Bregenz: Nach Solaris ist vor Solaris

16. Juli 2012, 18:10
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Schon Tage vor der Uraufführung der Oper Solaris bei den Bregenzer Festspielen sind bildende Künstlerinnen und Künstler auf dem fiktiven Planeten gelandet

Bregenz - Schon Tage vor der Uraufführung der Oper Solaris bei den Bregenzer Festspielen sind bildende Künstlerinnen und Künstler auf dem fiktiven Planeten gelandet. Ob der Ausstellungstitel Nach Solaris räumlich oder zeitlich gemeint ist, ließ Galeristin Ursula Werner bei der Vernissage in der Hospiz-Galerie offen.

Für Udo Fon, Markus Hanakam & Roswitha Schuller, Harald Hund, Lena Lapschina, Christian Waldvogel sei der Weltraum Projektionsraum, ließ Andreas Kristof, der mit Katharina Boesch die Ausstellung kuratierte, die Eröffnungsgäste wissen. Und so wird in der Galerie des Arlberger Hoteliers Florian Werner frei zu Stanislaw Lems Science-Fiction-Roman und späteren Verfilmungen assoziiert.

Detlev Glanert, Komponist der Festspieloper, deren Premiere am kommenden Mittwoch Auftakt der 67. Bregenzer Festspiele sein wird, fand an Kosmonautenvideos und Sternbildern der internationalen Künstler ebenso Gefallen wie Festspielintendant David Pountney und der neue Präsident der Festspiele, Hans-Peter Metzler. Nach Solaris ist bis 31. August in der Kunstvilla, Gallusstraße 38 zu sehen. (jub, DER STANDARD, 17.7.2012)

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hospiz-galerie.at

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