Sojus-Kapsel mit drei Raumfahrern hat an ISS angedockt

17. Juli 2012, 13:31
  • Annäherung der Sojus TMA-05M an die Raumstation ISS
    foto: nasa

    Annäherung der Sojus TMA-05M an die Raumstation ISS

  • Die neuen ISS-Crewmitglieder bei einer Pressemkonferenz vor dem Abflug zur Raumstation (von links): Akihiko Hoshide (Japan), Juri Malentschenko (Russland) und Sunita Williams (USA).
    foto: nasa/carla cioffi

    Die neuen ISS-Crewmitglieder bei einer Pressemkonferenz vor dem Abflug zur Raumstation (von links): Akihiko Hoshide (Japan), Juri Malentschenko (Russland) und Sunita Williams (USA).

Damit ist die Langzeitcrew komplett

Moskau - Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ist wieder komplett: Nach zweitägigem Flug hat am Dienstag Früh eine russische Sojus-Kapsel mit dem russischen Kosmonauten Juri Malentschenko, der US-Astronautin Sunita Williams und dem Japaner Akihiko Hoshide in rund 350 Kilometern Höhe angedockt, teilte das Kontrollzentrum bei Moskau nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Zwei Weltraumspaziergänge geplant

Die Neuankömmlinge der Expedition 32 sollen während ihres mehrmonatigen Aufenthalts über 30 Experimente durchführen. Außerdem sind für August zwei Ausstiege in den offenen Weltraum geplant. Falls bei all der Arbeit noch etwas Zeit bleibt, will vor allem Sunita Williams so genau wie möglich die Olympischen Sommerspiele in London verfolgen. "Langweilig wird uns bestimmt nicht", hatte die Hobbysportlerin gemeint.

"Das Andockmanöver fand automatisch und zur geplanten Zeit statt", sagte ein Sprecher des Kontrollzentrums. Die Sojus war am Sonntag vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet. Auf der ISS wurden die Neulinge herzlich von den drei Insassen begrüßt. Gennadi Padalka und Sergej Rewin (beide Russland) sowie Joseph Acaba (USA) arbeiten seit zwei Monaten auf der Raumstation.

Jede Mission besteht aus sechs Mitgliedern. Aus Platzgründen können allerdings jeweils nur drei Raumfahrer an Bord einer Sojus fliegen. Nur die russischen Raumschiffe können derzeit Menschen zur ISS bringen. (APA/red, derstandard.at, 17.7.2012)

Nur die russischen Raumschiffe koennen es

Chinesische Raumschiffe koennen es auch, derzeit Menschen zur ISS zu bringen. Nur China duerfte es nicht, mit ISS zusammen zu arbeiten; weil die USA dagegen sind, so dass die Chinesen die Raumfahrttechnologie vom Westen nicht dadurch lernen koennen.

Warum da jetzt so viele rote Stricherl hageln ist mir unklar.

Es ist tatsächlich so dass eine Zusammenarbeit angedacht war jedoch schon früh gescheitert ist an vorgeschobenen Gründen.

Sicher ist die chinesische Raumfahrt (noch) nicht so entwickelt wie eine Soyuz Kapsel jedoch auf einen Weg der schon sehr beeindruckend ist.

Die Frage ist will man mit den Chinesen etwas erreichen oder doch wieder einen Wettlauf im All (der evtl. gar nicht schlecht wäre).

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