine Maxis, kleine oder große Unternehmen, oder Staaten sind, – oder, wie im Fall des Libor, Banken.
Wie soll denn in der Art, wie sich Konkurrenten gegenseitig einstufen, eine Objektivität oder Manipulation herauskommen? Das ist doch wirklich von der Bank abhängig.
Das ganze TamTam um den Libor wird deshalb gemacht, weil der Ruf der Londoner City auf dem Spiel steht:
http://NestorMachno.blogsport.de/2012/07/0... inssaetze/
Das ist nichts anderes, wie wenn sich Spar, Rewe und Hofer beim Kaffeepreis absprechen und dieser dann natürlich teurer wird. Da bestimmen zwar die Märkte den Preis - aber nicht im Bezug auf Angebot und Nachfrage - sondern am runden Tisch oder im Hinterzimmer eines Cafe´s.
Erwiesene Preisabsprache bei den Banken gab es auch in Österrech am Ende des vorigen Jahrtausend unter den Titel "Lombardclub"!
ja, das stimmt. Allerdings auf Drängen des BMfF und OeNB!!!! Dabei wurde ganz dezidiert seitens der Behördenvertreter verlangt, Preisabsprachen zu treffen um den "runiösen" Wettbewerb zu verhindern. Davon hat man dann aber in der Öffentlichkeit kaum mehr etwas gehört.
…Siehe Thread mit einigen FS3-Sendungen dazu bei:
http://derstandard.at/plink/129... 3/19378992
Zum Verhältnis BoE-Barclays mit vielen weiterführenden Sendungen zum Thema:
http://derstandard.at/plink/133... 0/26896614
…hier Typo "BoA" durch BoE ersetzen!
http://derstandard.at/plink/134... 9/27026178
Wir müssen also überhaupt nicht nach dem "Drahtzieher suchen" - es liegen bereits Memos auf, die ganz klar die federführende Rolle der BoE aufzeigen, genauso - wie die FED die Wall Street-Kurse beinahe nach Belieben rauf-und runterschicken kann.
Nochmals -auch in Bezug zum Verbechen an Österreichs Bürgern-dem ESM: Die privaten Besitzer der ZBs wollen fürs abstürzende Fiat-Geld (wieder einmal) echte Werte eintauschen!
Laut diesem Blog
http://www.economicshelp.org/blog/626/... f-england/
Seit 1946 verstaatlicht
As to the supposed ‘Rothschild’ connection, I don’t know why people should think that the family own us. But a number of the Rothschilds have served on the Bank’s Court of Directors over the years.
kann es eigentlich keinen größeren Skandal geben.
Unglaublich! So gut wie alle Großbanken manipulieren den Zinssatz der auf 360 Billionen Dollar angewendet wird. (das sind 360000 Mrd. oder 360 Millionen Millionen)
Und dann als Wiedergutmachung 500 Milliönchen. Liab!
Bin strikt gegen Gewalt an Menschen aber ein paar Bankhäuser brennen sehen wäre eine gewisse Befriedigung.
Zahlenjonglieren nennt man sowas! In der Technik kann man prinzipiell auch fast alles "richtigrechnen" ... da zählt dann wer die Berechnung nachvollziehen kann! Mit ein paar Integralen hier und Differenzialen da disqualifiziert man gleich mal 98% der Menschheit für eine Rechnungsprüfung!
Und jene die´s nicht nachrechnen können, müssen dran glauben, dass das Ergebnis stimmt!
wissen sie, ich hab täglich mit "richtiggerechneten" investitionsrechnungen zu tun und weiß schon was sie meinen. aber ich finde es sehr naiv zu glauben, dass die größten banken der welt die finanzmathematik nicht draufhaben. die wussten genau was sie tun, das war nicht irgendein zinssatz in der bank von hintertupfing, das war einer der wichtigsten leitzinsen überhaupt - bin gespannt wies mit den entwicklungen zum euribor weitergeht.
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