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Berlin - Der deutsche Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 2.000 weitere Arbeitsplätze in Europa abbauen. Das berichtete die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. In der Information eines führenden Funktionärs der Gewerkschaft ver.di an die Belegschaft sei sogar von einer Streichung von 2.000 bis 5.000 Stellen die Rede. Jobs aus der Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie dem Rechnungswesen sollen demnach ins Ausland verlagert werden, um Geld zu sparen. Über die Pläne habe das Unternehmen den Konzernbetriebsrat in der vergangenen Woche informiert, berichtete die Zeitung.
Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass RWE bis zu 8.000 seiner damals insgesamt 72.000 Stellen streichen will. Der "Rheinischen Post" zufolge kommt der Abbau der 2.000 Jobs zu dieser Zahl hinzu. Das Blatt zitierte einen Konzernsprecher mit den Worten: "Laufende Gespräche kommentieren wir nicht. Der Vorstand wird aber, wie stets bei RWE, notwendige Maßnahmen mit den Arbeitnehmervertretern erörtern." Entscheidungen des Vorstands ständen Anfang August an.
RWE steht wegen des deutschen Atomausstieges und schwächelnder Gasgeschäfte unter Druck. Zudem sind die Margen bei der Stromerzeugung gesunken. Im RWE-Aufsichtsrat sitzt der ehemalige ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. In Österreich ist die RWE an der Kärntner Kelag beteiligt. (APA/Reuters, 17.7.2012)
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bei 70.000 MAs sind die 2.000 eher ein natürlicher Abgang...
Die personalvertretungen deutsch EVUs sind immer noch mächtig ...da wird´s schon Ideen zur sozialen Verträglichkeit geben...
ich würde mir um die MAs im österr. Einzelhandel schon deutlic h mehr Sorgen machen.
fangen "natürlicherweise" alle firmen mit e.g. 100tsd mitarbeitern an, bis sie 200 jahre später nur noch einen einzigen buchhalter haben ?
sie haben recht, dass 2000 menschen relativ zu 70tsd sich allein in pension oder andere jobs flüchten werden; fakt ist aber, dass es wieder mal 2000 jobs weniger sind, die die jugendarbeitslosigkeit nicht gerade senken und auch generell nicht gerade positiv belegt sind.
interessant auch, dass es die boomende branche der energieversorger trifft, die sich dank ökostrom eh eine goldene nase verdienen...
das Vorruhestandmodell ala RWE sieht ohnehin 80% der Letztbezüge vor....
und der Sage mit "dank ökostrom eh eine goldene nase" is ein bißchen einfach, den "dank ökostrom" sind die mit Ihren konventionellen Erzeugunganlagen arg unter Wasser - sonst bräuchten die über die 2000 MAs nicht nachdenken....
2000 "alte" in die pension ausgegliedert bedeuten folgendes saldo:
1: 2000 pensionisten zu erhalten
2: 2000 arbeitslose jugendliche
dass hier ein doppel-minus geschaffen wird, ist hoffentlich eindeutig genug.
zum anderen war das mit den ökostromanbietern ein seitenhieb darauf, dass noch niemand damit geld verdient hat - ausser den chinesen, die mit öko ungefähr so viel anfangen wie ein pantoffeltierchen mit einem seidenschal...
aber: die genannten 2000 hackenstaden UND 2000 pensionisten dürfen es bezahlen - ist ja auch was wert.
und auf ein Wunder hoffen.
Nur Wunder gibt's keine. An solche glauben vielleicht noch die Superchristen.
Die Sache wir noch böse enden. Immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs oder müssen für (viel) weniger Geld arbeiten.
Der Abwärtstrend beschleunigt sich. Der Aufprall wird hart, schmerzhaft - bei Bürgerkrieg und Krieg sogar tödlich.
"New Deal" - Umverteilung von "Vermögen - Einkommen - Arbeit" wollen bei uns nicht einmal die Roten. Für Faymann gilt: Hauptsache Kanzler!
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