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Gstaad - Martin Fischer hat am Montag in Gstaad nicht ganz unerwartet erstmals in diesem Jahr die zweite Runde eines ATP-Turniers erreicht. Der Vorarlberger setzte sich gegen den nur dank einer Wildcard angetretenen Schweizer Sandro Ehrat nach 75 Minuten 6:2,6:4 durch. Qualifikant Fischer liegt im Ranking 182 Plätze vor dem Schweizer.
Im Achtelfinale steht der Dornbirner allerdings vor einer wohl zu hohen Hürde: Mit Janko Tipsarevic aus Serbien steht Fischer nicht nur der frisch gebackene Stuttgart-Sieger, sondern auch die Nummer 8 der Weltrangliste gegenüber. Tipsarevic hatte in der ersten Runde ein Freilos. (APA; 16.4.2012)
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"Dass die Ergebnisse auch in der letzten Zeit mal noch nicht gekommen sind, das gehört wohl dazu. Das kann auch für noch längere Zeit passieren. Und wie bei Tamira Paszek sagen dann alle „aus dem Nichts heraus“ würde es bei ihr wieder laufen."
Hätte dort genauso Martin Fischer als Sieger stehen können?
"Das ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Marray spielt schon lange Doppel, ich hab mich nie drauf konzentriert, nie spezielles Doppeltraining gemacht. "
Es ist schon ziemlich dreist, zu sagen, es ist "etwas hoch gegriffen" (auch wenn er nur mehr Doppel trainiert, ists vor allem im Doppel - 1,2,Mord, also wird noch viel viel mehr draufgebalzt)!
marray carreer-high im single war 215, nielsen war auf rang 190.
fischer schon mal auf 117.
nielsen war vor wimbledon im doppel nie besser als nr. 91.
marray nie besser als rang 74.
fischer war im doppel mal nr. 119 - ist außerdem jünger als marray.
oder hättest du geglaubt, dass die beiden wimbledon gewinnen könnten? wenn fischer also speziell doppel trainiert, wird da auch mehr möglich sein als nr. 119. vollieren kann er nämlich.
ich sehe an fischers interview nichts verwerfliches. und mit paszek hat er wohl auch recht.
für mich ist das ein sehr sympathisches und auch realistisches interview. oder soll er sagen: aus mir wird sowieso nix mehr!?
finde ja den Tipsarevic bemerkenswert. kein großer spieler meiner einschätzung nach, aber spielt die "richtigen" turniere. bei grandslams und den 1000er turnieren etc. hat er die letzten jahre gar nicht allzuviele punkte gesammelt. momentan hat er bei den 250er turnieren 4x 250 punkte + 2x 150 punkte in der wertung. das sind 1300 punkte, also mehr als melzer derzeit hat. hoffe melzer spielt auch vermehrt 250er turniere z.b. direkt nach gs, dort traue ich ihm schon auch siege zu
voriges jahr hat sich tipsarevic wirklich mit der alten regel der 250er in die top 10 geschwindelt.
aber mittlerweile hat er dieses ranking mehr als bestätigt und daher stimmt deine aussage so nicht mehr.
er liegt auch in einer wertung nur der grand-slams und der 1000er turniere locker in den top 10, ich glaub sogar eh auch am achten platz.
ich versteh ja nicht, warum tipsarevic so viele 250er in der wertung haben darf.
für die top30 zählen ja nur 2 250er oder maximal 3 bei irgendeiner konstellation, und 500er eben, die man dann aber auch spielen muss - hab ich mir gedacht.
also: für die spezialisten (und ich hab geglaubt, ich kenn mich jetzt mit der ranglisten-artihmetik echt mittlerweile gut aus...) - warum zählen bei tipsarevic drei 250er siege + 2 250er finali? und dazu der daviscup als 500er ergebnis (das versteh ich ja noch)?
almagro hat übrigens auch 4 250er in der wertung, und ferrer auch (der gewinnt die wirklich alle, wenn er mitspielt...).
ich hab jetzt nicht nachgeschaut, aber gab es da seit 2011 wieder eine änderung? in den ranking-faqs find ichs nicht.
danke. irgendwo im hinterkopf hätt ichs eh, dass ich das mal gelesen hab, zumindest, dass das angedacht war.
aber stehen tuts trotzdem nirgends - oder ich habs einfach nicht gefunden.
für melzer wäre es heuer eh möglich, viele punkte bei pimperl-turnieren zu holen, blöd nur, dass er diese fast nie spielt (oder spielen kann, weil er verletzt ist).
aber kein turnier zwischen wimbledon und olympia... glaubt er wirklich, dass es für eine medaille reichen könnte? schön wärs eh... aber...
wenn er schon in den usa ist, hätt er sich zumindest newport geben können, denk ich mir. dort war er eh auch schon mal im finale vor 100 jahren. belagswechsel wärs auch keiner gewesen.
Ich habe es noch einmal nachgelesen.
http://www.atpworldtour.com/~/media/C... 73E8A.ashx
Wenn ich es richtig verstehe, war der einzige Unterschied zwischen Commitment Player und Non-Commitment Player, dass es für erstere die Regel mit den 4 500ern, davon eines nach den US-Open gab, und jetzt gibt es gar keinen Unterschied mehr. Oder finden Sie ihn?
"2011 ATP Rulebook" zum Vergleich findet man mit Suchmaschine.
Tipsarevic hat das Jahr 2010 außerhalb der besten 30 der Weltrangliste abgeschlossen und konnte sich daher 2011 die Turniere frei aussuchen und sich die besten 18 anrechnen lassen.
2011 hat er als Nummer 9 abgeschlossen und ist daher heuer ein "Commitment Player", das heißt, er bekommt 12 große Turniere (Majors, Masters 1000) jedenfalls angerechnet und kann schlechte Ergebnisse bei diesen Turnieren nicht durch andere Turniere ausbessern.
Falsche Einstellung.
Der Anspruch muss in seinem Alter sein, jeden Gegner knacken zu können und zu wollen. Falls das nicht geht, muss sich Martin Fischer 6 Fragen stellen.
< Muss ich schlagtechnisch was verbessern oder
ändern.
< Bin ich mental stark genug.
< Liegt es an meiner Kondition.
< Spiele ich taktisch klug genug.
< Welche Leute können mich weiterbringen?
< Ist mein Material für mich und meine Spielweise
optimal?
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